Deutsche Sprache – schwere Sprache!

Die deutsche Grammatik ist besonders schwierig – sagt man. Deshalb ist ein Nachschlagewerk notwendig, doch bitte in leichter Sprache! Wo gibt es denn so etwas?

Deutsche Grammatik in leichter Sprache

Ich schreibe gerne und spiele mit vielen Worten. Ringe um deren Bedeutung und manchmal verwende ich sie auch „falsch“, eben weil es mir gefällt. Doch oft werde ich von meinem Partner, er ist Niederländer, gefragt: Welcher Fall ist das? Heißt es jetzt den oder dem? Ist das ein Dativ- oder Genitiv-Satz? Na, die zweite Frage kann ich schnell beantworten. Bei Frage eins und drei sage ich meistens: Weiß ich nicht! Muß ich auch nicht, ich wende die deutsche Gramatik ja richtig an.

Jetzt kann ich diese Fragen sofort und leichtverständlich erklären. Denn auf meinem Schreibtisch liegt ganz frisch das Buch „Fragen Sie einfach!“ von Nicole Poppenhäger.

Das Buch ist ca. DIN A5 groß. Die Schrift ermöglicht mir gänzlich ohne Lesebrille alles klar zu sehen. Der Text ist jeweils kurz und präzise auf den Punkt gebracht. Es werden alle notwendigen Fachbegriffe verwendet und dabei so klar erklärt, dass ich mir das Buch in meinem Deutschunterricht gewünscht hätte.

Was es zum Buch zu sagen gibt, zitiere ich, der einfachen Sprache wegen, lieber aus der Einleitung, Seite 5:

"Fragen Sie einfach" von Nicole Poppenhäger
„Fragen Sie einfach“
von Nicole Poppenhäger

Dieses Buch ist
in leichter Sprache geschrieben.
Das bedeutet:
Wenige Sätze stehen auf einer Seite.
Die Sätze sind meistens kurz.
Es gibt Erklärungen für alle Fach-Wörter.

Lange Wörter haben oft einen Binde-Strich.
Man versteht die Wort-Teile
so besser als ohne Binde-Strich.

Deshalb kann das Buch gleich von vielen Menschen benutzt werden.

Menschen,

  • die Deutsch lernen
  • die langsam lesen
  • mit Lernschwierigkeiten
  • die eine große Schrift brauchen
  • die deutsche Grammatik nachschlagen möchten

und nicht zuletzt Eltern, die ihren Kindern in der Schule helfen möchten.

Das Inhaltsverzeichnis steht gleich auf Seite 9, so ist das Suchen und Finden besonders leicht. Und ab Seite 258 gibt es eine alphabetische Auflistung der gramatischen Begriffe. Gebräuchliche unregelmäßige Verben stehen gleich dahinter. Mensch, mir war nicht bewußt, dass wir so viele haben.

Interview mit Nicole Poppenhäger

Nicole hat die Webseite Kommafee.de. Ebenfalls macht sie in Leichter Sprache die Internetseite „Bonn für alle“ und twittert unter @bonnerklara . Auf twitter bin ich auch zum ersten Mal auf sie aufmerksam geworden. Und für meine Blogparade: Netzwerken funktioniert mit Schenken um so besser! hat sie ihren Beitrag in Leichter Sprache geschrieben.

Selfie: Nicole Poppenhäger
Selfie: Nicole Poppenhäger

Was machst Du beruflich genau und wo liegt dabei deine Herzensangelegenheit?

Von Beruf bin ich Korrektorin. Ich arbeite für mehrere Verlage, darunter ein Schulbuchverlag, ein Technik-Fachverlag, ein Kunstverlag und eine Agentur für Fach-Übersetzungen. Damit verdiene ich hauptsächlich meine „Brötchen“.

Leichte Sprache ist meine Herzensangelegenheit. Weil mir Verständlichkeit bei Texten ganz wichtig ist. Lange habe ich mich rein privat damit befasst. Durch meine Seite www.bonnfueralle.de bin ich inzwischen etwas bekannter geworden in diesem Bereich und habe auch für Unternehmen Texte in Leichte Sprache übersetzt. Das macht mir sehr viel Spaß. Schade finde ich es, dass ich keinen Krimi-Verlag unter den Auftraggebern fürs Korrektorat habe.

Ich würde manchmal gern etwas spannendere Texte lesen. Aber vielleicht übersehe ich dann ja die Fehler, wenn die Spannung steigt.

Wie oder warum bist du auf „Leichte Sprache“ gekommen? In einem Fachbuch soll Wissen gut verständlich vermittelt werden. Meist graue Theorie und fades Lesevergnügen. Nicht so Dein Buch. Die Beispiele ließen mich doch schon das eine und andere Mal schmunzeln. Wie bist Du auf die Idee gekommen und wie ließ sich diese letztendlich umsetzen?

Wenn ich mich recht erinnere, bin ich durch einen Artikel in der ZEIT darauf gekommen. Es ging darum, dass Anton Hofreiter von den Grünen auf seiner Website Leichte Sprache verwendet. Ein Journalist hat sich darüber lustig gemacht. Hier der Link.
Nun war ich neugierig und habe mich weiter informiert. Und ich war schnell der Meinung, eine Deutsch-Grammatik in Leichter Sprache müsste man mal schreiben. Das hab‘ ich dann einfach gemacht …

Ein Buch zu schreiben, davon träumen viele Menschen. Einige verwirklichen ihren Traum.

Ich wollte schon als Kind Schriftstellerin werden. Seit ich „Pippi Langstrumpf“ gelesen habe. Ein richtig gutes Kinderbuch zu schreiben wäre für mich das Größte. Aber dazu bin ich nicht gut genug. Es gibt so geniale Erzähler …
2006 habe ich immerhin ein Bilderbuch im Nord Süd Verlag veröffentlicht: „Simi und Siri“. Die Zusammenarbeit mit dem inzwischen leider verstorbenen Künstler Ivan Gantschev hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich schreibe immer wieder eigene Texte. Vielleicht kommt nächstes Jahr was Neues heraus, mal sehen.

Das Buch ist 2016 in Druck gegangen. Wie wird es bis jetzt angenommen? Hast Du besondere Rückmeldungen oder eigene Erfahrungen beim Einsatz des Buches?

Rückmeldungen zur Grammatik sammle ich auf meiner Website. Hier der Link

Ich möchte aus diesen Rezensionen Anja Lützen zitieren, die ihre Meinung in Leichter Sprache auf den Punkt bringt:

Sie haben Fragen zur deutschen Grammatik?
Dann kaufen Sie das Buch.
Es hilft allen Menschen.

Als Kommafee finden wir Dich auf Twitter. Liegt Dir die richtige Nutzung des Kommas so sehr am Herzen?

Natürlich hab ich ein Herz für Kommas, aber davon abgesehen: lasse ich jedem seine Freiheit.

„Kommafee“ ist schon seit 2004 der Name meiner Website. Ich wollte etwas Eingängiges, was mit Sprache zu tun hat. Ich bin zwar Korrektorin, aber privat bzw. auf Twitter finde ich Inhalte und eine originelle „Schreibe“ viel wichtiger als Korrektheit.

Du und Bonn, das ist schon fast eine Symbiose. Wie bist Du nach Bonn gekommen? Und magst Du uns Deinen Lieblingsplatz/-Restaurant verraten?

Ich bin vor vielen Jahren vom Saarland zum Studieren (Germanistik) nach Bonn gekommen. Hier habe ich auch meinen Mann kennen gelernt. Zwischendurch haben wir in anderen Städten gelebt. Seit 2006 sind wir wieder hier: in meiner Lieblingsstadt.
Mein Lieblingsplatz ist der Teich bei uns im Garten. Und in Restaurants esse ich selten, weil mein Sohn so gut kocht.

Fragen Sie einfach!
Fragen Sie einfach!

Danke Nicole für das Interview.

Fragen Sie einfach!
Deutsche Grammatik in leichter Sprache
Nicole Poppenhäger
Verlag: BoD
2016
Taschenbuch, 284 Seiten

Inklusion und Integration beginnt mit der Sprache. Je leichter wir diese erlernen können, um so leichter fällt die Kommunikation mit anderen Menschen.

Haben Sie schon Erfahrungen sammeln können mit Leichter Sprache? Berichten Sie uns davon.

Ihre
Margarete Rosen

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Themen dieser Ausgabe:

  • Artikel Therapeutic Touch – Heilsame Hände im Einsatz
  • Vertiefungskurse zum Thema Achtsamkeit und Demenz
  • Buchempfehlungen
  • aktuelle Änderungen für die Bildungsprämie
  • Termine 2018 sind da

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Indian Summer
Indian Summer

Es ist Indian Summer,
wenn sich Sommer und Herbst paaren

und dabei für eine kleine Zeit
wärmendes Glück erfahren.
(M.Rosen)

Der Herbst kündigt sich an. Ganz leicht erahnen wir den Winter mit seiner Kälte. Doch vorher dürfen wir noch die Früchte ernten, die wir im Frühling gesät haben. Vor uns liegen noch einige warme Tage, der Indian Summer, mit all seiner Pracht, herbstlich buntem Laub und sonnengereiftem Obst. Gerne genieße ich diese besonderen Tage, die noch einmal das wärmende Glück und die Leichtigkeit bringen, bevor der Winter einzieht.

Für Dich habe ich wieder einige aktuelle Themen in diesem Newsletter zusammengefaßt. Viel Spaß beim Lesen!

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Artikel Therapeutic Touch – Heilsame Hände im Einsatz

Meine Gesundheit 07-08 2017 001 (2)
Deine Gesundheit

In der Zeitschrift „Deine Gesundheit“ ist mein Artikel „Therapeutic Touch – Heilsame Hände im Einsatz“ erschienen.

Die Zeitschrift stellt neue, alternative sowie ergänzende Methoden zur Gesundheitsvorsorge und Unterstützung bei Krankheiten vor. Die Artikel sind fachlich und sachlich sehr interessant. Ich war überrascht über die vielen verschiedenen Themen.

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Vertiefungskurse

Bist Du schon länger mit Energiearbeit beschäftigt, dann drängt sich bestimmt das Bedürfnis nach Austausch und Auffrischung in Dein Bewußtsein. Hierfür gibt es verschiedene Vertiefungskurse.

21./22.10.2017 Vertiefungskurs „Den Fokus auf die Achtsamkeit legen!“

Fokus_Achtsame Foto: Gesine Reinicke
Fokus_Achtsame
Foto: Gesine Reinicke

Du möchtest gerne genauer auf Deine Arbeitsweise schauen oder hast Fragen rund ums energetische Arbeiten, dann ist der Vertiefungskurs Beyond the Basics: Den Fokus auf die Achtsamkeit legen! genau das richtige.

Wir legen bewußt den Fokus auf unsere Arbeitsweise, wie achtsam sind wir?
Neue Techniken werden erprobt und so die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgebaut.

Ein großes Augenmerk legen wir auf den persönlichen Erfahrungsaustausch. Was gelingt mir gut? Wo habe ich Fragen? Wie arbeiten die anderen und welche besonderen Erlebnisse haben sie mit Therapeutic Touch gemacht. So können wir viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Mehr Informationen zum Kursinhalt und Anmeldeinformationen erhälst Du hier.

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18./19.11.2017  Vertiefungskurs: Ruhe und Unruhe, Demenz, ADHS und mehr…

Unruhe, Foto: Margarete Rosen
Unruhe, Foto: Margarete Rosen

In Deinem beruflichen und privatem Umfeld begegnen Dir die unterschiedlichsten Formen von Unruhe. Wir schauen im Vertiefungskurs Beyond the Basics: Ruhe und Unruhe, Demenz, ADHS und mehr… genauer hin. Wie erspüren wir diese Unruhe und wie können wir aktiv ein ruhigeres Umfeld schaffen.

Mehr Informationen zum Kursinhalt und Anmeldeinformationen erhälst Du hier.

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Buchvorstellungen

In der letzten Zeit habe ich einige sehr interessante Bücher gelesen, die wichtige Punkte zu verschiedenen meiner Schwerpunktthemen ansprechen und dass auch noch auf leichte und unterhaltsame Weise.

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe von Gilles Legardinier, Foto: Randomhouse
Foto: Randomhouse

von Gilles Legardinier ist ein zutiefst liebenswürdiger Roman über die Liebe und das Leben, den Umgang mit jungen und alten Menschen.

Hier gehts zu Buchbesprechung: Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

 

 

 

Die Krebsflüsterin

Die Krebsflüsterin, Foto: Irisana Verlag
Foto: Irisana Verlag

von der Engländerin Sophie Sabbage zeigt einen individuellen Ansatz auf, anders mit der Erkrankung Krebs umzugehen.

Hier gehts zur Buchbesprechung: Die Krebsflüsterin

 

 

 

 

Marlenes Geheimnis

Marlenes Geheimnis von Brigitte Riebe, Foto: Randomhouse
Foto: Randomhouse

von Brigitte Riebe erzählt eine deutsche Flüchtlingsgeschichte.

Drei Frauen, ein Land, durch Krieg zerissen und zweigeteilt.
Dieser Roman könnte nicht aktueller sein.

Hier gehts zur Buchbesprechung: Marlenes Geheimnis – ein Flüchtlingsschicksal

Weitere Rezis findest Du auf der Literatur-Seite und in den älteren Blogbeiträgen.

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Aktuelle Änderungen zur Bildungsprämie

Bildung ist bares Geld wert!
Bildung ist bares Geld wert!

Die Bildungsprämie ist bares Geld wert!
Bilde Dich weiter und spare dabei!

Zum 1. Juli 2017 wurden die Förderkonditionen der Bildungsprämie vereinfacht. Da Therapeutic Touch West als Weiterbildungsanbieter auch Bildungsprämien annimmt, informiere ich Dich gerne über die aktuellen Neuerungen.

Hier gehts zum Beitrag: Aktuelle Änderungen zur Bildungsprämie 2017

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Termine 2018

Möchtest Du die Ausbildung zum Therapeutic Touch-Practitioner starten oder fehlt Dir noch ein Kurs? Hier findest Du alle Termine 2017 und 2018 im Überblick.

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Dir wünsche ich einen farbenfrohen Herbst, eine reiche Ernte und viel Zeit um Kraft zu tanken, um in den dunkler werdenden Tagen daraus zu zehren.

Deine
Margarete Rosen

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Viele Neuigkeiten ergeben sich oft erst kurzfristig. Möchtest Du darüber auf dem Laufenden sein und direkt über neue Beiträge informiert werden? So geht’s: Deine E-Mail-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Das Kindertrauerprojekt „diesseits“ startet im September wieder mit einer neuen Gruppe für Schulkinder.

Besonders wichtig ist es, dass Kinder einen geschützen Raum für ihre Trauer finden. Das Kindertrauerprojekt „diesseits“ bietet diesen für Schulkinder bis etwa 12 Jahre in der Pfarre Franziska von Aachen an. Auf diese sehr schöne Webseite der Pfarre Fransika von Aachen bin ich fast durch Zufall gestoßen. Sie ist sehr schön aufgeteilt, freundlich und hell und bietet dem Thema Trauer für Erwachsene und Kinder einen schönen Rahmen im Herzen Aachens.

Trauer braucht Raum!
Trauer braucht Raum!

Lange saßen sie dort und hatten es schwer.
Aber sie hatten es gemeinsam schwer
und das war ein Trost.

Leicht war es trotzdem nicht.
aus Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren

Im Trauerraum „Kreuzpunkt“ findet zur ersten Orientierung und Kennenlernens am 20. September um 17.00 Uhr in der Pontstrasse 150, Aachen, ein Vortreffen statt.

Ab dem 27.09.2017 folgen dann acht weitere Treffen jeweils mittwochs von 17.00 bis 18.30 Uhr. Acht Kinder werden von einer Haupt- und zwei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen betreut.

„Kinder trauern anders als Erwachsene“, sagt Projektleiterin Maria Pirch. Die ausgebildete Trauerbegleiterin möchte den Kindern den nötigen Rahmen für deren Trauer geben. Auch können diese dann feststellen, dass sie nicht anders sind. Für Kinder, denen das Reden über die eigenen Gefühle schwer fällt, gibt es noch zusätzlich die Möglichkeit der tiergestützten Kindertrauerarbeit.

Frau Pirch führt mit Eltern ein Vorgespräch. Auch wird um Anmeldung für das Orientierungstreffen gebeten.

Kontaktdaten sind: Telefon: 0176 20614530 und per Mail ifo@diesseits-aachen.de. Mehr Infos zum Projekt gibt es auch auf der Webseite „Diesseits-Aachen

Kennen Sie das Projekt schon? Welche Erfahrungen haben Sie und ihr Kind gemacht?

Gerne können Sie die Informationen auch an trauernde Eltern und Kinder senden. Dies würde mich besonders freuen.

Ihre
Margarete Rossen

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Drei Frauen, ein Land, durch Krieg zerissen und zweigeteilt.
Dieser Roman könnte nicht aktueller sein.

Marlenes Geschichte paßt in unsere Zeit. Sie erzählt zwar von der Vergangenheit, mit all ihren schrecklichen Kriegsauswirkungen, doch ist sie gerade heute sehr aktuell. Ideologien kämpfen miteinander, so dass der Einzelne auf sein Menschsein reduziert wird und um sein nacktes Überleben bangt.

Marlenes Geheimnis von Brigitte Riebe, Foto: Randomhouse
Marlenes Geheimnis von Brigitte Riebe, Foto: Randomhouse

Eva ist ein junges Mädchen, mit all den Hoffnungen der Jugend und einer Liebe, die den Kriegswirren im 2. Weltkrieg nicht stand hält. Vertrieben, auf sich allein gestellt, mit einem Kind an der Hand, wird das Überleben zu einem täglichen Kampf.
Von einem Auffanglager zum nächsten, Dokumente erhalten, wieder gestohlen bekommen und durch Notlügen sich eine Existenz aufbauen – das sollte uns doch auch heute sehr bekannt vorkommen.

Es geht ganz schnell, ein Flüchtling zu sein!

Ein junger Soldat, der in eine abscheulich-greuliche Kriegs-Tat verwickelt wird. Gebrochen und doch voller Lebenswillen baut er sich ein neues Leben auf und verzweifelt doch. Das Leben in Deutschland war vor dem Krieg beschaulich. Der Krieg riss Familien auseinander. Viele Überlebende sind auf der Flucht und auf der Suche nach einer neuen Heimat.

Brigitte Riebe erzählt 80 Jahre der neuesten deutschen Geschichte in „Marlenes Geheimnis“ feinfühlig und vielschichtig. Die Geschichte ist realistisch, es fehlen gänzlich die dramatischen Übertreibungen, selbst Schlimmes wird ruhig herübergebracht. Für mich ein absoluter Pluspunkt.

Drei Generationen Frauen durch Familienbande miteinander verbunden und doch durch die Zeit entzweit, kommen sich durch ein Tagebuch wieder näher. Der Bodensee mit seinen Apfelwiesen bietet einen landschaftlich schönen Hintergrund, um die Familiengeheimnisse aufzudecken. Die Liebe kommt in „Marlenes Geheimnis“ nicht zu kurz, denn sie spielt auch hier viele verschiedene Rollen, so wie im richtigen Leben eben auch.

Ich habe von Kapitel zu Kapitel mitgelebt. Ja, mitgelebt, da das Erzählte vieles von Früher in mir zum Klingen brachte. Und immer wieder dachte ich, diese schöne und gut geschriebene Geschichte sollten all diejenigen lesen, die heute etwas gegen Flüchtlinge haben.

Denn Flüchtlinge hatten auch einmal ein Zuhause und sind zuallererst einmal MENSCH.

Fazit: Ein wunderbares Buch um es in ruhigen Mußestunden zu lesen. Es kommt sanft mit richtigem Tiefgang daher und hat mich des öfteren über Deutschland nachdenken lassen.

Marlenes Geheimnis

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Auf der Suche nach Heimat.

Brigitte Riebe
Diana Verlag
11.09.2017
gebundene Ausgabe

Warum ich dieses Buch auf meinem Blog vorstelle?

Vielleicht denken Sie, dass es nicht hierher paßt, doch wenn ich mir die Gegenwart anschaue, dann sehe ich großen Handlungsbedarf. Die Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung, die erlittenen Traumata zu bewältigen. In meiner Praxis erlebe ich bei meinen Klienten immer wieder die Auswirkungen von Krieg, Gewalt und Vertreibung in Form von körperlichen Schmerzen. Unsere Welt braucht mehr Menschlichkeit. Mit meiner Arbeit leiste ich meinen Teil dazu.

Ihre
Margarete Rosen

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Die Bildungsprämie ist bares Geld wert!
Bilden Sie sich weiter und sparen Sie dabei!

Zum 1. Juli 2017 wurden die Förderkonditionen der Bildungsprämie vereinfacht. Da Therapeutic Touch West als Weiterbildungsanbieter auch Bildungsprämien annimmt, informiere ich Sie gerne über die aktuellen Neuerungen.

340 256 024 081
Bildung ist bares Geld wert!

Die Förderkonditionen der Bildungsprämie wurden überarbeitet. Mehr Menschen haben jetzt die Chance auf eine finanzielle Förderung ihrer Weiterbildung. Außerdem sind mehr Weiterbildungen förderfähig, so auch Maßnahmen mit Kosten über 1.000 Euro oder Prüfungen, die im Zusammenhang mit einer geförderten Weiterbildung absolviert werden. Darüber hinaus können Prämiengutscheine jetzt bis Ende 2020 ausgegeben werden.

Bildungsprämie Änderungen ab 01.07.2017

Einige der neuen Regelungen finden Sie untenstehend:

Übergangsregelung für bisher ausgestellte und noch gültige Gutscheine
Prämiengutscheine, die vor dem 1. Juli 2017 ausgestellt wurden, können weiterhin beim Weiterbildungsanbieter eingelöst und abgerechnet werden. Für diese gelten dann die neuen Förderkonditionen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die angesichts der neuen Förderbedingungen ihr Weiterbildungsziel ändern möchten, können einen alten noch gültigen Prämiengutschein (im Original) in einer Beratungsstelle zurückgeben und einen neuen Gutschein erhalten.
Eine Rückgabe ist nur möglich, sofern der Prämiengutschein noch gültig ist und bisher nicht bei einem Weiterbildungsanbieter eingelöst wurde.

Die Altersgrenzen wurden aufgehoben.
Auch Personen unter 25 Jahren können jetzt einen Prämiengutschein erhalten, sofern sie mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und ihr zu versteuerndes Einkommen nicht höher als 20.000 Euro (40.000 bei gemeinsamer Veranlagung) liegt.

Altersrentner und Pensionäre können jetzt die Bildungsprämie erhalten.
Anlässlich des ab dem 1. Juli 2017 in Kraft tretenden Flexirentengesetzes (Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben) können auch Rentnerinnen und Rentner bzw. Pensionärinnen und Pensionäre einen Prämiengutschein erhalten, sofern sie mindestens 15 Stunden wöchentlich erwerbstätig sind und die Einkommensgrenzen einhalten.

Diese und alle weiteren Regelungen zur Bildungsprämie können Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nachlesen.

Hol Dir Deine Bildungsprämie
Hol Dir Deine Bildungsprämie

 

Auf youtube können Sie die Informationen
auch per Videoclip anschauen:
Hol Dir Deine Bildungsprämie.de

 

 

Therapeutic Touch-Kurse besuchen und Bildungsprämie nutzen!

Bildungsprämie nutzen, Ausbildung Therapeutic Touch-Practitioner machen! Pflegemethode
Bildungsprämie nutzen, Ausbildung Therapeutic Touch-Practitioner machen!
Pflegemethode

Es ist so einfach für Ausbildung in der komplementären Pflegemethode Therapeutic Touch die Bildungsprämie zu nutzen.

Sparen Sie 50 Prozent der Kursgebühr.

Wie es geht, verrate ich Ihnen gerne. Schreiben Sie mir eine kurze Mail.

Ich antworte schnellstens.

Ihre
Margarete Rosen

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Besondere Kinder haben besondere Stärken!

Ums Leben dreht es sich diesmal in meiner Themen-Reihe „Leben, Sterben und Tod“. Der Arzt Holm Schneider zeigt, wie wunderbar natürlich und noch gänzlich unverbogen Kinder sind und welche Kraft in einer Behinderung stecken kann.

Warum Vampire nicht gern rennen. Foto: Stachelbart-Verlag
Warum Vampire nicht gern rennen.
Foto: Stachelbart-Verlag

Warum dieser kleine Vampir sich besser langsam bewegt, erfahren wir in der einfühlsamen Fotogeschichte „Warum Vampire nicht gern rennen“ von Holm Schneider.

Flo und Carolin sind zwei besondere Kinder. Flo sieht dem kleinen Vampir ein bischen ähnlich, beißt aber niemanden. Carolin hat ein richtiges Mondgesicht und erkennt in jedem Menschen das Gute. Zusammen erleben sie ein aufregendes Abenteuer, in dem beide ihren Mut beweisen müßen und dabei über sich hinauswachsen.

Holm Schneider erzählt die Geschichte der Beiden spannend und mit klaren leichtverständlichen Worten. Zu jeder Seite Text gesellt sich ein aussagestarkes Foto. Diese Geschichte ist leicht verständlich geschrieben. Mit meinen Kindern habe ich dieses Abenteuer von Flo und Carolin gerne gelesen. Uns hat sie gefallen, weil die einzelnen Kapitel immer einen Lebensabschnitt der beiden beleuchtet haben. So erfuhren wir, wie die beiden sich anfreundeten und haben sie auf ihrem spannenden Abenteuer gerne begleitet.

Mittlerweile haben Flo und Carolin bereits mehrere Abenteuer erlebt. Menschlichkeit, kindliche Gerechtigkeit und die Akzeptanz des „Andersein“ werden in diesen Abenteuer für die kleinen wie großen Leser wunderbar verständlich erzählt. Diese beiden kleinen Helden sind tolle Vorbilder, in denen sich unsere Kinder wiederfinden können. Wir Erwachsene dürfen dabei auch einmal unsere Einstellungen von Gut und Anders überdenken. Die Geschichten sind schon für Kinder ab 4 Jahre gut zu verstehen.

Holm Schneider ist Kinderarzt und Professor am Universitätsklinikum Erlangen. Er setzt sich für mehr Veständnis gegenüber Kindern mit einer Behinderung ein und wurde 2015 für sein besonderes Engagement mit dem Erlanger Inklusionspreis ausgezeichnet.

Im Stachelbart Verlag sind die Abenteuer von Flo und Carolin und auch noch andere Geschichten über Menschen mit einer Beeinträchtigung von Holm Schneider erschienen. Dieser kleine Verlag hat sich das Aufklären über Kinder-Krankheiten und Kinder mit Behinderungen auf die Fahne geschrieben. Jedes Buch ist eine kleine Perle weitab des Mainstreams, denn hier werden noch Lieblingsbücher gedruckt.

Warum Vampire nicht gerne rennen!
Holm Schneider
Stachelbart Verlag

Noch eine kleine Bitte: Bestellen Sie das Buch direkt beim Stachelbart-Verlag, so unterstützen Sie, dass weitere Projekte umgesetzt werden können. Die großen Internet-Bestell-Shops sind für uns als Nutzer sehr bequem, doch bleiben dem Autor/Verlag nur Cent-Beträge als Verdienst.

Ihre
Margarete Rosen

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Themen dieser Ausgabe:

  • Artikel „Sanfte Berührung am Ende des Lebens, Therapeutic Touch in der Palliativmedizin“
  • 06.07.2017 Workshop „Therapeutic Touch in Hospizarbeit und Palliative Care“
  • Vertiefungskurse
  • Demenz-Ratgeber für Familienangehörige
  • Therapeutic Touch-Kurse

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340 256 ¿36 008
Abenteuer Leben

Das Leben ist das schönste Märchen,
denn darin kommen wir selber vor.

Hans Christian Andersen

Das Jahr ist fast schon halb vorüber. Der längste Tag steht kurz bevor. Wärme und Sonnenschein lassen uns in Urlaubsstimmung kommen. Wunderbare Erlebnisse wehen wie ein Versprechen durch die kühleren Abendstunden. Das Leben genießen in dem wir es leben – herrlich! So können wir im Winter dann unsere eigenen Geschichten erzählen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir auf jedem Deiner Schritte ein buntes und erfülltes Abenteuer – Leben eben!

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Artikel „Sanfte Berührung am Ende des Lebens, Therapeutic Touch in der Palliativmedizin“

Magazin "Zwischen Erde und Himmel" Sommer 2017
Magazin „Zwischen Erde und Himmel“ Sommer 2017

In der neuen Sommer-Ausgabe des Magazins Zwischen Erde und Himmel ist mein ArtikelSanfte Berührung am Ende des Lebens erschienen. Darin beschreibe ich die Einsatzmöglichkeiten des achtsamen Berührens für Menschen in der letzten Lebensphase und welche Erfahrungen Hospizbegleiter mit Therapeutic Touch in ihrem beruflichen Alltag gemacht haben.

Das Magazin Zwischen Erde und Himmel richtet sich an Menschen, die sich für Spiritualität, ganzheitliche Naturheilverfahren und für das Schöne am und im Leben interessieren.
Es  erscheint in der Region Aachen, Eifel, Niederlande und Belgien. Die Hefte können auch im Internet bestellt werden.

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06.07.2017 Workshop „Therapeutic Touch in Hospizarbeit und Palliative Care“

Achtsame Berührung
Achtsame Berührung

Wir beleuchten Therapeutic Touch und seine vielfältigen Einsatzgebiete in der Hospizarbeit und Palliative Care

  • wie Therapeutic Touch in der Hospizarbeit eingesetzt wird,
  • welche spezielle Technik das Abschiednehmen erleichtern kann,
  • wie Du selbst gut für Dich sorgen kannst, damit die Pflege- und Trauerarbeit keine schweren Spuren hinterläßt.

Termin: Mittwoch, 06.07.2017 von 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Therapeutic Touch West, im Zentrum für Begegnung und Heilung, Oppenhoffallee 97, 52066 Aachen
Kosten: 12 Euro pro Person, einen Teil spende ich zu Gunsten der Hospizarbeit in der Städteregion Aachen.

Dieser Workshop dient als Schnupperkurs für die Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner und dem Beyond the Basics-Seminar „Therapeutic Touch in der Sterbebegleitung„.

Anmeldung erbeten unter: Kontaktformular oder Email: rosen@therapeutic-touch-west.de

Sind in Deinem Hospiz oder Deiner Palliative Care-Einrichtung thematische Workshops als Inhouse-Schulung gewünscht, unterbreite ich gerne ein passendes Angebot.

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21./22.10.2017 Vertiefungskurs „Den Fokus auf die Achtsamkeit legen!“

Fokus_Achtsame Foto: Gesine Reinicke
Fokus_Achtsame
Foto: Gesine Reinicke

Du möchtest gerne genauer auf Deine Arbeitsweise schauen oder hast Fragen rund ums energetische Arbeiten, dann ist der Vertiefungskurs Beyond the Basics: Den Fokus auf die Achtsamkeit legen! genau das richtige.

Wir legen bewußt den Fokus auf unsere Arbeitsweise, wie achtsam sind wir?
Neue Techniken werden erprobt und so die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgebaut.

Ein großes Augenmerk legen wir auf den persönlichen Erfahrungsaustausch. Was gelingt mir gut? Wo habe ich Fragen? Wie arbeiten die anderen und welche besonderen Erlebnisse haben sie mit Therapeutic Touch gemacht. So können wir viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Mehr Informationen zum Kursinhalt und Anmeldeinformationen erhälst Du hier.

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18./19.11.2017  Vertiefungskurs: Ruhe und Unruhe, Demenz, ADHS und mehr…

Unruhe, Foto: Margarete Rosen
Unruhe, Foto: Margarete Rosen

In Deinem beruflichen und privatem Umfeld begegnen Dir die unterschiedlichsten Formen von Unruhe. Wir schauen im Vertiefungskurs Beyond the Basics: Ruhe und Unruhe, Demenz, ADHS und mehr… genauer hin. Wie erspüren wir diese Unruhe und wie können wir aktiv ein ruhigeres Umfeld schaffen.

Mehr Informationen zum Kursinhalt und Anmeldeinformationen erhälst Du hier.

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Ratgeber für Familienangehörige: Wie Sie Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu überfordern!

Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern von Uli Zeller
Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern von Uli Zeller

Für meinen Themenreigen Demenz stand Uli Zeller ganz oben auf meiner Liste. Seinem Blog Uli & die Demenz folge ich schon eine ganze Weile und die kurzen, knappen und sehr menschlichen Tipps und Geschichten haben mich angesprochen. Da erzählt mal einer vom normalen Umgang und Leben mit Demenz und seinen vielen großen und kleinen Fallstricken.

Seinen Ratgeber „Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern“ möchte ich Dir heute vorstellen. Hier kannst Du meine Rezension nachlesen: „Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern“

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Aktuelle Therapeutic Touch-Kurse

Du möchtest Deine Ausbildung in Therapeutic Touch starten oder komplettieren? Hier findest Du alle Termine im Überblick.

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Dir wünsche ich einen guten Sommer mit vielen Abenteuern, die Du in den dunkleren Stunden erzählen kannst.

Deine
Margarete Rosen

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„Sterben, Tod und Trauer mit Kindern“ – ein Projekt der katholischen Grundschule Michaelsbergstrasse in Aachen.

Die Katholische Grundschule (KGS) Michaelsbergstrasse in Aachen führte zum zweiten Mal das Projekt „Sterben, Tod und Trauern mit Kindern“ in den Klassen 1 bis 4 durch. Bereits im Schuljahr 2013/2014 wurde das Projekt unter Leitung von Frau Gisela Boing mit Erfolg durchgeführt.

Sterben und Tod Foto: Margarete Rosen
Sterben und Tod
Foto: Margarete Rosen

Frau Boing und ihre KollegInnen sind sich einig, dass der Tod zum Leben gehört. Deshalb ist es wichtig Sterben, Tod und Trauer als Bestandteil der unterrichtlichen Arbeit und Persönlichkeitsförderung in die Schulen zu bringen.

Sterben, Tod und Trauer sind in unserer Gesellschaft immer noch ein großes Tabu, da die Todesproblematik aus dem persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt wird.

Eltern und auch Pädagogen reagieren oft mit Sprachlosigkeit, Unsicherheit und Hilflosigkeit gegenüber ihren Kindern, weil sie selbst kaum noch Kontakt zum Thema haben, das sich nicht mehr im öffentlichen Raum abspielt. Den Kindern soll Kummer und Leid erspart bleiben.

Selten können Kinder sich von einem Verstorbenen verabschieden. Selbst von Beerdigungen sind sie ausgeschlossen. Im Kopf bildet sich ein diffuses Bild vom Tod. Erwachsene haben keine Antworten auf die Fragen der Kinder, so dass sich Ängste bilden. Eltern sind selbst unsicher und hilflos. Dadurch bleibt in der Konsequenz den Kindern ein selbstverständlicher, natürlicher Umgang mit Tod und Sterben häufig verwehrt.

Die Katholische Grundschule Michaelsbergstrasse hat das Thema fest ins Schulprogramm aufgenommen und wird es im 4- jährigen Rhythmus anbieten. Im Schuljahr 2013/14 hat die Schule das Thema zum ersten Mal angeboten. Erste Erfahrungen im unterrichtlichen Kontext waren durchweg positiv.

Für die Kinder war das Fragen dürfen unendlich wichtig. Unausgesprochenes belastet und die Kinder fühlen sich allein. In der Reflexion wurde auch deutlich, dass der Einsatz von Fachleuten, die tagtäglich mit Sterbenden und Toten konfrontiert sind, eine wichtige und authentische Komponente beinhaltet.

Mit Neugier, Offenheit und Entdeckerlust begegneten die Kinder den existenziellen Fragen des Lebens.

Am Samstag, den 24.06.2017 ab 12.00 Uhr wird das Ergebnis dieses wunderbaren Projektes in der Kapelle des Marienhospitals in Aachen vorgestellt.

Nun soll das Projekt noch gezielter gestalten werden. Aufbauend auf den bereits gemachten Erfahrungen wird es durch literarische und musikalische Aspekte erweitert.

Aachener Dom Foto: Margarete Rosen
Aachener Dom
Foto: Margarete Rosen
  • Mit einem Elternabend wird das Projekt eröffnet. Weitere Punkte sind:
  • Herr Dr. Wüller von Homecare, erklärt das Sterben und den Tod aus medizinischer Sicht.
  • Herr Björn Clahsen, Leiter des Hospizes in Erkelenz, wird die Arbeit in seinem Haus vorstellen. Wenn möglich, wird das Hospiz mit den Kindern besucht.
  • Frau Borgmann, Inhaberin des Beerdigungsinstituts „In Memoriam“ wird den Schülern ihr Bestattungsinstitut zeigen und die Kinder liebevoll an Rituale der Trauerbewältigung heranführen.
  • Ein Besuch auf einem Friedhof ist selbstverständlich.
  • Frau Dederichs, Gemeindereferentin von Sankt Gregor von Burtscheid, stellt den Glauben an das Danach und die Trauer um einen Menschen in den Mittelpunkt.
  • Das Ensemble „La Banda“ veranstaltet einen Workshop mit 3. und 4. Klässlern zum Thema.
  • Es gibt ein Buch zum Projekt.

Ich freue mich ganz besonders, dass eine Aachener Schule das Thema „Sterben und Tod, Verlust und Vergänglichkeit“ in sein Schulprogramm aufgenommen hat. Die Ergebnisse, die Sie am 24.06.2017 ab 12.00 Uhr in der Kapelle des Marienhospitals sehen können, sind beeindruckend. Sie zeigen wie wichtig es ist, Kindern das Phänomen Tod nahe zu bringen.

Den Originalbeitrag können Sie auf dem Blog „Wir Frankenberger“ nachlesen. Danke, dass Ihr mich auf das tolle Schulprojekt aufmerksam gemacht habt.

Kennen Sie weitere Schulprojekte zum Thema? Oder haben Sie sich das Projekt der Aachener Grundschule angeschaut? Dann berichten Sie uns darüber.

Ihre
Margarete Rosen

Zum Thema „Leben, Sterben und Tod“ biete ich Workshops zur Hospizarbeit und ein Seminar zur Sterbebegleitung an.

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Ein Ratgeber für Angehörige und fröhliche Vorlesegeschichten

Für meinen Themenreigen Demenz stand Uli Zeller ganz oben auf meiner Liste. Seinem Blog Uli & die Demenz folge ich schon eine ganze Weile und die kurzen, knappen und sehr menschlichen Tipps und Geschichten haben mich angesprochen. Da erzählt mal einer vom normalen Umgang und Leben mit Demenz und seinen vielen großen und kleinen Fallstricken.

Demenz Bücher von Uli Zeller
Demenz Bücher von Uli Zeller

Uli Zeller, Seelsorger und Krankenpfleger, hat bereits verschiedene Bücher über Demenz herausgebracht. Sein Ratgeber „Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern“ hat mich so angesprochen, dass ich um ein Rezensionsexemplar bat.

Im Postfach fand ich dann wenige Tage später nicht nur den Ratgeber für Anhörige sondern auch sein neuestes Büchlein mit fröhlichen Vorlese-Geschichten, beide mit einer herzlichen Widmung versehen. Gerne stelle ich beide Bücher nun vor.

 

„Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu überfordern“ ist ein Ratgeber für Angehörige.

Dieses Buch war zu Beginn eine echte Herausforderung für mich. Uli Zeller hatte in der Email schon darauf hingewiesen, dass das Buch für Menschen, die im christlichen Glauben verhaftet sind, geschrieben ist. Auch unter Anmerkungen auf Seite 8 fand ich den Hinweis:

Dies ist ein Ratgeber aus christlicher Sicht. Ich habe ihn für Demenzbegleiter geschrieben, denen der Glaube selbst viel bedeutet. Aber auch wenn das nicht der Fall ist, hilft Ihnen das Buch bei der Betreuung dementer Angehöriger, die in der christlichen Tradition verwurzelt sind.

Dem christlichen Glauben bin ich eher locker verbunden und habe diese Hinweise als Unterstützung zur Betreuung angesehen. Die ersten 20 Seiten waren somit eine Herausforderung für mich, da meine Weltsicht sich doch um einiges von dem christlichen Glauben, wie Uli Zeller ihn darstellt, unterscheidet.

So gibt er auf Seite 18 und 19 Tipps, wie wir bessere und angenehmere Demenzkranke werden können. Dies finde ich bedenklich, da ein Demenzkranker ja nachweislich Schrittweise vergißt und das bewußtes Erlernen von Verhaltensschemata im Jetzt nur von kurzer Dauer sein kann. Auch beweisen Studien, dass Menschen sich unter der Demenz verändern. Somit ist ein guter Lebenswandel im Jetzt kein Garant dafür ein angenehmer Demenzkranker in der Zukunft zu sein.

Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern von Uli Zeller
Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern von Uli Zeller

Ab Teil 2 ist der Ratgeber sachlich gut. Uli Zeller beschreibt Fakten, Herangehensweisen und den Umgang mit Demenzerkrankten sehr anschaulich. Seine Herzlichkeit und Selbstreflexion führten zu einigen AHA-Erlebnissen.

Seine Tipps für einen achtsamen Umgang mit Demenzerkrankten sind reichhaltig und werden mit praktischen Beispielen unterlegt. Auch ermuntert er sich mit der Diagnose Demenz auseinanderzusetzen. Als Familienangehörige hat man ja eine gemeinsame Vergangenheit. Bauen Sie darauf auf. Genauso wichtig wie gemeinsames Erinnern sind Rituale, wiederkehrende Handlungen. Eine gemeinsame Basis der Kommunikation sind Bibeltexte, -zitate, Gebete und Lieder für unsere älteren Menschen, die als Kinder tief in den kirchlichen Ritualen verhaftet waren.

Auch kommen die Angehörigen in diesem Ratgeber nicht zu kurz. Uli Zeller ermuntert klar, sich Freiräume zu schaffen. Dinge zu unternehmen, die einen auf andere Gedenken bringen, gute Gefühle hervorrufen. Nehmen Sie sich Zeit um Ruhe und neue Kraft zu tanken. Fragen auch Sie nach Hilfe und Unterstützung um Ihren Pflege-Alltag zu entlasten.

Sehr bereichernd finde ich die Informationen in den Kapiteln Nützliche Adressen und  Literaturverzeichnis.

Fazit: Nach einem anfänglichen holprigen Einstieg, ist das Buch für mich ein interessanter Leitfaden. Die Tipps sind praxisorientiert und helfen Situationen zu entschärfen. Für Angehörige lesenswert!

Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu überfordern
Ein Ratgeber für Angehörige
Uli Zeller
Brunnen Verlag
2016

 

Frau Janzen geht tanzen! Fröhliche Geschichten zum Vorlesen.

Mit Humor geht alles besser!

Wertschätzender Humor ist wichtig! Nicht über den dementen Menschen lachen, sondern mit ihm zu lachen, kann sehr bereichernd sein. Diesen Vorsatz hat Uli Zeller in seinen kleinen Vorlesegeschichten meisterlich integriert.

Frau Janzen geht tanzen von Uli Zeller
Frau Janzen geht tanzen
von Uli Zeller

In „Frau Janzen geht tanzen“ finden sich auf rund 160 Seiten viele kurze Geschichten zum Vorlesen und darüber reden.

Die Hauptthemen sind Reisegeschichten, Rund ums Haus, Beruf und Hobby, Spaß mit Tieren, Für alle Jahreszeiten, Geburtstagsgeschichten, Rätselgeschichten sowie Redensarten und Sprichwörter.

Die Geschichten sind kurz. Beim Vorlesen können kleine Pausen eingelegt werden, so dass der Zuhörer die Worte ergänzen kann. Die Geschichten sind nah am Leben. Oftmals mit einer gewissen Situationskomik und fresche Wortwechseln animieren zum Mitsingen, -raten und -lachen.

Jede Geschichte beginnt erst mit einem Tipp für den Vorleser.  Materialien, Getränke oder eine Landkarte können die Gespräche während des Vorlesens oder danach anregen. Einige Geschichten sind sogenannte Gymnastikgeschichten. Sie werden mit animierten Bewegungen unterlegt, so dass sich die Zuhörer gleich aktiv an der Geschichte beteiligen können.

Am Ende jeder Geschichte stehen Redenarten, Gedichte, Liedtexte oder weitere Anregungen, um im Gespräch zu bleiben.

Fazit: Es sind wirklich fröhliche Geschichten zum Vorlesen! Die Tipps sind leicht umsetztbar. Leiser, leichter Humor animiert zu gemeinsamen Gesprächen.

Frau Janzen geht tanzen
Fröhliche Vorlesegeschichten
Uli Zeller
Brunnen Verlag
2016

Kennen Sie auch ein oder mehrere Bücher von Uli Zeller? Dann schreiben Sie einen Kommentar und verraten mir, wie es Ihnen gefallen hat.

Ihre
Margarete Rosen

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„Unser aller“ Sandmann ist seit kurzem barrierefrei.

Der Sandmann bringt kleinen Leuten die Gute-Nacht-Geschichten. Foto auf der Webseite
Der Sandmann bringt kleinen Leuten die Gute-Nacht-Geschichten.

Wer kennt ihn nicht, den Sandmann mit seinen Geschichten?

Seit 1957 bringt er die Kinder mit seinem magischen Traumsand ins Bett. Seine Geschichten haben auf der ganzen Welt die Phantasie der Kinder beflügelt.

Mit diesem Lied beginnt noch heute jede Sendung:

„Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht so weit.
Wir sehen erst den Abendgruß, bevor jedes Kind ins Bettchen muß.
Du hast bestimmt noch Zeit“

Du kennst das Lied nicht? Dann höre hier einmal hinein: Sandmann-Lied

Nach dem Lied werden kurze Geschichten für kleine Menschen erzählt. Wer erinnert sich noch an „Fuchs und Elster“ oder die Geschichten-Lieder? Die Stimmen hörten sich schon damals so angenehm an, dass meine Schwester und ich, und später meine Kinder, nach der Sendung gerne ins Bett gingen und schnell einschliefen.

Der Sandmann im Trabant 1964
Der Sandmann im Trabant 1964

Während das Lied gespielt wurde, reiste der Sandmann mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen an. Besonders hatte es mir ein Hubschrauber und später dann die Rakete angetan. Doch auch so einfache Transportmittel wie ein Schlitten oder Skier waren dabei.

Zu Beginn wurden die Sendungen noch in schwarz-weiß ausgestrahlt, später dann in Farbe.

Die erste barrierefreie Sendung

Seit April ist der Sandmann sogar barrierefrei. Gehörlose Kinder und Jugendliche werden seine Sendungen mit Gebärdensprache unterlegen. Endlich darf auch unser Sandmännchen Inklusion leben.

Unser Sandmännchen mit Gebärde
Unser Sandmännchen mit Gebärde

Die erste Sendung im TV wurde am

Lola Langohr: Wie alles begann Unser Sandmännchen vom 24.04.2017 mit Gebärdensprache

Darsteller Gebärde: Philipp Hergert

Und ab dem 03.04.2017 sind die Sandmännchen-Folgen im Internet  mit Gebärdensprache unterlegt.

Mein gehörloser Vetter konnte in den 1970ern nur die schönen Bilder-Geschichten verstehen. Gesagtes bekam er nicht mit und so blieben ihm viele Geschichten einfach verschlossen. Wir haben zwar einiges „übersetzen“ können, doch leider nicht alles. Umso mehr freue ich mich, dass ab dem 3. April diese Barriere aufgehoben ist. Und wer eine Sendung verpaßt hat, kann diese in der Mediathek später noch anschauen.

Der rbb bietet die Sandmann-Folgen mit Gebärdensprache über vier Verbreitungswege an:

Der Sandmann im Kosmonautenanzug
Der Sandmann im Kosmonautenanzug
  • Website http://www.sandmann.de
  • Mediatheken von rbb und ARD
  • Sandmann-App für IOS & Android
  • Sandmann-App für HbbTV, Amazon Fire TV und Apple TV

Für alle genannten Ausspielwege – vorerst noch mit Ausnahme der App für IOS & Android – können die Nutzer auch zuschaltbare Untertitel wählen.

Schöne Kindheitserinnerungen!

Der Sandmann im Trabant Kombi
Der Sandmann im Trabant Kombi

Kennt Ihr auch noch den Sandmann – Das Sandmännchen???

Für mich und später für meine Kinder war er jahrelang der Zeitmesser für die Bettzeit.
Bei mir ist er Nostalgie pur und heute noch sehr präsent, auch ohne Fernsehen und Co. Ich sehe das Sandmännchen immer in der roten Jacke und Mütze vor mir. Beim Durchsehen der Fotos ist mir aufgefallen, dass es in den vielen Jahren verschiedenste Kleidungsstücke in den unterschiedlichsten Farben getragen hat.

Woran erinnerst Du Dich? Erzähle es mir.

Deine
Margarete Rosen

Alle Bilder wurden der Webseite des rbb Unser Sandmännchen entnommen.

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