Themen dieser Ausgabe:

  • Artikel Therapeutic Touch – Heilsame Hände im Einsatz
  • Vertiefungskurse zum Thema Achtsamkeit und Demenz
  • Buchempfehlungen
  • aktuelle Änderungen für die Bildungsprämie
  • Termine 2018 sind da

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Indian Summer
Indian Summer

Es ist Indian Summer,
wenn sich Sommer und Herbst paaren

und dabei für eine kleine Zeit
wärmendes Glück erfahren.
(M.Rosen)

Der Herbst kündigt sich an. Ganz leicht erahnen wir den Winter mit seiner Kälte. Doch vorher dürfen wir noch die Früchte ernten, die wir im Frühling gesät haben. Vor uns liegen noch einige warme Tage, der Indian Summer, mit all seiner Pracht, herbstlich buntem Laub und sonnengereiftem Obst. Gerne genieße ich diese besonderen Tage, die noch einmal das wärmende Glück und die Leichtigkeit bringen, bevor der Winter einzieht.

Für Dich habe ich wieder einige aktuelle Themen in diesem Newsletter zusammengefaßt. Viel Spaß beim Lesen!

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Artikel Therapeutic Touch – Heilsame Hände im Einsatz

Meine Gesundheit 07-08 2017 001 (2)
Deine Gesundheit

In der Zeitschrift „Deine Gesundheit“ ist mein Artikel „Therapeutic Touch – Heilsame Hände im Einsatz“ erschienen.

Die Zeitschrift stellt neue, alternative sowie ergänzende Methoden zur Gesundheitsvorsorge und Unterstützung bei Krankheiten vor. Die Artikel sind fachlich und sachlich sehr interessant. Ich war überrascht über die vielen verschiedenen Themen.

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Vertiefungskurse

Bist Du schon länger mit Energiearbeit beschäftigt, dann drängt sich bestimmt das Bedürfnis nach Austausch und Auffrischung in Dein Bewußtsein. Hierfür gibt es verschiedene Vertiefungskurse.

21./22.10.2017 Vertiefungskurs „Den Fokus auf die Achtsamkeit legen!“

Fokus_Achtsame Foto: Gesine Reinicke
Fokus_Achtsame
Foto: Gesine Reinicke

Du möchtest gerne genauer auf Deine Arbeitsweise schauen oder hast Fragen rund ums energetische Arbeiten, dann ist der Vertiefungskurs Beyond the Basics: Den Fokus auf die Achtsamkeit legen! genau das richtige.

Wir legen bewußt den Fokus auf unsere Arbeitsweise, wie achtsam sind wir?
Neue Techniken werden erprobt und so die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgebaut.

Ein großes Augenmerk legen wir auf den persönlichen Erfahrungsaustausch. Was gelingt mir gut? Wo habe ich Fragen? Wie arbeiten die anderen und welche besonderen Erlebnisse haben sie mit Therapeutic Touch gemacht. So können wir viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Mehr Informationen zum Kursinhalt und Anmeldeinformationen erhälst Du hier.

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18./19.11.2017  Vertiefungskurs: Ruhe und Unruhe, Demenz, ADHS und mehr…

Unruhe, Foto: Margarete Rosen
Unruhe, Foto: Margarete Rosen

In Deinem beruflichen und privatem Umfeld begegnen Dir die unterschiedlichsten Formen von Unruhe. Wir schauen im Vertiefungskurs Beyond the Basics: Ruhe und Unruhe, Demenz, ADHS und mehr… genauer hin. Wie erspüren wir diese Unruhe und wie können wir aktiv ein ruhigeres Umfeld schaffen.

Mehr Informationen zum Kursinhalt und Anmeldeinformationen erhälst Du hier.

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Buchvorstellungen

In der letzten Zeit habe ich einige sehr interessante Bücher gelesen, die wichtige Punkte zu verschiedenen meiner Schwerpunktthemen ansprechen und dass auch noch auf leichte und unterhaltsame Weise.

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe von Gilles Legardinier, Foto: Randomhouse
Foto: Randomhouse

von Gilles Legardinier ist ein zutiefst liebenswürdiger Roman über die Liebe und das Leben, den Umgang mit jungen und alten Menschen.

Hier gehts zu Buchbesprechung: Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

 

 

 

Die Krebsflüsterin

Die Krebsflüsterin, Foto: Irisana Verlag
Foto: Irisana Verlag

von der Engländerin Sophie Sabbage zeigt einen individuellen Ansatz auf, anders mit der Erkrankung Krebs umzugehen.

Hier gehts zur Buchbesprechung: Die Krebsflüsterin

 

 

 

 

Marlenes Geheimnis

Marlenes Geheimnis von Brigitte Riebe, Foto: Randomhouse
Foto: Randomhouse

von Brigitte Riebe erzählt eine deutsche Flüchtlingsgeschichte.

Drei Frauen, ein Land, durch Krieg zerissen und zweigeteilt.
Dieser Roman könnte nicht aktueller sein.

Hier gehts zur Buchbesprechung: Marlenes Geheimnis – ein Flüchtlingsschicksal

Weitere Rezis findest Du auf der Literatur-Seite und in den älteren Blogbeiträgen.

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Aktuelle Änderungen zur Bildungsprämie

Bildung ist bares Geld wert!
Bildung ist bares Geld wert!

Die Bildungsprämie ist bares Geld wert!
Bilde Dich weiter und spare dabei!

Zum 1. Juli 2017 wurden die Förderkonditionen der Bildungsprämie vereinfacht. Da Therapeutic Touch West als Weiterbildungsanbieter auch Bildungsprämien annimmt, informiere ich Dich gerne über die aktuellen Neuerungen.

Hier gehts zum Beitrag: Aktuelle Änderungen zur Bildungsprämie 2017

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Termine 2018

Möchtest Du die Ausbildung zum Therapeutic Touch-Practitioner starten oder fehlt Dir noch ein Kurs? Hier findest Du alle Termine 2017 und 2018 im Überblick.

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Dir wünsche ich einen farbenfrohen Herbst, eine reiche Ernte und viel Zeit um Kraft zu tanken, um in den dunkler werdenden Tagen daraus zu zehren.

Deine
Margarete Rosen

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Besondere Kinder haben besondere Stärken!

Ums Leben dreht es sich diesmal in meiner Themen-Reihe „Leben, Sterben und Tod“. Der Arzt Holm Schneider zeigt, wie wunderbar natürlich und noch gänzlich unverbogen Kinder sind und welche Kraft in einer Behinderung stecken kann.

Warum Vampire nicht gern rennen. Foto: Stachelbart-Verlag
Warum Vampire nicht gern rennen.
Foto: Stachelbart-Verlag

Warum dieser kleine Vampir sich besser langsam bewegt, erfahren wir in der einfühlsamen Fotogeschichte „Warum Vampire nicht gern rennen“ von Holm Schneider.

Flo und Carolin sind zwei besondere Kinder. Flo sieht dem kleinen Vampir ein bischen ähnlich, beißt aber niemanden. Carolin hat ein richtiges Mondgesicht und erkennt in jedem Menschen das Gute. Zusammen erleben sie ein aufregendes Abenteuer, in dem beide ihren Mut beweisen müßen und dabei über sich hinauswachsen.

Holm Schneider erzählt die Geschichte der Beiden spannend und mit klaren leichtverständlichen Worten. Zu jeder Seite Text gesellt sich ein aussagestarkes Foto. Diese Geschichte ist leicht verständlich geschrieben. Mit meinen Kindern habe ich dieses Abenteuer von Flo und Carolin gerne gelesen. Uns hat sie gefallen, weil die einzelnen Kapitel immer einen Lebensabschnitt der beiden beleuchtet haben. So erfuhren wir, wie die beiden sich anfreundeten und haben sie auf ihrem spannenden Abenteuer gerne begleitet.

Mittlerweile haben Flo und Carolin bereits mehrere Abenteuer erlebt. Menschlichkeit, kindliche Gerechtigkeit und die Akzeptanz des „Andersein“ werden in diesen Abenteuer für die kleinen wie großen Leser wunderbar verständlich erzählt. Diese beiden kleinen Helden sind tolle Vorbilder, in denen sich unsere Kinder wiederfinden können. Wir Erwachsene dürfen dabei auch einmal unsere Einstellungen von Gut und Anders überdenken. Die Geschichten sind schon für Kinder ab 4 Jahre gut zu verstehen.

Holm Schneider ist Kinderarzt und Professor am Universitätsklinikum Erlangen. Er setzt sich für mehr Veständnis gegenüber Kindern mit einer Behinderung ein und wurde 2015 für sein besonderes Engagement mit dem Erlanger Inklusionspreis ausgezeichnet.

Im Stachelbart Verlag sind die Abenteuer von Flo und Carolin und auch noch andere Geschichten über Menschen mit einer Beeinträchtigung von Holm Schneider erschienen. Dieser kleine Verlag hat sich das Aufklären über Kinder-Krankheiten und Kinder mit Behinderungen auf die Fahne geschrieben. Jedes Buch ist eine kleine Perle weitab des Mainstreams, denn hier werden noch Lieblingsbücher gedruckt.

Warum Vampire nicht gerne rennen!
Holm Schneider
Stachelbart Verlag

Noch eine kleine Bitte: Bestellen Sie das Buch direkt beim Stachelbart-Verlag, so unterstützen Sie, dass weitere Projekte umgesetzt werden können. Die großen Internet-Bestell-Shops sind für uns als Nutzer sehr bequem, doch bleiben dem Autor/Verlag nur Cent-Beträge als Verdienst.

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Margarete Rosen

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Eine Geschichte über das Leben, so zart wie Seide.

Der Juli-Beitrag in der Blogreihe „Pflege“ ist ein Sommerbuch. „Monsieur Thomas und die Liebe“ von Gilles Legardinier erzählt von Vaterfreuden und Vaterleiden, der Liebe zu Menschen und dem Weg zu sich selbst. Senioren nehmen aktiv am Geschehen teil und beeinflussen so den Lauf der Geschichte maßgeblich.

Sanft und zart spinnt sich die Geschichte an. Der leise Erzählstil harmoniert sehr mit dem männlichen Aktionismus der Hauptfigur Monsier Thomas. Denn Thomas, Mitvierziger und ledig, lebte acht Jahre im hintersten Indien, um die Menschen in einem abgelegenen Bergdorf ärztlich zu versorgen. Dort fand er so etwas wie Familie. Diese Familienbande zeigen ihm jedoch unbewußt, das ihm im Leben etwas fehlt.

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe von Gilles Legardinier, Foto: Randomhouse
Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe von Gilles Legardinier, Foto: Randomhouse

Als er erfährt, dass er Vater einer 20jährigen Tochter ist, reist er sofort nach Paris und nimmt eine Stelle als Direktor in einem kleine Seniorenheim an. Die fünf schrulligen Alten bringen ihn genauso auf Zack, wie die Krankenschwester Pauline, eine alleinerziehende Mutter mit einem pfiffigen Sohn.

Thomas versucht auf recht merkwürdige Weisen seiner Tochter nahe zu sein. Dabei verstrickt er sich immer mehr in abenteuerliche Methoden. Sogar den Freund der Tochter spannt er für seine Zwecke ein. Die noch richtig hellen Senioren bringen ihm viele Lebensweisheiten bei. Und so wird der Arzt zum Bedürftigen, die Senioren zu weisen Alten, das Kind zum Sonnenschein, die Krankenschwester zur Vertrauten und Thomas kommt seiner Tochter immer näher.

Es ist ein ruhiges, spannendes, gefühlsbetontes Buch. Der Schreibstil ist liebevoll, achtsam und manchmal gänzlich unerwartet direkt. Gilles Legardinier schafft es, dem Leser kleine Lektionen des Lebens liebevoll zu vermitteln.

Meine Lektion in diesem Buch ist: Wenn man seine Alten achtsam behandelt, einen wertschätzenden Umgang mit allen Generationen lebt, dann ist Pflege plötzlich auf einem sehr hohen Level möglich, nämlich auf dem höchsten Level – dem menschlichen!

Die Liebe wird in diesem Roman auf vielerlei Arten gezeigt, gelebt und somit auch für den Leser möglich. Das Ende des Buches wartet noch mit zwei kleinen Wendungen auf, die Thomas noch liebenswürdiger machen, als er so schon ist.

Ganz wunderbar hat mir das Nachwort gefallen. Auch ich lege meine Hände neben die Tastatur und atme erst einmal tief ein, wenn meine Arbeit erledigt ist. Danke Gilles für diese berührende Geschichte.

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe
Gilles Legardinier
Goldmann Verlag
2017

Kennst Du das Buch schon oder ein anderes von Gilles Legardinier? Wie gefällt es Dir? Ich bin schon gespannt auf Deinen Kommentar.

Deine
Margarete Rosen

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Themen dieser Ausgabe:

  • Artikel „Sanfte Berührung am Ende des Lebens, Therapeutic Touch in der Palliativmedizin“
  • 06.07.2017 Workshop „Therapeutic Touch in Hospizarbeit und Palliative Care“
  • Vertiefungskurse
  • Demenz-Ratgeber für Familienangehörige
  • Therapeutic Touch-Kurse

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Abenteuer Leben

Das Leben ist das schönste Märchen,
denn darin kommen wir selber vor.

Hans Christian Andersen

Das Jahr ist fast schon halb vorüber. Der längste Tag steht kurz bevor. Wärme und Sonnenschein lassen uns in Urlaubsstimmung kommen. Wunderbare Erlebnisse wehen wie ein Versprechen durch die kühleren Abendstunden. Das Leben genießen in dem wir es leben – herrlich! So können wir im Winter dann unsere eigenen Geschichten erzählen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir auf jedem Deiner Schritte ein buntes und erfülltes Abenteuer – Leben eben!

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Artikel „Sanfte Berührung am Ende des Lebens, Therapeutic Touch in der Palliativmedizin“

Magazin "Zwischen Erde und Himmel" Sommer 2017
Magazin „Zwischen Erde und Himmel“ Sommer 2017

In der neuen Sommer-Ausgabe des Magazins Zwischen Erde und Himmel ist mein ArtikelSanfte Berührung am Ende des Lebens erschienen. Darin beschreibe ich die Einsatzmöglichkeiten des achtsamen Berührens für Menschen in der letzten Lebensphase und welche Erfahrungen Hospizbegleiter mit Therapeutic Touch in ihrem beruflichen Alltag gemacht haben.

Das Magazin Zwischen Erde und Himmel richtet sich an Menschen, die sich für Spiritualität, ganzheitliche Naturheilverfahren und für das Schöne am und im Leben interessieren.
Es  erscheint in der Region Aachen, Eifel, Niederlande und Belgien. Die Hefte können auch im Internet bestellt werden.

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06.07.2017 Workshop „Therapeutic Touch in Hospizarbeit und Palliative Care“

Achtsame Berührung
Achtsame Berührung

Wir beleuchten Therapeutic Touch und seine vielfältigen Einsatzgebiete in der Hospizarbeit und Palliative Care

  • wie Therapeutic Touch in der Hospizarbeit eingesetzt wird,
  • welche spezielle Technik das Abschiednehmen erleichtern kann,
  • wie Du selbst gut für Dich sorgen kannst, damit die Pflege- und Trauerarbeit keine schweren Spuren hinterläßt.

Termin: Mittwoch, 06.07.2017 von 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Therapeutic Touch West, im Zentrum für Begegnung und Heilung, Oppenhoffallee 97, 52066 Aachen
Kosten: 12 Euro pro Person, einen Teil spende ich zu Gunsten der Hospizarbeit in der Städteregion Aachen.

Dieser Workshop dient als Schnupperkurs für die Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner und dem Beyond the Basics-Seminar „Therapeutic Touch in der Sterbebegleitung„.

Anmeldung erbeten unter: Kontaktformular oder Email: rosen@therapeutic-touch-west.de

Sind in Deinem Hospiz oder Deiner Palliative Care-Einrichtung thematische Workshops als Inhouse-Schulung gewünscht, unterbreite ich gerne ein passendes Angebot.

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21./22.10.2017 Vertiefungskurs „Den Fokus auf die Achtsamkeit legen!“

Fokus_Achtsame Foto: Gesine Reinicke
Fokus_Achtsame
Foto: Gesine Reinicke

Du möchtest gerne genauer auf Deine Arbeitsweise schauen oder hast Fragen rund ums energetische Arbeiten, dann ist der Vertiefungskurs Beyond the Basics: Den Fokus auf die Achtsamkeit legen! genau das richtige.

Wir legen bewußt den Fokus auf unsere Arbeitsweise, wie achtsam sind wir?
Neue Techniken werden erprobt und so die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgebaut.

Ein großes Augenmerk legen wir auf den persönlichen Erfahrungsaustausch. Was gelingt mir gut? Wo habe ich Fragen? Wie arbeiten die anderen und welche besonderen Erlebnisse haben sie mit Therapeutic Touch gemacht. So können wir viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Mehr Informationen zum Kursinhalt und Anmeldeinformationen erhälst Du hier.

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18./19.11.2017  Vertiefungskurs: Ruhe und Unruhe, Demenz, ADHS und mehr…

Unruhe, Foto: Margarete Rosen
Unruhe, Foto: Margarete Rosen

In Deinem beruflichen und privatem Umfeld begegnen Dir die unterschiedlichsten Formen von Unruhe. Wir schauen im Vertiefungskurs Beyond the Basics: Ruhe und Unruhe, Demenz, ADHS und mehr… genauer hin. Wie erspüren wir diese Unruhe und wie können wir aktiv ein ruhigeres Umfeld schaffen.

Mehr Informationen zum Kursinhalt und Anmeldeinformationen erhälst Du hier.

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Ratgeber für Familienangehörige: Wie Sie Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu überfordern!

Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern von Uli Zeller
Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern von Uli Zeller

Für meinen Themenreigen Demenz stand Uli Zeller ganz oben auf meiner Liste. Seinem Blog Uli & die Demenz folge ich schon eine ganze Weile und die kurzen, knappen und sehr menschlichen Tipps und Geschichten haben mich angesprochen. Da erzählt mal einer vom normalen Umgang und Leben mit Demenz und seinen vielen großen und kleinen Fallstricken.

Seinen Ratgeber „Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern“ möchte ich Dir heute vorstellen. Hier kannst Du meine Rezension nachlesen: „Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern“

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Aktuelle Therapeutic Touch-Kurse

Du möchtest Deine Ausbildung in Therapeutic Touch starten oder komplettieren? Hier findest Du alle Termine im Überblick.

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Dir wünsche ich einen guten Sommer mit vielen Abenteuern, die Du in den dunkleren Stunden erzählen kannst.

Deine
Margarete Rosen

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Wie Tante Emma, Fahrrad fahren und kleine Geschichten von Damals das Erinnern erleichtern!

In den letzten Jahren habe ich interessante Demenz-Projekte auf meinem Blog vorgestellt. Eine kleine Sammlung besonders schöner Aktionen für Demenz-Patienten ist entstanden. In meiner Themenreihe rund um Demenz möchte ich einige Beiträge noch einmal in Erinnerung bringen.

Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz

Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz Foto: Margarete Rosen
Digitale Busreise

Wer eine Reise macht, hat viel zu erzählen! Unsere niederländischen Nachbarn sind bei der Versorgung und Pflege von Demenz-Erkrankten sehr innovativ. Wieder einmal zeigen sie, wie simpel es ist Menschen mit Demenz ein abwechslungsreiches Leben zu bieten. Mit dem digitalen Bus reisen Demenzkranke ohne wirklich zu verreisen. Der Bus steht in der zentralen Halle von… Weiterlesen

Fluchen und verbale Aggressivität bei Demenz

Unruhe, Foto: Margarete Rosen
Unruhe

Verbale Aggressivität erschwert den Umgang mit Demenz-Erkrankten Pflege und Umgang mit Demenz-Erkrankten bringt Pflegepersonal und Familienangehörige oft an körperliche und seelische Belastungsgrenzen. Etwa 80 % der Bewohner von Altersheimen, die unter Alzheimer oder verwandten Demenz-Erkrankungen leiden, entwickeln bestimmte Demenz bedingte Verhaltenssymptome. Eine pharmakologisch ausgerichtete Behandlung birgt das Risiko von nicht unerheblichen gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen. Deshalb suchte… Weiterlesen

Fahrradtouren für Senioren und Behinderte

Begleitetes Radfahren Foto: mit freundlicher Genehmigung von Anna Appelbaum
Radfahren

Auf der Insel Texel und im Städtchen Hilden finden besondere Fahrrad-Touren für Senioren und Menschen mit Behinderung statt. Diese Fahrrad-Touren bieten besonderes Urlaubsvergnügen für Senioren und Menschen mit Behinderung. Das Bewegen unter freiem Himmel ist ganz unkompliziert wieder möglich. Gleich zwei besondere Alternativen möchte ich Ihnen heute vorstellen. 1. Easy Riding Texel, unbegrenzt genießen! Den… Weiterlesen

Erinnerungshilfen für Menschen mit Demenz

Alltägliches, 5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz
Alltägliches

Geschichten helfen erinnern Demenz ist für viele Menschen zu etwas Alltäglichem geworden. Doch fehlen uns oft noch die Erfahrungswerte wie wir gut mit Demenzerkrankten umgehen können. Was brauchen unsere älteren Menschen, die immer wieder aus dem Vergessen auftauchen und uns dann mit klaren Antworten überraschen? Zum Glück gibt es viele verschiedene Ansatzmöglichkeiten. Anja Stroot bietet… Weiterlesen

Tante-Emma-Laden im Altenheim

Tante-Emma-Laden, Museum de Locht
Tante-Emma-Laden

Tante-Emma-Laden weckt Erinnerungen aus Kindheit und Jugend Immer wieder berichte ich über gute Konzepte, um das Wohlbefinden von an Demenz erkrankten Menschen zu steigern. Ganz besonders freue ich mich dieses Konzept aus Gerolstein vorzustellen. Denn ein Tante-Emma-Laden weckt auch bei mir sehr positive Gefühle und Erinnerungen an schöne Erlebnisse. Das Seniorenzentrum Maternusstift Am Auberg in… Weiterlesen

Kennen  Sie auch ein besonderes Demenz-Projekt, oder bieten Sie in Ihrem Hause sogar eins an? Dann erzählen Sie mir davon. Ich bin schon ganz neugierig darauf!

Ihre
Margarete Rosen

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Weitere Beiträge zur Themenreihe Demenz finden Sie auf der Seite: ältere Blogbeiträge oder über die Suchfunktion.

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Entschleunigung, Selbstfürsorge und Lebensfreude sind drei wichtige Punkte, um ein gutes und relativ entstresstes Leben zu führen.

"Now! Jetzt sorge ich gut für mich" von Ruth Knaup
Now! Jetzt sorg ich gut für mich
von Ruth Knaup

Now! Jetzt sorg ich gut für mich! von Ruth Knaup hat mich angezogen.

Die schöne Aufmachung des Buches, die eine harmonische Kombination von Bild, Text und farblicher Gestaltung vereint, ließ mich gleich darin blättern und lesen.

Sehr angenehm habe ich den leichten Plauderton und die Wortwahl empfunden. Die Autorin erzählt über eigene Erlebnisse und bietet Handlungsmöglichkeiten zur Veränderung an. Der erhobene Zeigefinger bleibt dabei ungezeigt.

Ruth Knaup ermuntert den Leser sein eigenes „Unperfekt-Sein“ als normal anzusehen und als im Moment der beste Zustand. So kann ein Loslassen und Entspannen geschehen.

Zitat aus Seite 13: „All das darf jetzt da sein. Es ist kein Problem. Ich genieße meine stille Zeit trotzdem.“

Das Buch ist in drei Hauptthemen Entschleunigung, Selbstfürsorge und Lebensfreude unterteilt, diese wiederum in viele kleinere Beiträge, die in sich abgeschossen sind. So muß das Buch nicht von Anfang bis Ende gelesen werden. Ein Aufschlagen und dort weiterlesen ist genauso möglich wie ein bestimmtes Kapitel nachzulesen.

Ausschnitt aus Seite 15
Ausschnitt aus Seite 15

Vieles war mir schon bekannt, doch in diesem Kontext und untermalt mit Zitaten und besonderen Beispielen finde ich das Buch als Selbst-Unterstützung genauso geeignet, wie als Geschenkband für eine gute Freundin. Ich habe es als kleinen Erinnerungsfaden gerne gelesen.

„Sich um sich selbst zu kümmern bedeutet als Erstes zu lernen wie man ANHÄLT und nach innen schaut.“ Tich Nhat Hanh, Zitat aus Seite 15

Das Cover ist ansprechend gestaltet. Unsere Haptik kommt nicht zu kurz, da mit verschiedenen Drucktechniken Schriften und Symbole aufgebracht wurden. Auch liegt das Buch mit seinen Abmessungen zwischen DIN A4 und DIN A5 gut in der Hand.

Die Gestaltung der Seiten ist sehr aufwendig und stylisch – eben ein richtiges Frauen-Ratgeber-Buch. Die Kombination von Text, Zitaten, Gedichten und bildlicher Gestaltung empfinde ich als sehr harmonisch.

Der Cover-Text verspricht genau das, was ich im Buch gefunden habe! Somit schließe ich mit den Worten:

JETZT BIST DU DRAN!
Gut für Dich zu sorgen hat nichts, aber auch gar nichts mit Egoismus zu tun. Im Gegenteil.
(Zitat aus dem Buchrücken)
Möchtest Du wissen warum, dann lies bitte das Buch.

Dieses Buch gehört zur Serie „Now!“ des Scorpio Verlages in dem verschiedene AutorInnen über Lebensthemen schreiben.

NOW! Jetzt sorg ich gut für mich
Entschleunigung • Selbstfürsorge • Lebensfreude
Ruth Knaup
Scorpio Verlag
Flexobroschur, ca. 160 Seiten
Format 17,5 x 24 cm
ISBN 978-3-95803-092-3

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Autismus – mehr als nur ein Wort!

Wie es ist ein Kind mit Autismus zu begleiten, beschreibt Silke Bauerfeind in ihrem aktuellen Buch „Ein Kind mit Autismus zu begleiten, ist auch eine Reise zu sich selbst“ anschaulich. Die Autorin, Künstlerin und Bloggerin erzählt aus ihrem Leben mit einem autistischen Kind.

Das Buch zu Ellas Blog
Das Buch zu Ellas Blog

Als Bloggerin schreibt sie einfühlsame Texte, Wissenswertes rund um Autismus und den alltäglichen Umgang mit autistischen Kindern auf Ellas Blog – Leben mit Autismus. Sie verbindet das eigene Erleben mit Berichten anderer.

Dabei vermische ich erlebte, beobachtete und erzählte Erfahrungen miteinander – und daher wird aus Silke dann (manchmal) Ella 🙂 .
Es bleibt alles authentisch, aber wird nicht immer 1:1 unserem eigenen Leben entnommen.
Zitat aus Ellas Blog

Ellas Blog hat sich unter der Elternschaft, die mit autistischen Kindern leben, etabiliert. Warum? Schauen Sie selbst einmal hinein. Die Texte sind authentisch, angenehm im Schreibstil und sprechen für ein Leben mit diesen besonderen Kindern.

 

Ein Kind mit Autismus zu begleiten, ist auch eine Reise zu sich selbst

Das Buch entstand durch die vielen Blogbeiträge, Gespräche mit anderen betroffenen Eltern. Doch Silke Bauerfeind schrieb mehr als „nur“ einen Erfahrungsbericht. Sie erarbeitete einen sehr ausführlichen Fragebogen, den interessierte Eltern ausfüllten. Die gemachten Antworten wurden in den einzelnen Kapiteln mit einbezogen, so dass ein sehr rundes und weitgefächertes Wissen über das tagtägliche Leben mit diesen besonderen Kindern entstand.

Silke Bauerfeind
Silke Bauerfeind

Was ist das besondere an diesem Buch?

Für mich ist es, dass die Texte sachlich, gut fundiert, und mit nachvollziehbaren Beispielen unterlegt werden. Sie finden hier keine 08/15-Ratschläge, sondern umsetzbare Tipps und vor allem die Ermutigung für sich und ihr Kind den Weg zu finden, der allen gut tut.

Autismus ist …

Autismus durchdringt die Persönlichkeit eines Menschen und macht ihn zu dem, der er ist, inklusive aller Begabungen und Schwierigkeiten.
Zitat aus Seite 23

Silke Bauerfeinds Appell an uns ist klar: Wir können einen Weg finden, auf dem jeder er „selbst sein“ kann. Denn wenn wir uns auf dieses neue Leben einlassen, entdecken wir all seine vielfältigen Facetten, Herausforderungen und Schönheiten.

Neben vielen Erfahrungsberichten und persönlichen Beispielen hat sie auch fachliches Wissen über Autismus in verschiedenen Kapiteln eingebunden. So finden wir Hinweise zu Diagnose-Richtlinien, Therapien, Inklusion genauso, wie praktische Tipps um Vorurteile und Missverständnisse abzubauen und das tägliche Miteinander leichter zu gestalten. Die Schwierigkeiten im Alltag werden genauso beschrieben, wie die wunderbaren, schönen und humorigen Momente im Leben. Die Kunst ist es, das Besondere wahrzunehmen.

Silke Bauerfeind beschreibt nicht eine heile Welt, in der Autismus nur ein Anpassen an die Bedürfnisse des Autisten ist. Sie weißt ganz klar daraufhin wie schwierig das Leben mit einem autistischen Kind für Eltern ist. Mitmenschen sind nicht genug aufgeklärt. Viele Umweltfaktoren sind zu berücksichtigen wie Geräusche, Kleidung etc. Andere Menschen werden zur Unterstützung und Begleitung des Kindes benötigt, die wiederum ein umfassendes Wissen über Autismus und ein wohlwollendes Verständnis für den Einzelnen mitbringen müssen.

Sie wollen mehr über Autismus wissen? Vorurteile abbauen und sicherer im Umgang mit Menschen  mit Austismus-Spektrum werden? Dann empfehle ich Ihnen dieses Buch!

"Ein Kind mit Autismus zu begleiten, ist auch eine Reise zu sich selbst" von Silke Bauerfeind
„Ein Kind mit Autismus zu begleiten, ist auch eine Reise zu sich selbst“ von Silke Bauerfeind

 

Ein Kind mit Autismus zu begleiten, ist auch eine Reise zu sich selbst
Das Buch zu Ellas-Blog
Silke Bauerfeind
BoD – Books on Demand, Norderstedt
ISBN 9 783741 224584
2016

Freundlicherweise hat mir Silke Bauerfeind das Buch direkt nach Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. In größeren Abständen erkundigte sie sich immer wieder einmal über das Voranschreiten des Lesestatuses. Leider mußte ich sie immer wieder vertrösten, da viele berufliche Arbeiten dazwischen kamen. Auch möchte ich einer Buchrezension eine gewisse Qualität verleihen und das braucht auch seine Zeit. Als ich dann im Buch im Thema „Trauer- und Schmerzkompensation“ unter der Kompensationsstrategie Kontrolle folgendes las:

„… Denn ich muss dieses Gefühl von Kontrolle behalten, um alles andere bewältigen zu können.“

Diese Auswirkung bemerke ich auch bei mir selbst. … Manchmal muß man darauf warten, das andere handeln, weil es eben deren Aufgabe und Kompetenz ist. … Ich muss funktionieren, also erwarte ich dies auch von anderen. Das ist die Haltung, die dahinter steckt. Das ist sicher nicht immer gerecht.
Zitat auf Seite 283 und 284

habe ich vor Frau Bauerfeind meinen Hut gezogen. Ihre Not, auf meine Rezi zu warten, konnte ich spüren. Doch erst jetzt den Umfang verstehen.

Liebe Frau Bauerfeind, ich hoffe, Ihr Warten hat sich gelohnt. Vielen Dank für dieses kompetente und berührende Buch. Ich durfte ein großes Stück in die Welt des Autismus-Spektrums hineinschauen und fühle mich nun etwas sicherer und bestärkt im Umgang mit Eltern und Kinder.

Informationen zu Autismus

Sie möchten sich über Autismus und Leben mit Menschen aus dem Autismus-Spektrum informieren? Mittlerweile gibt es in vielen Städten Beauftragte für Autismus, die umfassende Auskünfte geben können. Bitte hinterfragen Sie auch die dort angebotenen Therapieformen. Therapien sollten niemals das Ziel verfolgen, einen Menschen mit Autismus anzupassen oder zu normalisieren. Einen Leitfaden für das selbständige Hinterfragen von Therapieangeboten finden Sie auf Ellas Blog.

Auf meiner Literaturseite finden Sie weitere Buchempfehlungen.

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Margarete Rosen

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Themen dieser Ausgabe:

  • Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner in Werne 2017
  • 22./23.03.2017 Therapeutic Touch Grundkurs
  • Unterstützung bei Krebserkrankungen – Abmahnungswelle rollt wieder!
  • 10.05.2017 Workshop: Therapeutic Touch in der Hospizarbeit und Palliative Care
  • Hospiz-Helfer, Begleiter auf der letzten Wegstrecke

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Laß Dich verzaubern!
Laß Dich verzaubern!

Ich betrachte den Frühling,
als ob er zu mir käme,
um dankbar zu sein.
(Christian Friedrich Hebbel)

… und ich bedanke mich beim Frühling, für seine vielen wunderbaren Geschenke.

Dir wünsche ich in diesem Frühling, dass Deine persönliche Saat aufgeht, Wurzeln treibt, Triebe sprießen und Deine eigene wundersame Pflanze wächst und gedeiht.

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Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner in Werne 2017

Weiße Rosen, Foto: Margarete Rosen
Weiße Rosen, Foto: Margarete Rosen

Innerhalb von 3 Monaten alle Ausbildungskurse zum Practitioner absolvieren, stößt auf reges Interesse.

Der TT1 in Werne ist schon ausgebucht. Interessierte können den Ausweichtermin in Aachen nutzen und dann mit TT2 in Werne weitermachen. Melde Dich schnell an, denn die Nachfrage ist groß.

aktuelle Termine:
TT1: 08./09.04.2017 ausgebucht.
Alternativtermin TT1: 22./23.03.2017 in Aachen
TT2: 27./28.05.2017 noch Plätze frei
TT3: 15./16.07.2017  noch Plätze frei
Dauer: insgesamt 12 – 15 Stunden
Ort: Naturheilpraxis Heike Boz, 59368 Werne/NRW, Bült 27
Kosten: je Teilnehmer 230 € je Kurs
Frühbucher bis 4 Monate vorher: 210 €
Ausbildungspaket: TT1 – TT3: 600 €

Anmeldung: über das Anmeldeformular

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Therapeutic Touch Grundkurs

Dieses Jahr finden in einem zweimonatigen Rythmus Grundkurse statt, so hast Du zum Einen die Möglichkeit in die komplementäre Pflege-Methode Therapeutic Touch hineinzuschnuppern, zum Anderen findest Du so leichter einen passenden Termin, um mit der Ausbildung zum Therapeutic Touch-Practitioner zu beginnen.

Termin: 22./23.04.2017 weitere Terrmine findest Du in der Terminliste
Ort: Aachen
Kosten: je Teilnehmer 230 € je Kurs
Frühbucher bis 4 Monate vorher: 210 €
Ausbildungspaket: TT1 – TT3: 600 €

Anmeldung erbeten unter: Kontaktformular oder Email: rosen@therapeutic-touch-west.de

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Achtung!
Achtung!

Krebserkrankungen – Abmahnungswelle rollt wieder!

Es rollt gerade wieder eine Abmahnungswelle für Websites, die Werbung mit Behandlung oder Begleitung von
Krebserkrankungen beinhalten.

Wir dürfen ja sowieso kein Heilversprechen aussprechen, aber scheinbar wird gehäuft abgemahnt, wenn auch nur die Begleitung von Krebserkrankungen genannt wird. Solltest Du ähnliche Begriffe auf deiner Website haben, lohnt es sich,  den Artikel „Abmahnungen bei Werbung für Krebsbehandlungen“ der Internet-Plattform Heilnetz-owl.de zu lesen und entsprechend zu reagieren. Den Tipp habe ich von meiner Kollegin Vera Bartholomay.

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10.05.2017 Workshop: Therapeutic Touch in der Hospizarbeit und Palliative Care

Wir beleuchten Therapeutic Touch und seine vielfältigen Einsatzgebiete in der Hospizarbeit und Palliative Care

Mit dem Herzen durch die Hände berühren Foto: Margarete Rosen
Mit dem Herzen durch die Hände berühren
Foto: Margarete Rosen
  • wie Therapeutic Touch in der Hospizarbeit eingesetzt wird,
  • welche spezielle Technik das Abschiednehmen erleichtern kann,
  • wie Du selbst gut für Dich sorgen kannst, damit die Pflege- und Trauerarbeit keine schweren Spuren hinterläßt.

Termin: Mittwoch, 10.05.2017 von 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Therapeutic Touch West, im Zentrum für Begegnung und Heilung, Oppenhoffallee 97, 52066 Aachen
Kosten: 12 Euro pro Person, einen Teil spende ich zu Gunsten der Hospizarbeit in der Städteregion Aachen.

Dieser Workshop dient als Schnupperkurs für die Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner und dem Beyond the Basics-Seminar „Therapeutic Touch in der Sterbebegleitung„.

Anmeldung erbeten unter: Kontaktformular oder Email: rosen@therapeutic-touch-west.de

Sind in Deinem Hospiz oder Palliative Care-Einrichtung thematische Workshops als Inhouse-Schulung gewünscht, unterbreite ich gerne ein passendes Angebot.

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Mode um 1950, Zeitschrift aus dem Museum van de Vrouw in Echt, NL
Mode um 1950, Zeitschrift aus dem Museum van de Vrouw in Echt, NL

Aufgaben und Erfüllung einer Hospiz-Helferin

Die Versmolderin Daniela Schmitten berichtet über ihren Alltag mit Demenzerkrankten im Beitrag  „Unterwegs als Hospiz-Begleiterin“und gibt wertvolle Tipps für den Umgang mit Demenzerkrankten.

Im Interview „Hospiz-Helfer, Begleiter auf der letzten Wegstrecke“ verrät Sie uns, unter anderem welche Aufgaben eine Hospizhelferin hat und plaudert über das schönste Ehrenamt der Welt.

Viel Spaß beim Lesen.

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Abschließend wünsche ich Dir, dass immer ein Gießkännchen Wasser für Dich bereit steht!

Deine
Margarete Rosen

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Kennst Du die Macht Deiner Träume?

Immer wieder erlebe ich in meiner Praxis Menschen, die ihre eigenen Wünsche und Träume unterdrücken. Erst wenn sie sich derer bewußt werden und diese ins Licht stellen, ist eine Veränderung möglich. Gleich zwei Bücher ermuntern uns unsere Träume zu leben, sie anzuschauen und ihre Botschaften zu deuten.

Henrike Staudte, Foto: mit freundlicher Genehmigung von Henrike Staudte
Henrike Staudte, Foto: Henrike Staudte

 

 

Mit „Die Weisheit der Wölfin“ und „Federtanz“ nimmt Henrike Staudte, Autorin, Dipl. Ernährungswissenschaftlerin und Naturpädagogin, uns auf eine Reise mit, in der die Natur uns wieder Kraft gibt und wir uns selbst finden können.

 

„Die spannendste Reise ist die Reise zu sich Selbst!“
(Henrike Staudte über ihre Geschichten)

Die Weisheit der Wölfin

Das Ende einer Beziehung und der langsame Aufstieg ins Selbst

Die Geschichte hat mich vom ersten Wort in ihren Bann geschlagen. Es ist keine normale, einfache Geschichte. Es ist die Geschichte von Adele, die sich erst selbst ganz verlieren muß, um sich dann Stück für Stück wieder zu finden.

Zum Glück hat sie schon vielfältige Erfahrungen mit Tieren, intuitiver Tierarbeit, hat ein Buch über Wölfe gelesen und weiß einiges über Schamanismus. Denn all dieses Wissen ermöglicht es ihr, ihre Auszeit bei der Schäferin in den französischen Bergen zu einer Selbstfindung zu nutzen. Die Schäferin mit ihrem intuitiven Wissen, die Hunde, die ihr als Spiegel dienen und sie unterstützen und letztlich die Wölfe, spielen eine wesentliche Rolle, so dass Adele ihre sonnigen Seiten und positiven Veranlagungen wieder entdecken kann. Sie entwickelt sich vom ängstlichen Kinde zu einer bewußten Frau, die ihren Weg gehen kann.

"Die Weisheit der Wölfin" Henrike Staudte Foto: Margarete Rosen
„Die Weisheit der Wölfin“
Henrike Staudte
Foto: Margarete Rosen

Auf 200 Seiten beschreibt Henrike Staudte die ENT-wicklung einer ängstlichen Frau, die ihr Leben endlich in die eigenen Hände nimmt, auf sehr einfühlsame Weise.

Ich mochte Adele gerne auf ihrem Weg folgen. Sie erkennt, was bei ihr spielt, was verändert werden kann und wie sie es angehen kann. Somit ist die Geschichte ein kleiner Lebensratgeber, sich und sein Verhalten einmal liebevoll anzuschauen und mit dem Verändern anzufangen.

Ganz besonders hat mir das Ende der Geschichte gefallen. Ich danke Henrike Staudte für das Indigo-Kind, das hier eine wunderbar schöne Rolle übernehmen durfte. So endet die Geschichte nicht mit der letzen Seite, sondern beginnt erst.

Mit gefällt sehr, wie Adele denkt und spricht. Der Schreibstil von Henrike Staudte ist rund, angenehm und leicht lesbar. Sie nimmt den Leser mit und lockt immer wieder mit interessanten Eindrücken, so kann dieser die Geschichte als Spiegel nutzen und viele Verhalten und Gefühle in sich selbst wiederfinden.

Ich habe die Ausgabe mit dem Bergmotiv auf dem Schafe grasen. Dieses Bild gefällt mir sehr gut. Das ältere Cover-Bild wäre mir für die Geschichte zu schwer. Das „Schafsbild“ paßt zur Geschichte und ich habe zwischendurch immer mal wieder draufgeschaut und Adeles Wanderungen durch die Berge mit den Schafen auf mich wirken lassen.

Fazit: Ein rundum wunderbares und wundersames kleines Buch, das seelische Wunden heilen lassen kann. In der Geschichte verändert sich Adele in wenigen Tagen. Wir dürfen uns dafür etwas mehr Zeit lassen. Unser Lebens-Buch hat ja mehr als 200 Seiten. Laßt uns beginnen mit einer neuen Seite …

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es hat einiges bei mir bewegt und wird bestimmt auch noch nachwirken.

Die Weisheit der Wölfin
Henrike Staudte
Taschenbuch: 204 Seiten, ISBN: 9783741807015

Bücher von Henrike Staudte Foto: Margarete Rosen
Bücher von Henrike Staudte
Foto: Margarete Rosen

Federtanz

Federtanz lädt in 17 Geschichten zum mutigen Träumen ein.

Mutig muß man/frau sein um diese Geschichten zu träumen, denn mit dem puren Lesen der Geschichten ist es nicht getan. Henrike Staudte nimmt uns in ihren Geschichten mit in eine wirklich fantastische Welt.
Mal sind die Geschichten zart und entspinnen sich langsam bis zum harten unerwarteten Ende. Mancher Traum führt zu einer realen Wahrheit. Und die Tiere dieser Welt sind ab und an doch aus einer anderen und helfen als Krafttiere dem Menschen auf die Sprünge.

"Federtanz" von Henrike Staudte Foto:Margarete Rosen
„Federtanz“ von Henrike Staudte
Foto: Margarete Rosen

Wer leichte Geschichten erwartet, kaufe bitte ein anderes Buch. Doch wer sich selbst finden möchte, seine Träume lebendig werden lassen möchte, dem wird mit den Geschichten geholfen, diese Wünsche in die Tat umzusetzen. Poetisch leicht und doch äußerst tiefsinnig sind diese Geschichten in ihrer Kürze lang genug um die Phantasie des Lesers zu entfachen.

Am Ende des Buches fragt Henrike Staudte: Was ist Deine Lieblingsgeschichte?
Eine??? möchte ich fast entsetzt fragen. Na, so schlimm ist es dann doch nicht. Es sind zwei.
1. Der Mondpfad, in der eine Wölfin eine Menschin wieder zurück ins Leben ruft,
und
2. Kugelmenschen, in der Hera ihren Gatten Zeus ungesehen in seine Schranken weist. Göttlich!

Das Cover ist ansprechend, das gewählte Bild lädt zum Träumen ein.

Der Klappentext verspricht, was das Buch dann auch hält: Geschichten voller Herz, erfüllt vom Glauben an die innere Freiheit, das Leben und die Liebe.

Federtanz: Geschichten für mutige Träumer
17 Kurzgeschichten
Henrike Staudte
Taschenbuch: 132 Seiten, ISBN: 9783737593304
oder Ebook

Besonders möchte ich mich bei Henrike Staudte bedanken, dass sie mir beide Bücher mit einer persönlichen Widmung hat zukommen lassen. Vielen Dank! Auch habe ich den Email-Kontakt mir ihr genossen. Sie ist eine sehr sympathische Autorin!

Du möchtest eins oder gar beide Bücher lesen? Dann empfehle ich Dir die Webseite von Henrike Staudte. Dort kannst Du sogar signierte Exemplare bestellen.

Mein Wunsch für Dich:

Wenn Du Deine Träume und Wünsche unterdrückst, verlierst Du Dich.
Sieh hin, träume und wünsche!
Gehe Deinen Weg!

Gerne begleite ich Dich ein Stück des Weges.

Deine
Margarete Rosen

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Wie ich meine Krimi-Leidenschaft mit meiner Arbeit verbinden konnte.

Wie Anfängerinnen sich entwickeln und kompetent ihren Lebensweg beschreiten, erzählt die Schweizerin Zora Debrunner in zwei sehr unterschiedlichen Büchern.

Im März stelle ich im Themenblog „Demenz“ gleich zwei Bücher der Autorin Zora Debrunner vor. „Demenz für Anfänger“ und „Lavinia Morgan – Privatdetektivin“, zwei sehr unterschiedliche Bücher und jedes für sich schön!

"Demenz für Anfänger" und Lavinia Morgan - Privatdetektivin" von Zora Debrunner
„Demenz für Anfänger“ und „Lavinia Morgan – Privatdetektivin“ von Zora Debrunner

Ein langsamer Abschied!

Nachdem ich „Lavinia Morgan“ von Zora Debrunner rezensiert hatte, bot sie mir „Demenz für Anfänger“ zum Lesen an. Da ich schon ein Auge auf das Buch geworfen und in ihrem Blog schon gestöbert hatte, nahm ich das Angebot gerne an. Demenz ist auch ein großes Thema in meiner Ausbildungsreihe rund um den Einsatz von Therapeutic Touch in der Pflege.

Wer ein Fachbuch mit vielen Tipps für den Umgang mit Dementen erwartet, ist hier falsch. Zora Debrunner schreibt aus der Sicht der Enkelin. Wie sie die Veränderungen ihrer geliebten Großmutter erlebt. Sie vermittelt uns eins:

Lebt Eure Tage gut!
Bringt Liebe in Euer Leben und erhaltet diese!
Schafft Euch Erinnerungen und Erinnerungsstücke.

Das Cover paßt hervorragend zur Geschichte. Es zeigt wie wichtig das Abschiednehmen und das Erinnern an vergangene Tage ist. Auf dem Foto ist die Großmutter noch die Erwachsene. Später wird es Zora sein, die erwachsen sein muß und sich um ihre Oma kümmert.

Das Buch ist keine kompakte Geschichte, sondern besteht aus viele kleineren und größeren Beiträgen. Sie zeigen durch klare Überschriften, wie der Wandel langsam über Jahre von statten ging. Demenz tritt nicht plötzlich auf, sondern kommt langsam und schleichend daher. Erst sind es noch lieb gewordene Marotten, später zeigt sie sich mit ihrer ganzen Grausamkeit. Und doch vermittelt Zora uns die tiefe Liebe zu ihrer Großmutter. Und die Oma läßt immer wieder sehen, dass sie Zora liebt.

Zora Debrunner arbeitet selbst in der Pflege. Sie weiß, was auf sie zukommt und doch ist sie oft nur die Enkelin, die ihre geliebte Großmutter langsam verliert. Stück für Stück.

Es ist ein gutes Buch um ein Gefühl für das Leben mit Demenzkranken zu bekommen – rein aus der Sicht des pflegenden und sich kümmernden Angehörigen heraus.

Demenz für Anfänger von Zora Debrunner Foto: Margarete Rosen
Demenz für Anfänger von Zora Debrunner
Foto: Margarete Rosen

Der Klappentext bringt den Inhalt auf den Punkt. Schmunzeln mußte ich öfter über die schweizerdeutschen Worte, die zum Glück im Glossar erklärt werden.

Fazit: absolut lesenswert.

Demenz für Anfänger
Tagebuch eines Enkelkindes
Zora Debrunner
Ullstein Verlage
2015
208 Seiten

Lavinia Morgan – Privatdetektivin

Ich mag am Liebsten die leisen Krimis a la Agatha Christie, in denen die Personen klare Charaktere haben und ich vom Geschehen gefangen werde. Das Buch habe ich mir bei der Startnext-Aktion von „Autismus mal anders“ von Aleksander Knauerhase gekauft und jede Seite genossen.

Lavinia Morgan erobert Ihre Welt mit Hilfe des Detektives Curtis Johannsson. Sie erinnert mich an eine junge Agatha Christie, er an einen Herkules Pierot. England und Schweden, jugendliche Leidenschaft und männliches Genie.

Kurz-Geschichte zu Kurz-Geschichte entwickelt sich das Leben dieser Beiden. Jede Geschichte ist für sich schon ein Genuß, alle zusammen ergeben eine Gesamtkomposition höchsten Lesegenusses.

Auch vermittelt Zora Debrunner das Lebensgefühl der Engländer um 1920 immer wieder durch pikante Noten im alltäglichen Geschehen. Herrlich erfrischend und tiefgründig humorig.

"Autismus mal anders" und "Lavinia Morgan - Privatdetektivin", Foto: Margarete Rosen
Autismus mal anders“ und „Lavinia Morgan – Privatdetektivin“, Foto: Margarete Rosen

Mein Hauptpluspunkt:
Absolut faszinierend finde ich mit wie wenigen Worten Zora Debrunner es schafft, Charaktere und Orte klar und doch bildhaft zu beschreiben. Handlungen werden gerade durch die spartanische Wortwahl so spannend, weil das Kopfkino des Lesenden alles Ausgelassene mit Leben erfüllt. Ihr sehr eigener Schreibstil hebt sich für mich absolut positiv aus der Masse der Schreibenden heraus.

Das Cover und der Klappentext passen zu den Geschichten. Das Tweet-Muster spielt auf die Zeit an, die Lettern sagen klar: hier geht es um eine Frau, die sich in einer Zeit emanzipiert, wo es so nicht üblich war. Der Klappentext verspricht genau das, was im Buch zu finden ist.

Die rund 470 Seiten habe ich an einem Wochenende verschlungen.

Mein Lob geht auch an das sehr gutes Lektorat. Ich muß dies besonders erwähnen, weil ein korrekt geschriebener Text und eine richtige Reihenfolge im Geschehen meinen Lesegenuß extrem erhöht. Leider lese ich z. Z. einige Bücher, die gerade ein gutes Lektorat absolut vermissen lassen.

Meine Empfehlung geht an all jene, die die leichten, stillen und doch sehr tiefen Krimis, die auch noch in England spielen, mögen. LEST DAS BUCH!

Lavinia Morgan – Privatdetektivin
Zora Debrunner
Vidal Verlag
480 Seiten

Ganz besonders möchte ich Ihnen den Blog Demenz für Anfänger von Zora Debrunner ans Herz legen, in dem sie über ihre Großmutter berichtet. Gerade lese ich, dass ihre Großmutter am 09.01.2017 gestorben ist. Der von ihr verfasste Beitrag dazu „Montag“ beschreibt anschaulich, wie Abschiednehmen sich für die Enkelin anfühlt.

Ihre
Margarete Rosen

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