Ja zum Miteinander! #Yesmian

Pegida ist in aller Munde. Schnell hat sich die Gegenbewegung #Nopegida nicht nur auf twitter gebildet. Doch möchte ich hier nicht Energie in eine Menschen verachtende Bewegung stecken, sondern den Blick auf’s Miteinander, kurz #Yesmian von mir genannt, richten.

Ich beobachte Menschen. Menschen aller Coleur. Menschen jeden Formates. Dabei fällt mir vieles auf. Es gibt Menschen, die schauen weg. Es gibt Menschen, die helfen und greifen, wenn nötig, auch ein. Diese Menschen leben in Deutschland. Jeder trifft für sich die Wahl, wie er sich verhält. Wir sind eben nur Menschen!

Ist es wichtig welcher Nationalität dieser oder jener Mensch angehört? Für mich ist es unwichtig. Sein Verhalten, seine persönliche Meinung und seine Zivilcourage sind wichtig!

Deshalb sage ich NEIN zu Fremdenhass und JA zum Miteinander!

Foto: Margarete Rosen
Foto: Margarete Rosen

Und ich möchte das Augenmerk auf Gemeinsamkeiten richten!
Im kommenden Jahr 2015 werde ich deshalb immer wieder etwas über kulturelle Feiertage erzählen. Vielleicht haben Sie ja einen Nachbarn oder eine Nachbarin, die gerade dieses Fest feiert. Reden Sie mit ihm oder ihr über die Tradition des Festes und entdecken Sie gemeinsam Neues.

Wer jetzt schon neugierig ist und wissen möchte, wann die Feiertage sind, kann dies im interkulturellen Kalender der Stadt Berlin nachlesen. Auch gibt es ihn in der barrierefreien Version zum Vorlesen. Bestellt werden kann er als Poster oder einfach aus dem Internet als pdf.Datei heruntergeladen werden.

Nehmen Sie auch an einer positiven Aktion fürs Miteinander #yesmian teil? Schreiben Sie es mir.

10 Gedanken zu „Nopegida und Yesmian

  1. Pingback: Interkultureller Kalender Juli 2015 |

  2. Pingback: Interkultureller Kalender Juni 2015 |

  3. Pingback: Interkultureller Kalender Mai 2015 |

  4. Pingback: Interkultureller Kalender April 2015 |

  5. „Aachener Hände“ ein Projekt das Miteinander und Integration lebt, eben #Yesmian

    Das Projekt „Aachener Hände“ des SKM – Aachen startete 2014 mit dem Ziel junge Flüchtlinge, die ohne ihre Familie in Aachen leben, zu unterstützen. Es vermittelt und begleitet Patenschaften für junge Flüchtlinge. http://aachener-haende.de/

    Andreas Kühnel und sein Frau sind selbst Paten eines Jungen aus Kamerun. Er kam vor eineinhalb Jahren nach Deutschland, spricht jetzt schon nahezu perfekt deutsch und ist dieses Jahr als Jahrgangsbester seiner (deutschen!) Schule geehrt worden. Er erreicht jetzt die Oberschulreife und tritt im September eine Lehrstelle als Krankenpfleger an.

    Doch nun soll das Projekt nicht weiter gefördert werden, berichtet Andreas Kühnel. Drei Mitarbeiter, zahlreiche Paten und Jugendliche verlieren dadurch Arbeit, Unterstützung und Hilfe!

    Meine Bitte an Aachener Politiker, Unternehmen und Bürger: Unterstützen Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten! HIER ist ein Projekt das Integration und Miteinander lebt und funktioniert!

    Ihre
    Margarete Rosen

  6. Miteinander für Frieden! #Yesmian
    Ich liebe Aachen. Eine schöne Stadt mit herzlichen Menschen, die immer wieder für ihre Werte einstehen.
    So lädt Marcel Philipp, unser Oberbürgermeister, mit den Worten: „Liebe Öcher, zieht Mantel, Schal und Mütze an. Macht Euch auf den Weg und zeigt, wie diese Stadt tickt“ alle Aachener Bürger zu „Aachen steht zusammen!“ ein.
    http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/aachenstehtzusammen.html
    Kommen Sie auch und bringen eine Kerze mit!

    Ihre
    Margarete Rosen

  7. Vielen Dank für ihre öffentliche Positionierung und ihren Mut.

    Gegen Unmut über Zustände kann man nichts haben. Aber wenn ich sehe, dass z.B. zu den Aachener Mahnwachen für Frieden und gegen Krieg nur 50 Leute erscheinen, dann sind die Absichten der Pegida-Anhänger durchaus in Frage zu stellen.

    An der Minderheit kann man sehr leicht den Unmut auslassen. Sollte man aber nicht.

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