Drei Frauen. Drei Liebesgeschichten. Eine unvergessliche Stadt.

Jedes Jahr halte ich Ausschau nach einer schönen und ansprechenden Weihnachts- oder Wintergeschichte.

Doch diesen Dezember suchte ich vergebens. Keine Geschichte sprach mich an. Keine Geschichte wollte das erzählen, was mich berührt. Doch ganz unerwartet fand ich meine Wintergeschichte in Form eines Buches unterm Weihnachtsbaum.

Wintersterne
Isabelle Broom

Wintersterne von Isabelle Broom.

Wintersterne nimmt uns mit in die wunderschöne und verschneite Stadt Prag. Mit einer sachten Bildsprache bringt uns Isabelle Broom diese Stadt näher.
Sanft werden die Leben dreier Frauen verwoben. Und genauso sanft, ja fast zärtlich, werden die Stränge wieder auseinander gezogen und wir erfahren mehr über ihre Sehnsüchte und die Männer in ihren Leben. Jede der drei Protagonistinnen erzählt uns aus einer anderen Sicht ihre Eindrücke und Erfahrungen in Prag.

Megan will sich nicht verlieben. Hope sucht nach einem eigenständigen Leben. Sophie kann ohne ihre große Liebe nicht leben.

Besonders möchte ich auch die Männer an ihren Seiten erwähnen. Auch sie wollen im Spiel des Lebens ihren Platz einnehmen. Ollie will Megan, Charlie trägt Hope auf Händen, und Robin webt die Fäden seiner unvergesslichen Liebe zu Sophie.

Isabelle Broom zeigt uns viele unterschiedliche Fazetten der Liebe. Läßt uns teilhaben an einer fast schon verwunschenen Weihnachtsreise, die den Zauber der Stadt genauso einfängt, wie das Versprechen auf Glück und Liebe, Leid und Hoffnung.

Auf über 440 Seiten durfte ich in diese fast schon magisch zu nennende Geschichte eintauchen. Stunden ließ ich mich verzaubern und habe von Anfang bis Ende dieses Buch in vollen Zügen genossen.

Wintersterne von Isabelle Broom

Danke für dieses wunderschöne Wintermärchen, nicht nur an Isabelle Broom, sondern auch an die Übersetzerin Uta Rupprecht, der eine sehr schöne Übersetzung gelungen ist.

Wintersterne
Isabelle Broom
Diana-Verlag
2017

Mein nächstes Wunschreiseziel steht schon fest: das verschneite Prag. Doch muß ich noch etwas warten, da die weltberühmte astronomische Aposteluhr zur Zeit restauriert wird.

Ihre
Margarete Rosen

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Hier finden Sie aktuelle Kurstermine.

Diagnose: Brustkrebs! – Ein informativer Erfahrungsbericht, der Mut macht!

Mit vielen Tipps rund um Therapien, Untersuchungsmethoden und auch sehr persönlichen Erfahrungen möchte Katrin Eigemann in ihrem Buch „Diagnose: Brustkrebs“ betroffenen Frauen in Deutschland Mut machen.

Auf „Diagnose: Brustkrebs“ von Katrin Eigemann wurde ich in einem XING-Forum aufmerksam. Dort wurde über die Diagnose Krebs und Bücher zum Thema diskutiert.

Diagnose: Brustkrebs
Katrin Eigemann

Katrin`s Buch war gerade frisch gedruckt. Da ich auf meinem Blog bereits „Die Krebsflüsterin“ vorgestellt hatte, sandte sie mir im August ein Vorab-Leseexemplar zu. Katrin meinte, dass ihr Buch die Situation von an Krebs erkrankten Frauen in Deutschland besser darstellen würde, da Sophies Buch ja aus der Sicht einer begüterten Londonerin erzählt, und für normale Frauen alleine schon aus finanzieller Sicht nicht umsetzbar sei.

Zitat Katrin Eigemann:
„Ich selbst bin „Medizinerin“ durch und durch. Für mich ist „Krebs zu bekommen“ eine Summe aus: Pech, Pech, Pech, genetischer Disposition und Umweltfaktoren ( Ernährung, Strahlung). Ich würde noch nicht mal ein schlechtes Immunsystem vermuten und als Schuldigen ausmachen, denn mein Tumor bewies das Gegenteil: es waren sehr viele Lymphozyten in ihn eingewandert, d.h. die Immunlage war gut, sehr gut! Tumorzellen können sich tarnen, vor dem Immunsystem verstecken.
Ich habe das Thema „Brustkrebs“ jetzt 8 Jahre intensiv „studiert“ und beobachtet.
Für mich ist es in allererster Linie GLÜCK, wenn man einen chemosensiblen Tumor hat und die Diagnose überlebt. Natürlich habe ich auch an einigen Stellschrauben gedreht, wie z. B. Bewegung, Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel. Aber in allererster Linie hat mich die Schulmedizin mit ihrer Chemotherapie geheilt, weil ich eben so ein Glück hatte, mit genau dieser Art von Tumor.

Nun, mein Buch ist tatsächlich etwas anders als das von Sophie Sabbage.
Es gibt ja nicht nur den einen richtigen Weg… „

Und ich bin froh, dass es nicht nur einen Weg gibt. Ich bin überzeugt, dass jede/jeder seinen eigenen Weg gehen muß, welche Unterstützung er erhält und wie sie letztendlich genutzt wird.

Meine Meinung zum Buch:

Als Nichtbetroffene macht es mich betroffen, mit wieviel Leid und Schmerz die Diagnose Brustkrebs Frauen treffen kann.

Mit klaren Worten erzählt Katrin tagebuchartig, wie sich ihr Leben durch ihre Krebserkrankung über mehrere Jahre veränderte. Hangen und Bangen, Hoffen und Hoffnungslosigkeit, Über-Leben und Sterben, Verlust der Fraulichkeit und deren Wiederfinden, sind tiefberührende Themen.
Doch ist das Buch nicht nur ein Erfahrungsbericht, sondern viel mehr.

Katrin Eigemann, die als Jule66 in vielen Foren zum Thema schreibt, hat durch ihren beruflichen Hintergrund und ihren fast unstillbaren Wissensdurst, viele Informationen über Brustkrebs und seine Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland zusammengetragen. Betroffene Frauen finden in diesem Buch klar erklärte Fachbegriffe, verständlich erläuterte Behandlungsmethoden und immer wieder mutmachende Worte, um so ihre Therapie mit in die eigenen Hände nehmen zu können. Sie ermuntert Frauen Ärzte immer wieder zu bitten, klar und verständlich zu erklären, auf weitere Untersuchungsmethoden zu pochen und letztendlich zu einer verantwortungsbewußten Patientin zu werden.

Ihr Motto: Recherieren. Hinterfragen. Einfordern.

Ich bin tief berührt über die Verluste, die Katrin Eigemann erlitt und auch über das Glück, dass sie gefunden hat. Ganz besonders danke ich ihr für den sehr bereichernden E-Mail-Kontakt.

Meine tiefsten Wünsche gehen an sie, gesund und voller Lebenskraft weiter ihr Glück zu erleben.

Diagnose: Brustkrebs
Coverbild: Lovelybooks

Diagnose: Brustkrebs
Eine wahre Mutmach- und Liebesgeschichte
Katrin Eigemann (Jule66)
Self-Publisher-Verlag 26TWENTYSIX
2017
268 Seiten
Paperback: 14,99 €
E-Book: 7,99 €

Das Buch kann sowohl online als auch in jeder Buchhandlung bestellt werden.

Vom Verlag wurde es als „TOP-TITEL“ des Monats Oktober gewählt. Das zeigt, wie groß die Notwendigkeit ist, dieses Thema gut aufbereitet einem großen Publikum zur Verfügung zu stellen.

Es ist so wichtig, sich als PatientIn gut über seine Erkrankung zu informieren. So können wichtige Entscheidungen besser getroffen werden. Ich erlebe es in der Praxis immer wieder, dass ein achtsames und selbstverantworliches Handeln zu einem respektvollen Umgang mit sich selbst führt.

Ihnen allen wünsche ich einen guten und heilsamen Start ins Jahr 2018.

Ihre
Margarete Rosen

Finden Sie den Beitrag informativ? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Hier finden Sie die aktuellen Kurstermine.

Sie möchten eine Anwendung, nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

Deutsche Sprache – schwere Sprache!

Die deutsche Grammatik ist besonders schwierig – sagt man. Deshalb ist ein Nachschlagewerk notwendig, doch bitte in leichter Sprache! Wo gibt es denn so etwas?

Deutsche Grammatik in leichter Sprache

Ich schreibe gerne und spiele mit vielen Worten. Ringe um deren Bedeutung und manchmal verwende ich sie auch „falsch“, eben weil es mir gefällt. Doch oft werde ich von meinem Partner, er ist Niederländer, gefragt: Welcher Fall ist das? Heißt es jetzt den oder dem? Ist das ein Dativ- oder Genitiv-Satz? Na, die zweite Frage kann ich schnell beantworten. Bei Frage eins und drei sage ich meistens: Weiß ich nicht! Muß ich auch nicht, ich wende die deutsche Gramatik ja richtig an.

Jetzt kann ich diese Fragen sofort und leichtverständlich erklären. Denn auf meinem Schreibtisch liegt ganz frisch das Buch „Fragen Sie einfach!“ von Nicole Poppenhäger.

Das Buch ist ca. DIN A5 groß. Die Schrift ermöglicht mir gänzlich ohne Lesebrille alles klar zu sehen. Der Text ist jeweils kurz und präzise auf den Punkt gebracht. Es werden alle notwendigen Fachbegriffe verwendet und dabei so klar erklärt, dass ich mir das Buch in meinem Deutschunterricht gewünscht hätte.

Was es zum Buch zu sagen gibt, zitiere ich, der einfachen Sprache wegen, lieber aus der Einleitung, Seite 5:

"Fragen Sie einfach" von Nicole Poppenhäger
„Fragen Sie einfach“
von Nicole Poppenhäger

Dieses Buch ist
in leichter Sprache geschrieben.
Das bedeutet:
Wenige Sätze stehen auf einer Seite.
Die Sätze sind meistens kurz.
Es gibt Erklärungen für alle Fach-Wörter.

Lange Wörter haben oft einen Binde-Strich.
Man versteht die Wort-Teile
so besser als ohne Binde-Strich.

Deshalb kann das Buch gleich von vielen Menschen benutzt werden.

Menschen,

  • die Deutsch lernen
  • die langsam lesen
  • mit Lernschwierigkeiten
  • die eine große Schrift brauchen
  • die deutsche Grammatik nachschlagen möchten

und nicht zuletzt Eltern, die ihren Kindern in der Schule helfen möchten.

Das Inhaltsverzeichnis steht gleich auf Seite 9, so ist das Suchen und Finden besonders leicht. Und ab Seite 258 gibt es eine alphabetische Auflistung der gramatischen Begriffe. Gebräuchliche unregelmäßige Verben stehen gleich dahinter. Mensch, mir war nicht bewußt, dass wir so viele haben.

Interview mit Nicole Poppenhäger

Nicole hat die Webseite Kommafee.de. Ebenfalls macht sie in Leichter Sprache die Internetseite „Bonn für alle“ und twittert unter @bonnerklara . Auf twitter bin ich auch zum ersten Mal auf sie aufmerksam geworden. Und für meine Blogparade: Netzwerken funktioniert mit Schenken um so besser! hat sie ihren Beitrag in Leichter Sprache geschrieben.

Selfie: Nicole Poppenhäger
Selfie: Nicole Poppenhäger

Was machst Du beruflich genau und wo liegt dabei deine Herzensangelegenheit?

Von Beruf bin ich Korrektorin. Ich arbeite für mehrere Verlage, darunter ein Schulbuchverlag, ein Technik-Fachverlag, ein Kunstverlag und eine Agentur für Fach-Übersetzungen. Damit verdiene ich hauptsächlich meine „Brötchen“.

Leichte Sprache ist meine Herzensangelegenheit. Weil mir Verständlichkeit bei Texten ganz wichtig ist. Lange habe ich mich rein privat damit befasst. Durch meine Seite www.bonnfueralle.de bin ich inzwischen etwas bekannter geworden in diesem Bereich und habe auch für Unternehmen Texte in Leichte Sprache übersetzt. Das macht mir sehr viel Spaß. Schade finde ich es, dass ich keinen Krimi-Verlag unter den Auftraggebern fürs Korrektorat habe.

Ich würde manchmal gern etwas spannendere Texte lesen. Aber vielleicht übersehe ich dann ja die Fehler, wenn die Spannung steigt.

Wie oder warum bist du auf „Leichte Sprache“ gekommen? In einem Fachbuch soll Wissen gut verständlich vermittelt werden. Meist graue Theorie und fades Lesevergnügen. Nicht so Dein Buch. Die Beispiele ließen mich doch schon das eine und andere Mal schmunzeln. Wie bist Du auf die Idee gekommen und wie ließ sich diese letztendlich umsetzen?

Wenn ich mich recht erinnere, bin ich durch einen Artikel in der ZEIT darauf gekommen. Es ging darum, dass Anton Hofreiter von den Grünen auf seiner Website Leichte Sprache verwendet. Ein Journalist hat sich darüber lustig gemacht. Hier der Link.
Nun war ich neugierig und habe mich weiter informiert. Und ich war schnell der Meinung, eine Deutsch-Grammatik in Leichter Sprache müsste man mal schreiben. Das hab‘ ich dann einfach gemacht …

Ein Buch zu schreiben, davon träumen viele Menschen. Einige verwirklichen ihren Traum.

Ich wollte schon als Kind Schriftstellerin werden. Seit ich „Pippi Langstrumpf“ gelesen habe. Ein richtig gutes Kinderbuch zu schreiben wäre für mich das Größte. Aber dazu bin ich nicht gut genug. Es gibt so geniale Erzähler …
2006 habe ich immerhin ein Bilderbuch im Nord Süd Verlag veröffentlicht: „Simi und Siri“. Die Zusammenarbeit mit dem inzwischen leider verstorbenen Künstler Ivan Gantschev hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich schreibe immer wieder eigene Texte. Vielleicht kommt nächstes Jahr was Neues heraus, mal sehen.

Das Buch ist 2016 in Druck gegangen. Wie wird es bis jetzt angenommen? Hast Du besondere Rückmeldungen oder eigene Erfahrungen beim Einsatz des Buches?

Rückmeldungen zur Grammatik sammle ich auf meiner Website. Hier der Link

Ich möchte aus diesen Rezensionen Anja Lützen zitieren, die ihre Meinung in Leichter Sprache auf den Punkt bringt:

Sie haben Fragen zur deutschen Grammatik?
Dann kaufen Sie das Buch.
Es hilft allen Menschen.

Als Kommafee finden wir Dich auf Twitter. Liegt Dir die richtige Nutzung des Kommas so sehr am Herzen?

Natürlich hab ich ein Herz für Kommas, aber davon abgesehen: lasse ich jedem seine Freiheit.

„Kommafee“ ist schon seit 2004 der Name meiner Website. Ich wollte etwas Eingängiges, was mit Sprache zu tun hat. Ich bin zwar Korrektorin, aber privat bzw. auf Twitter finde ich Inhalte und eine originelle „Schreibe“ viel wichtiger als Korrektheit.

Du und Bonn, das ist schon fast eine Symbiose. Wie bist Du nach Bonn gekommen? Und magst Du uns Deinen Lieblingsplatz/-Restaurant verraten?

Ich bin vor vielen Jahren vom Saarland zum Studieren (Germanistik) nach Bonn gekommen. Hier habe ich auch meinen Mann kennen gelernt. Zwischendurch haben wir in anderen Städten gelebt. Seit 2006 sind wir wieder hier: in meiner Lieblingsstadt.
Mein Lieblingsplatz ist der Teich bei uns im Garten. Und in Restaurants esse ich selten, weil mein Sohn so gut kocht.

Fragen Sie einfach!
Fragen Sie einfach!

Danke Nicole für das Interview.

Fragen Sie einfach!
Deutsche Grammatik in leichter Sprache
Nicole Poppenhäger
Verlag: BoD
2016
Taschenbuch, 284 Seiten

Inklusion und Integration beginnt mit der Sprache. Je leichter wir diese erlernen können, um so leichter fällt die Kommunikation mit anderen Menschen.

Haben Sie schon Erfahrungen sammeln können mit Leichter Sprache? Berichten Sie uns davon.

Ihre
Margarete Rosen

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Abenteuer in der Klinik – Die Piraten sind los!

In Petra Hillebrand`s Abenteuer-Buch „Glatzkopfzeit“ wirbelt eine Piratenbande durchs Krankenhaus. Wir erleben aus Sicht der Kinder den Klinikalltag inklusive aller Einschränkungen, die die Behandlungen mit sich bringen. In kindgerechter Sprache vermittelt die Autorin das schwere Thema Leukämie.

Glatzkopfzeit Petra Hillebrand
Glatzkopfzeit von Petra Hillebrand

Die neunjährige Jana ist ein aufgewecktes und abenteuerliches Mädchen, deren Phantasie keine Grenzen kennt. Sie will einmal Artistin in einem Zirkus werden. Dafür übt sie jeden Tag. In ihrem Klassenkameraden Kevin hat sie einen Sparringspartner: Wer klettert am höchsten in den Baum? Wer kennt die besten Schimpfwörter? Das Leben ist herrlich.

Doch plötzlich bekommt Jana unerklärliches Nasenbluten. Der Arzt stellt Leukämie fest und Jana muß für eine längere Zeit ins Krankenhaus. Als ihr die Haare ausfallen, gründet sie die Glatzkopf-Piratenbande und kämpft so im Krankenhaus mit den anderen Kindern gegen ihren Krebs.

Jana und ihre Freunde bleiben Kinder. Sie erleben die Aufenthalte im Krankenhaus als Abenteuer. Manche sind schmerzhaft, wie die Infusionen und deren Nebenwirkungen. Doch gibt es auch Abenteuer, die sehr aufregend sind. Clownbesuche und Schminknachmittage bringen Abwechslung in den Klinikalltag.

Für Kinder ist eine Krebserkrankung schwierig zu verstehen. Plötzlich sind sie in einer fremden Umgebung, müssen unangenehme Behandlungsmethoden über sich ergehen lassen, die Erwachsenen reden zwar über aber nicht mit ihnen und ihr Bewegungsradius ist drastisch eingeschränkt. Ängste kommen, die Krankheit wird nicht verstanden.

Ich wollte unterhalten, ohne oberflächlich zu wirken, eine kindgerechte Sprache finden und Kinder in ihrer Erlebniswelt ernst nehmen. (Petra Hillebrand)

Petra Hillebrand schafft mit ihrer Geschichte ein Umfeld von Verständnis, Erklären und Kindsein dürfen. In kindgerechter Sprache werden auch Themen wie Schmerzen, Übelkeit, Einsamkeit, Alleinsein angesprochen. Doch bleibt die Geschichte kindlich froh, voller Möglichkeiten Spaß zu haben und einfach zu leben – jeden Tag, so wie er sich anbietet.

Fazit: Ein Kinderbuch, das Kindern zwischen 8 und 11 Jahren das Thema Leukämie näher bringt. Dabei Ängste nimmt und „über Krebs reden“ spielerisch möglich macht.

Petra Hillebrand kenne ich schon einige Jahre und bin ein absoluter Fan ihrer Bücher. Sie schreibt lyrisch über Burnout und Abschiednehmen bei schweren Krankheiten. Auch hat sie ein zauberhaftes Trauerbuch für verwaiste Eltern herausgebracht. Mittlerweile stehen wir im regen Informationsaustausch. Ich durfte den ersten Entwurf der Geschichte lesen, der für Kinder zwischen 8 und 12 Jahre gedacht war. Auch erlebte ich die Suche nach einem Verlag hautnah mit. Hier kann ich jedem Autor/Autorin nur raten: Gebt nicht auf und schaut, was der einzelne Verlag gerade sucht. Ich danke Petra dafür, dass ich in den Entstehungsprozess bis zum druckfertigen Buch hineinschnuppern durfte. Eine wahrlich bereichernde Erfahrung.

Nun liegt das Buch druckfrisch auf meinem Tisch. Versehen mit einer liebevollen Widmung. Natürlich nehme ich dies zum Anlass meine Fragen an Petra zu stellen.

Interview mit Petra Hillebrand

Petra Hillebrand
Petra Hillebrand

Der Stachelbart-Verlag hat dich gebeten, das Buch im Hinblick auf das Alter der jüngsten Leser (8 Jahre) zu überarbeiten. Deshalb musstest Du die Geschichte überarbeiten, Kapitel entfernen, Szenen herausnehmen und die Sprache auf die jüngere Altersgruppe anpassen. Wie war das für dich: dieser Prozess des „Abspeckens, Anpassens und Minimierens“?

Für mich war es eine interessante Erfahrung, ein wichtiger Lernprozess.
Ich bekam die Vorgabe, dass mein Manuskript um mindestens 30 bis 40 Seiten gekürzt werden sollte, hatte dafür aber vorher ein Gespräch mit Holm Schneider vom Stachelbart-Verlag, der selbst schon viele Bücher geschrieben und wohl auch überarbeitet hat und von dem ich viel gelernt habe. So wusste ich in etwa, wo ich beim Überarbeiten ansetzen konnte.

Natürlich musste ich mich von einigen Szenen trennen, bei denen ich detaillierter auf bestimmte Situationen eingegangen war, aber insgesamt ist das Buch nun spannender, denn einige Stellen waren vorher wohl zu langatmig. Ich finde, mein Buch hat durch das Kürzen stark gewonnen und ist nun auch von 8-Jährigen gut lesbar.

Wie bist Du gerade auf die Idee gekommen ein Kinderbuch über eine Krebserkrankung zu schreiben? Hast du Berührungspunkte zur Geschichte in deinem Alltag? Du beschreibst den Klinikalltag und Krankenhausaufenthalt sehr klar.

Da ich auf einer onkologischen Station arbeite, war es naheliegend, dieses Thema aufzugreifen, denn es berührt mich sehr. Allerdings arbeite ich auf einer Station mit erwachsenen Patientinnen. Diese Frauen darf ich ein Stück ihres Weges begleiten und habe schon vieles von ihnen gelernt.

Mit dem Vorsatz, endlich auch einmal ein Kinderbuch zu schreiben, wollte ich aber ein Kind in der Hauptrolle haben. Im Klinikgelände bin ich immer wieder Kindern begegnet, die während ihrer Krebsbehandlung in ihren Betten durch die Gänge geschoben wurden. Da fing bei mir dann manchmal das Kopfkino an zu laufen, mit unzähligen Fragen: Wie fühlt sich so ein Kind während der Chemotherapie? Was passiert auf der Kinderonko mit ihm? Wie könnte es für ein sehr lebhaftes Kind sein, die Begrenzungen dieser Krankheit zu erleben?

Mit all diesen Fragen machte ich mich dann auf und begann zu recherchieren. So ist dieses Buch entstanden, wobei es darin nicht nur um die Krebserkrankung und die Bewältigung derselben geht, sondern vor allem auch um Freundschaft und darum, wie wichtig auf diesem fordernden Weg Familie und Freunde sind.

Konntest du bei den Zeichnungen mitreden? Dir ggf. den Zeichner mit-aussuchen? Ich muß gestehen, dass mir die Zeichnungen nicht gefallen, leider. Doch gebe ich zu, dass ich durch das Vorablesen schon meine eigenen Bilder im Kopf hatte. Diese passen nicht mit dem Stil des Zeichners zusammen.

Der Stachelbart-Verlag hat mich gefragt, ob ich schon einen Illustrator hätte. Hatte ich nicht. Also zeigten sie mir Bücher von Illustratoren, die für sie bisher gearbeitet hatten. Ich entschied mich für Peter Guckes, einen sehr netten Illustrator aus Berlin.
Ich durfte beim Entstehungsprozess der Bilder dabei sein, konnte auch die eine oder andere Anregung für eine mögliche Änderung einbringen. Insgesamt habe ich ihn aber einfach machen lassen, denn ich bin nur die Autorin und er ist der Künstler, der seinen Stil hat und vermutlich am besten weiß, wie er verschiedenes aufgreifen und darstellen kann.

Schimpfwörter-Dart Petra Hillebrand Foto:
Schimpfwörter-Dart mit Petra Hillebrand
Foto: Sonja Grafenstätter

Das Buch ist im Februar 2017 herausgekommen. Welche Resonanz hast Du bekommen?

Die Rezensionen waren bisher durchwegs positiv (was mich natürlich sehr gefreut hat).
Kinder, die das Buch gelesen hatten, meldeten mir zurück, dass sie es spannend und phasenweise sehr lustig fanden. Das war mir eine wichtige Bestätigung auf meinem Weg, denn ich wollte für Kinder nie ein Buch schreiben, das nur tragisch ist (davon gibt es – gerade zu diesem Thema – leider schon genug…).
Ich wollte unterhalten, ohne oberflächlich zu wirken, eine kindgerechte Sprache finden und Kinder in ihrer Erlebniswelt ernst nehmen.
Insgesamt ist es etwas schwierig, das Buch an die Zielgruppe zu bringen. Das könnte auch daran liegen, dass Erwachsene vermutlich eine große Hemmschwelle haben, Kinder mit dem Thema Krebs zu konfrontieren.

Aber ob sie es wollen oder nicht. Kinder sind damit sowieso konfrontiert – auch wenn man nicht darüber redet. Sie hören, „der oder die ist an Krebs gestorben“ und speichern das, erleben, dass Verwandte oder Nachbarn schwere Krankheiten bekommen können.
Bei meinen Lesungen ist mir aufgefallen, dass das Thema Krebs in den Köpfen der Kinder oft ganz eng mit dem Thema Tod verknüpft ist. Da bringe ich dann ganz bewusst einen wichtigen anderen Aspekt dazu. Nicht alle sterben an Krebs. Man kann diese Erkrankung auch überleben. Und das gibt dann hoffentlich auch Hoffnung.

Kommst Du für eine Buch-Lesung vor Ort? Wenn ja, zu welchen Bedingungen?

Petra Hillebrand Foto:
Petra Hillebrand
Foto: Sonja Grafenstätter

Grundsätzlich mache ich gerne Lesungen, freue mich, wenn ich mein Buch vorstellen darf, die Kinder so richtig aus sich herausgehen, mir Fragen stellen und ihren Spaß beim Spiel „Schimpfwörter-Dart“ haben, das ich dabei meist mit ihnen spiele (denn die zwei Hauptdarsteller des Buches spielen dieses Spiel, das ich extra für dieses Buch erfunden habe, ja auch).
Allerdings gibt es bei mir natürlich auch räumliche Grenzen. Ich wohne in Tirol, bin berufstätig und habe Familie – da muss ich mit meinen vorhandenen Ressourcen schon ein wenig haushalten. Anfragen geht immer (Emailadresse: petra.hillebrand@utanet.at). Dann werden wir sehen.

Liebe Petra, hast Du schon ein neues Projekt in Angriff genommen? Oder schwebt das neue Vorhaben noch im Reiche der Phantasie?

Schreiben ist ein wichtiges Hobby von mir. Also klopfe ich immer etwas in den Computer und freue mich, wenn die Figuren Eigenleben entwickeln.
Momentan entsteht gerade ein Manuskript, das das Thema Demenz aufgreift. Aber auch eine Piratengeschichte nimmt langsam Form an. Seit 14 Tagen spukt außerdem eine Buchidee in meinem Kopf herum, die sich offensichtlich vordrängen möchte. Mal sehen, was daraus wird 😉

Vielen Dank, liebe Petra, für das Interview. Du hast mich auf Deine nächsten Projekte schon ganz neugierig gemacht. Und ich hoffe in das eine oder andere auch wieder im Vorfeld hineinschnuppern zu dürfen.

Glatzkopfzeit Foto: Stachelbart-Verlag
Glatzkopfzeit

Glatzkopfzeit
Petra Hillebrand
Stachelbart-Verlag
Altersgruppe: 8 – 11 Jahre

Fazit: Ein Kinderbuch, dass Kindern zwischen 8 und 11 Jahren das Thema Leukämie näher bringt. Dabei Ängste nimmt und „über Krebs reden“ spielerisch möglich macht. Absolut geeignet für Grundschulen, Krankenhäuser und Therapeuten.

Noch eine kleine Bitte: Bestellen Sie das Buch direkt beim Stachelbart-Verlag, so unterstützen Sie, dass weitere Projekte umgesetzt werden können. Die großen Internet-Bestell-Shops sind für uns als Nutzer sehr bequem, doch bleiben dem Autor/Verlag nur Cent-Beträge als Verdienst.

Ihre
Margarete Rosen

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

 

Drei Frauen, ein Land, durch Krieg zerissen und zweigeteilt.
Dieser Roman könnte nicht aktueller sein.

Marlenes Geschichte paßt in unsere Zeit. Sie erzählt zwar von der Vergangenheit, mit all ihren schrecklichen Kriegsauswirkungen, doch ist sie gerade heute sehr aktuell. Ideologien kämpfen miteinander, so dass der Einzelne auf sein Menschsein reduziert wird und um sein nacktes Überleben bangt.

Marlenes Geheimnis von Brigitte Riebe, Foto: Randomhouse
Marlenes Geheimnis von Brigitte Riebe, Foto: Randomhouse

Eva ist ein junges Mädchen, mit all den Hoffnungen der Jugend und einer Liebe, die den Kriegswirren im 2. Weltkrieg nicht stand hält. Vertrieben, auf sich allein gestellt, mit einem Kind an der Hand, wird das Überleben zu einem täglichen Kampf.
Von einem Auffanglager zum nächsten, Dokumente erhalten, wieder gestohlen bekommen und durch Notlügen sich eine Existenz aufbauen – das sollte uns doch auch heute sehr bekannt vorkommen.

Es geht ganz schnell, ein Flüchtling zu sein!

Ein junger Soldat, der in eine abscheulich-greuliche Kriegs-Tat verwickelt wird. Gebrochen und doch voller Lebenswillen baut er sich ein neues Leben auf und verzweifelt doch. Das Leben in Deutschland war vor dem Krieg beschaulich. Der Krieg riss Familien auseinander. Viele Überlebende sind auf der Flucht und auf der Suche nach einer neuen Heimat.

Brigitte Riebe erzählt 80 Jahre der neuesten deutschen Geschichte in „Marlenes Geheimnis“ feinfühlig und vielschichtig. Die Geschichte ist realistisch, es fehlen gänzlich die dramatischen Übertreibungen, selbst Schlimmes wird ruhig herübergebracht. Für mich ein absoluter Pluspunkt.

Drei Generationen Frauen durch Familienbande miteinander verbunden und doch durch die Zeit entzweit, kommen sich durch ein Tagebuch wieder näher. Der Bodensee mit seinen Apfelwiesen bietet einen landschaftlich schönen Hintergrund, um die Familiengeheimnisse aufzudecken. Die Liebe kommt in „Marlenes Geheimnis“ nicht zu kurz, denn sie spielt auch hier viele verschiedene Rollen, so wie im richtigen Leben eben auch.

Ich habe von Kapitel zu Kapitel mitgelebt. Ja, mitgelebt, da das Erzählte vieles von Früher in mir zum Klingen brachte. Und immer wieder dachte ich, diese schöne und gut geschriebene Geschichte sollten all diejenigen lesen, die heute etwas gegen Flüchtlinge haben.

Denn Flüchtlinge hatten auch einmal ein Zuhause und sind zuallererst einmal MENSCH.

Fazit: Ein wunderbares Buch um es in ruhigen Mußestunden zu lesen. Es kommt sanft mit richtigem Tiefgang daher und hat mich des öfteren über Deutschland nachdenken lassen.

Marlenes Geheimnis

100_5338
Auf der Suche nach Heimat.

Brigitte Riebe
Diana Verlag
11.09.2017
gebundene Ausgabe

Warum ich dieses Buch auf meinem Blog vorstelle?

Vielleicht denken Sie, dass es nicht hierher paßt, doch wenn ich mir die Gegenwart anschaue, dann sehe ich großen Handlungsbedarf. Die Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung, die erlittenen Traumata zu bewältigen. In meiner Praxis erlebe ich bei meinen Klienten immer wieder die Auswirkungen von Krieg, Gewalt und Vertreibung in Form von körperlichen Schmerzen. Unsere Welt braucht mehr Menschlichkeit. Mit meiner Arbeit leiste ich meinen Teil dazu.

Ihre
Margarete Rosen

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Besondere Kinder haben besondere Stärken!

Ums Leben dreht es sich diesmal in meiner Themen-Reihe „Leben, Sterben und Tod“. Der Arzt Holm Schneider zeigt, wie wunderbar natürlich und noch gänzlich unverbogen Kinder sind und welche Kraft in einer Behinderung stecken kann.

Warum Vampire nicht gern rennen. Foto: Stachelbart-Verlag
Warum Vampire nicht gern rennen.
Foto: Stachelbart-Verlag

Warum dieser kleine Vampir sich besser langsam bewegt, erfahren wir in der einfühlsamen Fotogeschichte „Warum Vampire nicht gern rennen“ von Holm Schneider.

Flo und Carolin sind zwei besondere Kinder. Flo sieht dem kleinen Vampir ein bischen ähnlich, beißt aber niemanden. Carolin hat ein richtiges Mondgesicht und erkennt in jedem Menschen das Gute. Zusammen erleben sie ein aufregendes Abenteuer, in dem beide ihren Mut beweisen müßen und dabei über sich hinauswachsen.

Holm Schneider erzählt die Geschichte der Beiden spannend und mit klaren leichtverständlichen Worten. Zu jeder Seite Text gesellt sich ein aussagestarkes Foto. Diese Geschichte ist leicht verständlich geschrieben. Mit meinen Kindern habe ich dieses Abenteuer von Flo und Carolin gerne gelesen. Uns hat sie gefallen, weil die einzelnen Kapitel immer einen Lebensabschnitt der beiden beleuchtet haben. So erfuhren wir, wie die beiden sich anfreundeten und haben sie auf ihrem spannenden Abenteuer gerne begleitet.

Mittlerweile haben Flo und Carolin bereits mehrere Abenteuer erlebt. Menschlichkeit, kindliche Gerechtigkeit und die Akzeptanz des „Andersein“ werden in diesen Abenteuer für die kleinen wie großen Leser wunderbar verständlich erzählt. Diese beiden kleinen Helden sind tolle Vorbilder, in denen sich unsere Kinder wiederfinden können. Wir Erwachsene dürfen dabei auch einmal unsere Einstellungen von Gut und Anders überdenken. Die Geschichten sind schon für Kinder ab 4 Jahre gut zu verstehen.

Holm Schneider ist Kinderarzt und Professor am Universitätsklinikum Erlangen. Er setzt sich für mehr Veständnis gegenüber Kindern mit einer Behinderung ein und wurde 2015 für sein besonderes Engagement mit dem Erlanger Inklusionspreis ausgezeichnet.

Im Stachelbart Verlag sind die Abenteuer von Flo und Carolin und auch noch andere Geschichten über Menschen mit einer Beeinträchtigung von Holm Schneider erschienen. Dieser kleine Verlag hat sich das Aufklären über Kinder-Krankheiten und Kinder mit Behinderungen auf die Fahne geschrieben. Jedes Buch ist eine kleine Perle weitab des Mainstreams, denn hier werden noch Lieblingsbücher gedruckt.

Warum Vampire nicht gerne rennen!
Holm Schneider
Stachelbart Verlag

Noch eine kleine Bitte: Bestellen Sie das Buch direkt beim Stachelbart-Verlag, so unterstützen Sie, dass weitere Projekte umgesetzt werden können. Die großen Internet-Bestell-Shops sind für uns als Nutzer sehr bequem, doch bleiben dem Autor/Verlag nur Cent-Beträge als Verdienst.

Ihre
Margarete Rosen

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Die Krebsflüsterin – Der acht-Schritte-Kompass für einen selbstbestimmten Umgang mit der Krankheit.

Sophie Sabbage erhielt 2014 die Diagnose Lungenkrebs im Endstatium.
Sie machte sich auf den Weg, um zurück ins Leben zu finden. Den Krebs nicht als Feind zu sehen, sondern an ihm zu wachsen, sich zu verändern und so ihr Leben zu transformieren.

Sophie Sabbage, Foto: Irisana Verlag
Sophie Sabbage, Foto: Irisana Verlag

Sie beschreibt ihren Weg ruhig und sachlich. Höhen und Tiefen der Diagnose und ihres Weges erzählt sie mitfühlend und nachvollziehbar.

Was für mich wichtig ist, sie nennt ihren Weg nicht „den allein möglichen“ sondern „einen von vielen“. Und es ist ein selbstbestimmter und achtsamer Umgang mit der Krankheit, denn der Krebs ist nicht dein Feind!

Die Botschaften der Krankheit verstehen, um sie zu überwinden.

Für mich ist Sophie Sabbage´s Botschaft:
Mache Dich auf und werde Dir bewußt, was Du persönlich brauchst, damit es Dir gut geht, egal wohin der Weg Dich führen mag.

Auch sagt sie ganz deutlich im Kapitel „Die Krankheit verstehen“: Jeder Krebs ist anders. Mache Dich schlau. Sei ein gleichwertiger Partner und kein Opfer. Stelle den behandelnden Ärzten Fragen und lasse Dir alles erklären, bis Du es verstanden hast. Und entscheide Dich aus allen Möglichkeiten für die anzuwendenen Therapien.

Die Krebsflüsterin, Foto: Irisana Verlag
Die Krebsflüsterin, Foto: Irisana Verlag

Ich hatte ein schwer zu lesendes mit Fachbegriffen gespicktes Buch erwartet, oder eines dieser Bücher mit dem Tenor: Nur meine Weise ist die richtige.
Weit gefehlt. Das Buch liest sich angenehm. Es vermittel Wege, die ein an Krebs Erkrankter gehen kann und bietet Unterstützung auf diesem Weg.

Sie sagt selbst im Vorwort auf Seite 29:
Vielleicht ist es an der Zeit, sich nicht nur zu fragen, wie wir den Krebs in unserem Körper bekämpfen können, sondern auch, was uns der Krebs darüber verrät, wie wir unser Leben heilen können.

Sabbage entwickelte einzelne Schritte um sich mit dem hinter dem Krebs steckenden Problemen auseinander zu setzten. Ich fand die erklärten Techniken sehr ansprechend und habe einige ausprobiert (auch ohne Diagnose Krebs hat sich meine Sichtweise auf die Dinge verändert).

Sie gibt in 10 Kapiteln wertvolle Tipps im Umgang mit Ärzten, Familenangehörigen, Freunden und letztendlich mit sich selbst.
Besonders hat mich die Liste „Um Hilfe bitten“ mit klaren Bitten an Freunde und Familienangehörige im Kapitel „Zurechtkommen“ beeindruckt. (Seite 60 – 64)

Im Anhang sind Informationen zusammengefaßt und so schnell abrufbar.

Ich habe die gebundene Ausgabe. Der Einband liegt angenehm in der Hand. Das Cover ist farblich ansprechend. Die Schmetterlinge vermitteln ein Gefühl von Aufbruch und Veränderung. Und doch sind sie so zart und zerbrechlich wie ein Mensch mit der Diagnose Krebs.

Die Krebsflüsterin
Der 8-Schritte-Kompass für einen selbstbestimmten Umgang mit der Krankheit
Sophie Sabbage
2016
Irisana Verlag

Kennst Du das Buch schon? Wie gefällt es Dir? Ich bin schon gespannt auf Deinen Kommentar.

Ihre
Margarete Rosen

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Eine Geschichte über das Leben, so zart wie Seide.

Der Juli-Beitrag in der Blogreihe „Pflege“ ist ein Sommerbuch. „Monsieur Thomas und die Liebe“ von Gilles Legardinier erzählt von Vaterfreuden und Vaterleiden, der Liebe zu Menschen und dem Weg zu sich selbst. Senioren nehmen aktiv am Geschehen teil und beeinflussen so den Lauf der Geschichte maßgeblich.

Sanft und zart spinnt sich die Geschichte an. Der leise Erzählstil harmoniert sehr mit dem männlichen Aktionismus der Hauptfigur Monsier Thomas. Denn Thomas, Mitvierziger und ledig, lebte acht Jahre im hintersten Indien, um die Menschen in einem abgelegenen Bergdorf ärztlich zu versorgen. Dort fand er so etwas wie Familie. Diese Familienbande zeigen ihm jedoch unbewußt, das ihm im Leben etwas fehlt.

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe von Gilles Legardinier, Foto: Randomhouse
Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe von Gilles Legardinier, Foto: Randomhouse

Als er erfährt, dass er Vater einer 20jährigen Tochter ist, reist er sofort nach Paris und nimmt eine Stelle als Direktor in einem kleine Seniorenheim an. Die fünf schrulligen Alten bringen ihn genauso auf Zack, wie die Krankenschwester Pauline, eine alleinerziehende Mutter mit einem pfiffigen Sohn.

Thomas versucht auf recht merkwürdige Weisen seiner Tochter nahe zu sein. Dabei verstrickt er sich immer mehr in abenteuerliche Methoden. Sogar den Freund der Tochter spannt er für seine Zwecke ein. Die noch richtig hellen Senioren bringen ihm viele Lebensweisheiten bei. Und so wird der Arzt zum Bedürftigen, die Senioren zu weisen Alten, das Kind zum Sonnenschein, die Krankenschwester zur Vertrauten und Thomas kommt seiner Tochter immer näher.

Es ist ein ruhiges, spannendes, gefühlsbetontes Buch. Der Schreibstil ist liebevoll, achtsam und manchmal gänzlich unerwartet direkt. Gilles Legardinier schafft es, dem Leser kleine Lektionen des Lebens liebevoll zu vermitteln.

Meine Lektion in diesem Buch ist: Wenn man seine Alten achtsam behandelt, einen wertschätzenden Umgang mit allen Generationen lebt, dann ist Pflege plötzlich auf einem sehr hohen Level möglich, nämlich auf dem höchsten Level – dem menschlichen!

Die Liebe wird in diesem Roman auf vielerlei Arten gezeigt, gelebt und somit auch für den Leser möglich. Das Ende des Buches wartet noch mit zwei kleinen Wendungen auf, die Thomas noch liebenswürdiger machen, als er so schon ist.

Ganz wunderbar hat mir das Nachwort gefallen. Auch ich lege meine Hände neben die Tastatur und atme erst einmal tief ein, wenn meine Arbeit erledigt ist. Danke Gilles für diese berührende Geschichte.

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe
Gilles Legardinier
Goldmann Verlag
2017

Kennst Du das Buch schon oder ein anderes von Gilles Legardinier? Wie gefällt es Dir? Ich bin schon gespannt auf Deinen Kommentar.

Deine
Margarete Rosen

Hat Dir der Beitrag gefallen, dann freue ich mich über ein „teilen“ über die Button.

Viele Neuigkeiten ergeben sich oft erst kurzfristig. Möchtest Du darüber auf dem Laufenden sein und direkt über neue Beiträge informiert werden? So geht’s: Deine E-Mail-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Ein Ratgeber für Angehörige und fröhliche Vorlesegeschichten

Für meinen Themenreigen Demenz stand Uli Zeller ganz oben auf meiner Liste. Seinem Blog Uli & die Demenz folge ich schon eine ganze Weile und die kurzen, knappen und sehr menschlichen Tipps und Geschichten haben mich angesprochen. Da erzählt mal einer vom normalen Umgang und Leben mit Demenz und seinen vielen großen und kleinen Fallstricken.

Demenz Bücher von Uli Zeller
Demenz Bücher von Uli Zeller

Uli Zeller, Seelsorger und Krankenpfleger, hat bereits verschiedene Bücher über Demenz herausgebracht. Sein Ratgeber „Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern“ hat mich so angesprochen, dass ich um ein Rezensionsexemplar bat.

Im Postfach fand ich dann wenige Tage später nicht nur den Ratgeber für Anhörige sondern auch sein neuestes Büchlein mit fröhlichen Vorlese-Geschichten, beide mit einer herzlichen Widmung versehen. Gerne stelle ich beide Bücher nun vor.

 

„Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu überfordern“ ist ein Ratgeber für Angehörige.

Dieses Buch war zu Beginn eine echte Herausforderung für mich. Uli Zeller hatte in der Email schon darauf hingewiesen, dass das Buch für Menschen, die im christlichen Glauben verhaftet sind, geschrieben ist. Auch unter Anmerkungen auf Seite 8 fand ich den Hinweis:

Dies ist ein Ratgeber aus christlicher Sicht. Ich habe ihn für Demenzbegleiter geschrieben, denen der Glaube selbst viel bedeutet. Aber auch wenn das nicht der Fall ist, hilft Ihnen das Buch bei der Betreuung dementer Angehöriger, die in der christlichen Tradition verwurzelt sind.

Dem christlichen Glauben bin ich eher locker verbunden und habe diese Hinweise als Unterstützung zur Betreuung angesehen. Die ersten 20 Seiten waren somit eine Herausforderung für mich, da meine Weltsicht sich doch um einiges von dem christlichen Glauben, wie Uli Zeller ihn darstellt, unterscheidet.

So gibt er auf Seite 18 und 19 Tipps, wie wir bessere und angenehmere Demenzkranke werden können. Dies finde ich bedenklich, da ein Demenzkranker ja nachweislich Schrittweise vergißt und das bewußtes Erlernen von Verhaltensschemata im Jetzt nur von kurzer Dauer sein kann. Auch beweisen Studien, dass Menschen sich unter der Demenz verändern. Somit ist ein guter Lebenswandel im Jetzt kein Garant dafür ein angenehmer Demenzkranker in der Zukunft zu sein.

Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern von Uli Zeller
Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern von Uli Zeller

Ab Teil 2 ist der Ratgeber sachlich gut. Uli Zeller beschreibt Fakten, Herangehensweisen und den Umgang mit Demenzerkrankten sehr anschaulich. Seine Herzlichkeit und Selbstreflexion führten zu einigen AHA-Erlebnissen.

Seine Tipps für einen achtsamen Umgang mit Demenzerkrankten sind reichhaltig und werden mit praktischen Beispielen unterlegt. Auch ermuntert er sich mit der Diagnose Demenz auseinanderzusetzen. Als Familienangehörige hat man ja eine gemeinsame Vergangenheit. Bauen Sie darauf auf. Genauso wichtig wie gemeinsames Erinnern sind Rituale, wiederkehrende Handlungen. Eine gemeinsame Basis der Kommunikation sind Bibeltexte, -zitate, Gebete und Lieder für unsere älteren Menschen, die als Kinder tief in den kirchlichen Ritualen verhaftet waren.

Auch kommen die Angehörigen in diesem Ratgeber nicht zu kurz. Uli Zeller ermuntert klar, sich Freiräume zu schaffen. Dinge zu unternehmen, die einen auf andere Gedenken bringen, gute Gefühle hervorrufen. Nehmen Sie sich Zeit um Ruhe und neue Kraft zu tanken. Fragen auch Sie nach Hilfe und Unterstützung um Ihren Pflege-Alltag zu entlasten.

Sehr bereichernd finde ich die Informationen in den Kapiteln Nützliche Adressen und  Literaturverzeichnis.

Fazit: Nach einem anfänglichen holprigen Einstieg, ist das Buch für mich ein interessanter Leitfaden. Die Tipps sind praxisorientiert und helfen Situationen zu entschärfen. Für Angehörige lesenswert!

Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu überfordern
Ein Ratgeber für Angehörige
Uli Zeller
Brunnen Verlag
2016

 

Frau Janzen geht tanzen! Fröhliche Geschichten zum Vorlesen.

Mit Humor geht alles besser!

Wertschätzender Humor ist wichtig! Nicht über den dementen Menschen lachen, sondern mit ihm zu lachen, kann sehr bereichernd sein. Diesen Vorsatz hat Uli Zeller in seinen kleinen Vorlesegeschichten meisterlich integriert.

Frau Janzen geht tanzen von Uli Zeller
Frau Janzen geht tanzen
von Uli Zeller

In „Frau Janzen geht tanzen“ finden sich auf rund 160 Seiten viele kurze Geschichten zum Vorlesen und darüber reden.

Die Hauptthemen sind Reisegeschichten, Rund ums Haus, Beruf und Hobby, Spaß mit Tieren, Für alle Jahreszeiten, Geburtstagsgeschichten, Rätselgeschichten sowie Redensarten und Sprichwörter.

Die Geschichten sind kurz. Beim Vorlesen können kleine Pausen eingelegt werden, so dass der Zuhörer die Worte ergänzen kann. Die Geschichten sind nah am Leben. Oftmals mit einer gewissen Situationskomik und fresche Wortwechseln animieren zum Mitsingen, -raten und -lachen.

Jede Geschichte beginnt erst mit einem Tipp für den Vorleser.  Materialien, Getränke oder eine Landkarte können die Gespräche während des Vorlesens oder danach anregen. Einige Geschichten sind sogenannte Gymnastikgeschichten. Sie werden mit animierten Bewegungen unterlegt, so dass sich die Zuhörer gleich aktiv an der Geschichte beteiligen können.

Am Ende jeder Geschichte stehen Redenarten, Gedichte, Liedtexte oder weitere Anregungen, um im Gespräch zu bleiben.

Fazit: Es sind wirklich fröhliche Geschichten zum Vorlesen! Die Tipps sind leicht umsetztbar. Leiser, leichter Humor animiert zu gemeinsamen Gesprächen.

Frau Janzen geht tanzen
Fröhliche Vorlesegeschichten
Uli Zeller
Brunnen Verlag
2016

Kennen Sie auch ein oder mehrere Bücher von Uli Zeller? Dann schreiben Sie einen Kommentar und verraten mir, wie es Ihnen gefallen hat.

Ihre
Margarete Rosen

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.

Wie Tante Emma, Fahrrad fahren und kleine Geschichten von Damals das Erinnern erleichtern!

In den letzten Jahren habe ich interessante Demenz-Projekte auf meinem Blog vorgestellt. Eine kleine Sammlung besonders schöner Aktionen für Demenz-Patienten ist entstanden. In meiner Themenreihe rund um Demenz möchte ich einige Beiträge noch einmal in Erinnerung bringen.

Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz

Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz Foto: Margarete Rosen
Digitale Busreise

Wer eine Reise macht, hat viel zu erzählen! Unsere niederländischen Nachbarn sind bei der Versorgung und Pflege von Demenz-Erkrankten sehr innovativ. Wieder einmal zeigen sie, wie simpel es ist Menschen mit Demenz ein abwechslungsreiches Leben zu bieten. Mit dem digitalen Bus reisen Demenzkranke ohne wirklich zu verreisen. Der Bus steht in der zentralen Halle von… Weiterlesen

Fluchen und verbale Aggressivität bei Demenz

Unruhe, Foto: Margarete Rosen
Unruhe

Verbale Aggressivität erschwert den Umgang mit Demenz-Erkrankten Pflege und Umgang mit Demenz-Erkrankten bringt Pflegepersonal und Familienangehörige oft an körperliche und seelische Belastungsgrenzen. Etwa 80 % der Bewohner von Altersheimen, die unter Alzheimer oder verwandten Demenz-Erkrankungen leiden, entwickeln bestimmte Demenz bedingte Verhaltenssymptome. Eine pharmakologisch ausgerichtete Behandlung birgt das Risiko von nicht unerheblichen gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen. Deshalb suchte… Weiterlesen

Fahrradtouren für Senioren und Behinderte

Begleitetes Radfahren Foto: mit freundlicher Genehmigung von Anna Appelbaum
Radfahren

Auf der Insel Texel und im Städtchen Hilden finden besondere Fahrrad-Touren für Senioren und Menschen mit Behinderung statt. Diese Fahrrad-Touren bieten besonderes Urlaubsvergnügen für Senioren und Menschen mit Behinderung. Das Bewegen unter freiem Himmel ist ganz unkompliziert wieder möglich. Gleich zwei besondere Alternativen möchte ich Ihnen heute vorstellen. 1. Easy Riding Texel, unbegrenzt genießen! Den… Weiterlesen

Erinnerungshilfen für Menschen mit Demenz

Alltägliches, 5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz
Alltägliches

Geschichten helfen erinnern Demenz ist für viele Menschen zu etwas Alltäglichem geworden. Doch fehlen uns oft noch die Erfahrungswerte wie wir gut mit Demenzerkrankten umgehen können. Was brauchen unsere älteren Menschen, die immer wieder aus dem Vergessen auftauchen und uns dann mit klaren Antworten überraschen? Zum Glück gibt es viele verschiedene Ansatzmöglichkeiten. Anja Stroot bietet… Weiterlesen

Tante-Emma-Laden im Altenheim

Tante-Emma-Laden, Museum de Locht
Tante-Emma-Laden

Tante-Emma-Laden weckt Erinnerungen aus Kindheit und Jugend Immer wieder berichte ich über gute Konzepte, um das Wohlbefinden von an Demenz erkrankten Menschen zu steigern. Ganz besonders freue ich mich dieses Konzept aus Gerolstein vorzustellen. Denn ein Tante-Emma-Laden weckt auch bei mir sehr positive Gefühle und Erinnerungen an schöne Erlebnisse. Das Seniorenzentrum Maternusstift Am Auberg in… Weiterlesen

Kennen  Sie auch ein besonderes Demenz-Projekt, oder bieten Sie in Ihrem Hause sogar eins an? Dann erzählen Sie mir davon. Ich bin schon ganz neugierig darauf!

Ihre
Margarete Rosen

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn mit anderen, in dem Sie auf die Button unter dem Text klicken.

Weitere Beiträge zur Themenreihe Demenz finden Sie auf der Seite: ältere Blogbeiträge oder über die Suchfunktion.

Sie möchten keinen Beitrag verpassen? So gehts: Email-Adresse rechts ins Feld “Aktuelles per email” eintragen, auf “abonnieren” klicken und … fertig.