In den Medien das Gottesteilchen genannt, war es doch nur ein „gottverdammtes Teilchen“ wie der Physik-Nobelpreisträger Leon Lederman es Anfang der 90er Jahre im Titel seines Manuskriptes beschrieb.

Das Higgs-Boson!

Rund 60 Jahre vergingen bis der Nachweis erbracht werden konnte, dass es das Higgs-Teilchen wirklich gibt. Erforscht wurde es im Großen Hadronen-Speichering des CERN in der Schweiz. Einer 100 Meter unter der Erde tiefen und 27 km langen „Rennstrecke“ für Teilchen.
Am 04. Juli 2012 wurde seine Entdeckung offiziell bekannt gegeben.

Die geistigen Väter dieses Teilchens sind Peter Higgs und Francois Englert, die für ihre Arbeit in theoretischer Physik 2013 den Nobelpreis erhielten.

Die Entdeckung des Higgs-Teichens von Harald Lesch Cover: Randomhouse
Die Entdeckung des Higgs-Teilchens von Harald Lesch
Cover: Randomhouse

Harald Lesch schrieb „Die Entdeckung des Higgs-Teilchens, Oder wie das Universum seine Masse bekam“ mit sieben Studenten aus seiner Bachelor-Vorlesung. Diese Arbeit war für alle fast genauso schwierig wie die Entdeckung des Teilchens an sich. Denn beschreiben Sie einmal höhere theoretische Physik so, dass Laien eine Ahnung davon bekommen.

Es ist ihnen geglückt. Zwar habe ich nicht alles verstanden, aber eine Ahnung erhalten wie die Teilchen untereinander und miteinander agieren. Welche Kräfte im Kleinen wie auch im Großen wirken und das die Theorie wichtig ist um weiter praktisch die Wechselwirkungen in unserem Universum erforschen zu können.

Die Entdeckung des Higgs-Teilchen zeigt, dass das Higgs-Feld in der Theorie Physikern ermöglicht viele Dinge zu erklären. So kann die praktische Forschung weitergehen, diesmal in noch unbekanntere Weiten …

Der unterschiedliche Schreibstil der einzelnen Verfasser öffnet immer wieder neue Perspektiven auf das doch recht trockene Thema. Es ist allen Schreibern gelungen mich so zu fesseln, dass ich Die Entdeckung des Higgs-Teilchens zu Ende gelesen habe.

Tiefere Einblicke auf meine eigene Arbeit hat die theoretische Physik mir auch beschehrt.

Wir wissen oft nicht, wieso gewisse Dinge im Universum möglich sind, aber wir wissen, dass sie passieren. Man darf sich an dieser Stelle zu Recht fragen, was das nur für ein seltsamer und unbekannter Stoff sei, aus dem unsere Welt gemacht ist“
Zitat aus dem Buch, Seite 58.

Wenn oben Genanntes für die theoretische Physik gilt, gilt dies ebenfalls für die „Energiearbeit“, die ich tagtäglich praktiziere.

Fazit: Wer weg vom Mythos „Gottesteilchen“ hin zur lebhaft erzählten Grundlagenforschung möchte, dem kann ich „Die Entdeckung des Higgs-Teilchens“ empfehlen. Und keine Angst: Es ist wirklich gut verständlich geschrieben.

Die Entdeckung des Higgs-Teilchens
Oder wie das Universum seine Masse bekam
Harald Lesch (Hrsg.)
C. Bertelsmann Verlag
2013

Haben Sie das Buch bereits gelesen? Schreiben Sie mir, wie es Ihnen gefallen hat.
Oder können Sie ein weiteres Buch emfehlen?
Ich freue  mich auf ihren Kommentar.

Ihre
Margarete Rosen

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