Themen dieser Ausgabe:

  • Am Anfang!
  • Diagnose: Brustkrebs – Ein informativer Erfahrungsbericht, der Mut macht!
  • Neues zur Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner
  • Beyond the Basics: Den Fokus auf die Achtsamkeit legen
  • Wintersterne – ein Wintermärchen

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Am Anfang!

Am Anfang!

Die Rauhnächte ziehen mich schon seit einigen Jahren magisch an. Leider fehlte mir bisher die Zeit und auch die Anregung, mich mit diesen besonderen Tagen zwischen den Jahren auf eine intensivere Weise zu beschäftigen. Meist suchte ich jeden Tag eine kurze Zeit der Ruhe und Einkehr.

Doch dann hielt ich Anfang Oktober das Buch „Meine allerschönsten Rauhnächte“ von Vera Griebert-Schröder und Franziska Muri in Händen. Meine Planung begann. Schnell waren Gleichgesinnte gefunden, die ebenfalls die Rituale auf ihre eigene Weise zelebrieren wollten.

Kerzenschiff für die Rauhnächte

Die Zutaten-Liste war überschaubar klein und alles schnell beschafft. Doch dann stellte sich das Problem: Ich hatte nicht genug Kerzenständer für 12 Kerzen. Was nun?

Wir heben immer besonders schöne Holzstücke auf, um für spezielle Anlässe das ideale Stück auszuwählen. Ein Stück einer Baumscheibe, die ich schon drei Jahre immer wieder auf Seite gelegt hatte, wurde ausgesucht. Nun war seine Zeit gekommen.

Mein Partner bohrte die Löcher für die Kerzen, schmirgelte das Holz und rundete die Ecken ab, so dass dieses besondere „Kerzenschiff“ entstand. Je weiter die Rauhnächte schritten, umso schöner erstrahlte unser „Rauhnacht-Schiff“ im Glanz der Kerzen und brachte unsere Wünsche und Hoffnungen sicher ins neue Jahr 2018.

So wie am Anfang der Wunsch, die Rauhnächte zu zelebrieren, stand, und daraufhin ein Stück Natur Einzug in unser Haus hielt, so verspüre ich schon länger den Wunsch neue Dinge auf den Weg zu bringen. Im Jahr 2018 ist es Zeit diese Ideen aufzugreifen und ihnen eine Form zu geben. Laß Dich überraschen!

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Diagnose: Brustkrebs – Ein informativer Erfahrungsbericht, der Mut macht!

Diagnose: Brustkrebs
Coverbild: Lovelybooks

Mit vielen Tipps rund um Therapien, Untersuchungsmethoden und auch sehr persönlichen Erfahrungen möchte Katrin Eigemann in ihrem Buch „Diagnose: Brustkrebs“ betroffenen Frauen in Deutschland Mut machen.

Mit klaren Worten erzählt Katrin tagebuchartig, wie sich ihr Leben durch ihre Krebserkrankung über mehrere Jahre veränderte. Hangen und Bangen, Hoffen und Hoffnungslosigkeit, Über-Leben und Sterben, Verlust der Fraulichkeit und deren Wiederfinden, sind tiefberührende Themen.
Doch ist das Buch nicht nur ein Erfahrungsbericht, sondern viel mehr.

Betroffene Frauen finden in diesem Buch klar erklärte Fachbegriffe, verständlich erläuterte Behandlungsmethoden und immer wieder mutmachende Worte, um so ihre Therapie mit in die eigenen Hände nehmen zu können. Hier gehts zum Blogbeitrag „Diagnose: Brustkrebs“

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Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner

Auch dieses Jahr finden in zweimonatigem Abstand die TT1-Kurse statt, so kannst Du ganz individuell mit der Ausbildung beginnen.

Die weiterführenden Kurse TT2 (Juli) und TT3 (November) runden die Ausbildung ab.

Hier findest Du die aktuellen Termine und das Anmeldeformular.

Es gibt eine Neuerung: Das Zertifikat „Therapeutic Touch Practitioner“ wird ab sofort von Therapeutic Touch West ausgestellt. Alle bisherigen Zertifikate behalten ihre Gültigkeit.

Ich bin aus dem TT-Netzwerk ausgetreten, da sich meine Meinung über die Dauer der Ausbildung verändert hat. Sei versichert: eine gute und achtsame Ausbildung nach Krieger/Kunz biete ich weiterhin an.

Energetisches Arbeiten wird uns schon „in die Wiege gelegt“,

davon bin ich fest überzeugt. Diese natürlichen Fähigkeiten zu nutzen, bedarf einiger Übung und Offenheit sich selbst gegenüber.  Die Ausbildung zum Therapeutic Touch-Practitioner gewährleistet ein achtsames Arbeiten mit sich selbst und mit den Klienten. Eine Vertiefung der eigenen Fähigkeiten kann auf vielfältige Weise geschehen, die meistgenutzte ist üben, üben und üben. Gerne gehe ich ein Stück Deiner Entwicklung mit Dir.

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Beyond the Basics: Den Fokus auf die Achtsamkeit legen!

Fokus_Achtsame
Foto: Gesine Reinicke
  • Der letzte Therapeutic Touch-Kurs ist schon eine Weile her und Du möchtest Deine Kenntnisse auffrischen?
  • Du möchtest Deinen ganz speziellen Fähigkeiten auf den Gund gehen?
  • Wir legen bewusst den Fokus auf unsere Arbeitsweise. Wie achtsam sind wir?
  • Neue Techniken werden erlernt, Erfahrungen ausgetauscht, sodass viele neue Eindrücke mit nach Hause genommen werden können. Kursbeschreibung

Ort: Aachen
Termin:  21./22.04.2018
Anmeldung: Anmeldeformular

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Wintersterne – eine Wintergeschichte!

Etwas Leichtigkeit in dieser kalten und nassen Jahreszeit möchte ich mit dieser Buchempfehlung zu Dir bringen: den Duft von Orangen, Zimt und Glühwein.

Wintersterne nimmt uns mit in die wunderschöne und verschneite Stadt Prag. Isabelle Broom bringt uns mit ihrer bildhaften Sprache diese Stadt gekonnt näher.
Sanft werden die Leben dreier Frauen verwoben. Und genauso sanft, ja fast zärtlich, werden die Stränge wieder auseinander gezogen und wir erfahren mehr über ihre Sehnsüchte und die Männer in ihren Leben. Jede der drei Protagonistinnen erzählt uns aus einer anderen Sicht ihre Eindrücke und Erfahrungen in Prag.

Laß Dich verzaubern von der schönen alten Stadt Prag und dieser dreifachen Liebesgeschichte!
Hier gehts zum Blogbeitrag  „Wintersterne – eine Wintergeschichte!“

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Dir wünsche ich ein herzliches „Am Anfang!“

Die Ahnung und das langsame Ent-wickeln eines Gefühls, eines Wunsches, tief in Dir drin, so dass er mit jedem Atemzug ein kleinwenig mehr nach oben geholt werden kann, bis er sich ent-faltet und Dich glücklich macht. Der Wunsch: DU selbst zu sein!

Deine
Margarete Rosen

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Hier findest Du die aktuellen Kurstermine.

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Diagnose: Brustkrebs! – Ein informativer Erfahrungsbericht, der Mut macht!

Mit vielen Tipps rund um Therapien, Untersuchungsmethoden und auch sehr persönlichen Erfahrungen möchte Katrin Eigemann in ihrem Buch „Diagnose: Brustkrebs“ betroffenen Frauen in Deutschland Mut machen.

Auf „Diagnose: Brustkrebs“ von Katrin Eigemann wurde ich in einem XING-Forum aufmerksam. Dort wurde über die Diagnose Krebs und Bücher zum Thema diskutiert.

Diagnose: Brustkrebs
Katrin Eigemann

Katrin`s Buch war gerade frisch gedruckt. Da ich auf meinem Blog bereits „Die Krebsflüsterin“ vorgestellt hatte, sandte sie mir im August ein Vorab-Leseexemplar zu. Katrin meinte, dass ihr Buch die Situation von an Krebs erkrankten Frauen in Deutschland besser darstellen würde, da Sophies Buch ja aus der Sicht einer begüterten Londonerin erzählt, und für normale Frauen alleine schon aus finanzieller Sicht nicht umsetzbar sei.

Zitat Katrin Eigemann:
„Ich selbst bin „Medizinerin“ durch und durch. Für mich ist „Krebs zu bekommen“ eine Summe aus: Pech, Pech, Pech, genetischer Disposition und Umweltfaktoren ( Ernährung, Strahlung). Ich würde noch nicht mal ein schlechtes Immunsystem vermuten und als Schuldigen ausmachen, denn mein Tumor bewies das Gegenteil: es waren sehr viele Lymphozyten in ihn eingewandert, d.h. die Immunlage war gut, sehr gut! Tumorzellen können sich tarnen, vor dem Immunsystem verstecken.
Ich habe das Thema „Brustkrebs“ jetzt 8 Jahre intensiv „studiert“ und beobachtet.
Für mich ist es in allererster Linie GLÜCK, wenn man einen chemosensiblen Tumor hat und die Diagnose überlebt. Natürlich habe ich auch an einigen Stellschrauben gedreht, wie z. B. Bewegung, Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel. Aber in allererster Linie hat mich die Schulmedizin mit ihrer Chemotherapie geheilt, weil ich eben so ein Glück hatte, mit genau dieser Art von Tumor.

Nun, mein Buch ist tatsächlich etwas anders als das von Sophie Sabbage.
Es gibt ja nicht nur den einen richtigen Weg… „

Und ich bin froh, dass es nicht nur einen Weg gibt. Ich bin überzeugt, dass jede/jeder seinen eigenen Weg gehen muß, welche Unterstützung er erhält und wie sie letztendlich genutzt wird.

Meine Meinung zum Buch:

Als Nichtbetroffene macht es mich betroffen, mit wieviel Leid und Schmerz die Diagnose Brustkrebs Frauen treffen kann.

Mit klaren Worten erzählt Katrin tagebuchartig, wie sich ihr Leben durch ihre Krebserkrankung über mehrere Jahre veränderte. Hangen und Bangen, Hoffen und Hoffnungslosigkeit, Über-Leben und Sterben, Verlust der Fraulichkeit und deren Wiederfinden, sind tiefberührende Themen.
Doch ist das Buch nicht nur ein Erfahrungsbericht, sondern viel mehr.

Katrin Eigemann, die als Jule66 in vielen Foren zum Thema schreibt, hat durch ihren beruflichen Hintergrund und ihren fast unstillbaren Wissensdurst, viele Informationen über Brustkrebs und seine Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland zusammengetragen. Betroffene Frauen finden in diesem Buch klar erklärte Fachbegriffe, verständlich erläuterte Behandlungsmethoden und immer wieder mutmachende Worte, um so ihre Therapie mit in die eigenen Hände nehmen zu können. Sie ermuntert Frauen Ärzte immer wieder zu bitten, klar und verständlich zu erklären, auf weitere Untersuchungsmethoden zu pochen und letztendlich zu einer verantwortungsbewußten Patientin zu werden.

Ihr Motto: Recherieren. Hinterfragen. Einfordern.

Ich bin tief berührt über die Verluste, die Katrin Eigemann erlitt und auch über das Glück, dass sie gefunden hat. Ganz besonders danke ich ihr für den sehr bereichernden E-Mail-Kontakt.

Meine tiefsten Wünsche gehen an sie, gesund und voller Lebenskraft weiter ihr Glück zu erleben.

Diagnose: Brustkrebs
Coverbild: Lovelybooks

Diagnose: Brustkrebs
Eine wahre Mutmach- und Liebesgeschichte
Katrin Eigemann (Jule66)
Self-Publisher-Verlag 26TWENTYSIX
2017
268 Seiten
Paperback: 14,99 €
E-Book: 7,99 €

Das Buch kann sowohl online als auch in jeder Buchhandlung bestellt werden.

Vom Verlag wurde es als „TOP-TITEL“ des Monats Oktober gewählt. Das zeigt, wie groß die Notwendigkeit ist, dieses Thema gut aufbereitet einem großen Publikum zur Verfügung zu stellen.

Es ist so wichtig, sich als PatientIn gut über seine Erkrankung zu informieren. So können wichtige Entscheidungen besser getroffen werden. Ich erlebe es in der Praxis immer wieder, dass ein achtsames und selbstverantworliches Handeln zu einem respektvollen Umgang mit sich selbst führt.

Ihnen allen wünsche ich einen guten und heilsamen Start ins Jahr 2018.

Ihre
Margarete Rosen

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Die Krebsflüsterin – Der acht-Schritte-Kompass für einen selbstbestimmten Umgang mit der Krankheit.

Sophie Sabbage erhielt 2014 die Diagnose Lungenkrebs im Endstatium.
Sie machte sich auf den Weg, um zurück ins Leben zu finden. Den Krebs nicht als Feind zu sehen, sondern an ihm zu wachsen, sich zu verändern und so ihr Leben zu transformieren.

Sophie Sabbage, Foto: Irisana Verlag
Sophie Sabbage, Foto: Irisana Verlag

Sie beschreibt ihren Weg ruhig und sachlich. Höhen und Tiefen der Diagnose und ihres Weges erzählt sie mitfühlend und nachvollziehbar.

Was für mich wichtig ist, sie nennt ihren Weg nicht „den allein möglichen“ sondern „einen von vielen“. Und es ist ein selbstbestimmter und achtsamer Umgang mit der Krankheit, denn der Krebs ist nicht dein Feind!

Die Botschaften der Krankheit verstehen, um sie zu überwinden.

Für mich ist Sophie Sabbage´s Botschaft:
Mache Dich auf und werde Dir bewußt, was Du persönlich brauchst, damit es Dir gut geht, egal wohin der Weg Dich führen mag.

Auch sagt sie ganz deutlich im Kapitel „Die Krankheit verstehen“: Jeder Krebs ist anders. Mache Dich schlau. Sei ein gleichwertiger Partner und kein Opfer. Stelle den behandelnden Ärzten Fragen und lasse Dir alles erklären, bis Du es verstanden hast. Und entscheide Dich aus allen Möglichkeiten für die anzuwendenen Therapien.

Die Krebsflüsterin, Foto: Irisana Verlag
Die Krebsflüsterin, Foto: Irisana Verlag

Ich hatte ein schwer zu lesendes mit Fachbegriffen gespicktes Buch erwartet, oder eines dieser Bücher mit dem Tenor: Nur meine Weise ist die richtige.
Weit gefehlt. Das Buch liest sich angenehm. Es vermittel Wege, die ein an Krebs Erkrankter gehen kann und bietet Unterstützung auf diesem Weg.

Sie sagt selbst im Vorwort auf Seite 29:
Vielleicht ist es an der Zeit, sich nicht nur zu fragen, wie wir den Krebs in unserem Körper bekämpfen können, sondern auch, was uns der Krebs darüber verrät, wie wir unser Leben heilen können.

Sabbage entwickelte einzelne Schritte um sich mit dem hinter dem Krebs steckenden Problemen auseinander zu setzten. Ich fand die erklärten Techniken sehr ansprechend und habe einige ausprobiert (auch ohne Diagnose Krebs hat sich meine Sichtweise auf die Dinge verändert).

Sie gibt in 10 Kapiteln wertvolle Tipps im Umgang mit Ärzten, Familenangehörigen, Freunden und letztendlich mit sich selbst.
Besonders hat mich die Liste „Um Hilfe bitten“ mit klaren Bitten an Freunde und Familienangehörige im Kapitel „Zurechtkommen“ beeindruckt. (Seite 60 – 64)

Im Anhang sind Informationen zusammengefaßt und so schnell abrufbar.

Ich habe die gebundene Ausgabe. Der Einband liegt angenehm in der Hand. Das Cover ist farblich ansprechend. Die Schmetterlinge vermitteln ein Gefühl von Aufbruch und Veränderung. Und doch sind sie so zart und zerbrechlich wie ein Mensch mit der Diagnose Krebs.

Die Krebsflüsterin
Der 8-Schritte-Kompass für einen selbstbestimmten Umgang mit der Krankheit
Sophie Sabbage
2016
Irisana Verlag

Kennst Du das Buch schon? Wie gefällt es Dir? Ich bin schon gespannt auf Deinen Kommentar.

Ihre
Margarete Rosen

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Wie Tante Emma, Fahrrad fahren und kleine Geschichten von Damals das Erinnern erleichtern!

In den letzten Jahren habe ich interessante Demenz-Projekte auf meinem Blog vorgestellt. Eine kleine Sammlung besonders schöner Aktionen für Demenz-Patienten ist entstanden. In meiner Themenreihe rund um Demenz möchte ich einige Beiträge noch einmal in Erinnerung bringen.

Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz

Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz Foto: Margarete Rosen
Digitale Busreise

Wer eine Reise macht, hat viel zu erzählen! Unsere niederländischen Nachbarn sind bei der Versorgung und Pflege von Demenz-Erkrankten sehr innovativ. Wieder einmal zeigen sie, wie simpel es ist Menschen mit Demenz ein abwechslungsreiches Leben zu bieten. Mit dem digitalen Bus reisen Demenzkranke ohne wirklich zu verreisen. Der Bus steht in der zentralen Halle von… Weiterlesen

Fluchen und verbale Aggressivität bei Demenz

Unruhe, Foto: Margarete Rosen
Unruhe

Verbale Aggressivität erschwert den Umgang mit Demenz-Erkrankten Pflege und Umgang mit Demenz-Erkrankten bringt Pflegepersonal und Familienangehörige oft an körperliche und seelische Belastungsgrenzen. Etwa 80 % der Bewohner von Altersheimen, die unter Alzheimer oder verwandten Demenz-Erkrankungen leiden, entwickeln bestimmte Demenz bedingte Verhaltenssymptome. Eine pharmakologisch ausgerichtete Behandlung birgt das Risiko von nicht unerheblichen gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen. Deshalb suchte… Weiterlesen

Fahrradtouren für Senioren und Behinderte

Begleitetes Radfahren Foto: mit freundlicher Genehmigung von Anna Appelbaum
Radfahren

Auf der Insel Texel und im Städtchen Hilden finden besondere Fahrrad-Touren für Senioren und Menschen mit Behinderung statt. Diese Fahrrad-Touren bieten besonderes Urlaubsvergnügen für Senioren und Menschen mit Behinderung. Das Bewegen unter freiem Himmel ist ganz unkompliziert wieder möglich. Gleich zwei besondere Alternativen möchte ich Ihnen heute vorstellen. 1. Easy Riding Texel, unbegrenzt genießen! Den… Weiterlesen

Erinnerungshilfen für Menschen mit Demenz

Alltägliches, 5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz
Alltägliches

Geschichten helfen erinnern Demenz ist für viele Menschen zu etwas Alltäglichem geworden. Doch fehlen uns oft noch die Erfahrungswerte wie wir gut mit Demenzerkrankten umgehen können. Was brauchen unsere älteren Menschen, die immer wieder aus dem Vergessen auftauchen und uns dann mit klaren Antworten überraschen? Zum Glück gibt es viele verschiedene Ansatzmöglichkeiten. Anja Stroot bietet… Weiterlesen

Tante-Emma-Laden im Altenheim

Tante-Emma-Laden, Museum de Locht
Tante-Emma-Laden

Tante-Emma-Laden weckt Erinnerungen aus Kindheit und Jugend Immer wieder berichte ich über gute Konzepte, um das Wohlbefinden von an Demenz erkrankten Menschen zu steigern. Ganz besonders freue ich mich dieses Konzept aus Gerolstein vorzustellen. Denn ein Tante-Emma-Laden weckt auch bei mir sehr positive Gefühle und Erinnerungen an schöne Erlebnisse. Das Seniorenzentrum Maternusstift Am Auberg in… Weiterlesen

Kennen  Sie auch ein besonderes Demenz-Projekt, oder bieten Sie in Ihrem Hause sogar eins an? Dann erzählen Sie mir davon. Ich bin schon ganz neugierig darauf!

Ihre
Margarete Rosen

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Weitere Beiträge zur Themenreihe Demenz finden Sie auf der Seite: ältere Blogbeiträge oder über die Suchfunktion.

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Entschleunigung, Selbstfürsorge und Lebensfreude sind drei wichtige Punkte, um ein gutes und relativ entstresstes Leben zu führen.

"Now! Jetzt sorge ich gut für mich" von Ruth Knaup
Now! Jetzt sorg ich gut für mich
von Ruth Knaup

Now! Jetzt sorg ich gut für mich! von Ruth Knaup hat mich angezogen.

Die schöne Aufmachung des Buches, die eine harmonische Kombination von Bild, Text und farblicher Gestaltung vereint, ließ mich gleich darin blättern und lesen.

Sehr angenehm habe ich den leichten Plauderton und die Wortwahl empfunden. Die Autorin erzählt über eigene Erlebnisse und bietet Handlungsmöglichkeiten zur Veränderung an. Der erhobene Zeigefinger bleibt dabei ungezeigt.

Ruth Knaup ermuntert den Leser sein eigenes „Unperfekt-Sein“ als normal anzusehen und als im Moment der beste Zustand. So kann ein Loslassen und Entspannen geschehen.

Zitat aus Seite 13: „All das darf jetzt da sein. Es ist kein Problem. Ich genieße meine stille Zeit trotzdem.“

Das Buch ist in drei Hauptthemen Entschleunigung, Selbstfürsorge und Lebensfreude unterteilt, diese wiederum in viele kleinere Beiträge, die in sich abgeschossen sind. So muß das Buch nicht von Anfang bis Ende gelesen werden. Ein Aufschlagen und dort weiterlesen ist genauso möglich wie ein bestimmtes Kapitel nachzulesen.

Ausschnitt aus Seite 15
Ausschnitt aus Seite 15

Vieles war mir schon bekannt, doch in diesem Kontext und untermalt mit Zitaten und besonderen Beispielen finde ich das Buch als Selbst-Unterstützung genauso geeignet, wie als Geschenkband für eine gute Freundin. Ich habe es als kleinen Erinnerungsfaden gerne gelesen.

„Sich um sich selbst zu kümmern bedeutet als Erstes zu lernen wie man ANHÄLT und nach innen schaut.“ Tich Nhat Hanh, Zitat aus Seite 15

Das Cover ist ansprechend gestaltet. Unsere Haptik kommt nicht zu kurz, da mit verschiedenen Drucktechniken Schriften und Symbole aufgebracht wurden. Auch liegt das Buch mit seinen Abmessungen zwischen DIN A4 und DIN A5 gut in der Hand.

Die Gestaltung der Seiten ist sehr aufwendig und stylisch – eben ein richtiges Frauen-Ratgeber-Buch. Die Kombination von Text, Zitaten, Gedichten und bildlicher Gestaltung empfinde ich als sehr harmonisch.

Der Cover-Text verspricht genau das, was ich im Buch gefunden habe! Somit schließe ich mit den Worten:

JETZT BIST DU DRAN!
Gut für Dich zu sorgen hat nichts, aber auch gar nichts mit Egoismus zu tun. Im Gegenteil.
(Zitat aus dem Buchrücken)
Möchtest Du wissen warum, dann lies bitte das Buch.

Dieses Buch gehört zur Serie „Now!“ des Scorpio Verlages in dem verschiedene AutorInnen über Lebensthemen schreiben.

NOW! Jetzt sorg ich gut für mich
Entschleunigung • Selbstfürsorge • Lebensfreude
Ruth Knaup
Scorpio Verlag
Flexobroschur, ca. 160 Seiten
Format 17,5 x 24 cm
ISBN 978-3-95803-092-3

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Deine
Margarete Rosen

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Das große Vergessen – Demenz bei jungen Menschen!

Über Altersdemenz wird in den Medien viel berichtet. Doch gibt es auch Menschen, die in jungen Jahren an verschiedenen Formen erkranken. Deshalb dreht sich der Beitrag meiner Themenreihe Demenz diesmal um Menschen, die schon vor ihrem 40. Geburtstag mit der Diagnose Demenz leben müssen.

Der Beitrag „Das große Vergessen – Demenz bei jungen Menschen“ des ZDF Doku-Magazins 37° beschreibt den Alltag von Betroffenen und deren Angehörigen. Die Sendereihe 37° nimmt Tabu-Themen unserer Gesellschaft auf. Die Berichte sind einfühlsam, ganz ohne zu polarisieren, und berührend. Hier kommt der Mensch zu Wort.

Außer Kontrolle
Langsam außer Kontrolle gerät der 37jährige Florian als er an einer besonders schnell fortschreitenden „Frontotemporalen Demenz“ erkrankt. Durch die Erkrankung verändert sich sein Gehirn und das Sozialverhalten schrumpft immer mehr. Er wird wieder zum Kind, bedarf der permanenten Betreuung rund um die Uhr. Der mittlerweile 41jährige wird zum Kleinkind.

Allein mit dem Vergessen
Mit 40 hatte Eric die ersten Ausfälle und Erinnerungslücken. Heute mit 46 kann er sich noch zu seiner Demenzerkrankung äußern. Er nimmt Medikamente, die seine Angst vor Begegnungen mit fremden Menschen mildern. Er geht sogar allein mit dem Hund raus. Doch rasch kann die Angst bei ihm in offene Aggression umschlagen, mit der auch seine Ehefrau umgehen muss. Mittlerweile wohnen sie in der Schweiz, da seine Frau nur dort Arbeit fand.

Foto: 37° Das große Vergessen - Demenz bei jungen Menschen.
Foto: 37° Das große Vergessen – Demenz bei jungen Menschen.

Zwei Fälle, zwei verschiedene Leben, eine Erkrankung: Demenz

Schauen Sie selbst: 28 Minuten Dokumentation pur:

Das große Vergessen – Demenz bei jungen Menschen!
Das Video ist bis 28.02.2018 freigegeben.

Autor Walter Krieg schreibt über die Dreharbeiten:

Die Suche nach Protagonisten war nicht einfach gewesen. Um die 40 und dement, das gesteht sich keiner gerne ein und will es dann auch nicht unbedingt die Öffentlichkeit wissen lassen. Bei meinen Recherchen bin ich mehrfach auf Betroffene gestoßen, die an den Dreharbeiten teilnehmen wollten, aber nur verdeckt, ohne dass sie mit Namen und Gesicht zu erkennen wären. Und wenn sie dann doch bereit waren, haben sich die Verwandten dagegen entschieden.

Zitat aus der Seite zum Bericht Das große Vergessen

Weiterführende Informationen:

Sind Sie oder Familienangehörige betroffen? Hilfe und Informationen finden Sie in Ihrer Stadt und im Internet z. B. auf folgenden Seiten:

Meine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Demenzerkrankten gebe ich in verschiedenen Workshops weiter. Interessieren Sie sich für eine sanfte Methode, um mit Demenz-Erkrankten umzugehen?
Dann ist der Weiterbildungskurs Beyond the Basics: „Ruhe und Unruhe: ADHS, Demenz und mehr“ genau das Richtige für Sie.

Ihre
Margarete Rosen

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Themen dieser Ausgabe:

  • Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner in Werne 2017
  • 22./23.03.2017 Therapeutic Touch Grundkurs
  • Unterstützung bei Krebserkrankungen – Abmahnungswelle rollt wieder!
  • 10.05.2017 Workshop: Therapeutic Touch in der Hospizarbeit und Palliative Care
  • Hospiz-Helfer, Begleiter auf der letzten Wegstrecke

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Laß Dich verzaubern!
Laß Dich verzaubern!

Ich betrachte den Frühling,
als ob er zu mir käme,
um dankbar zu sein.
(Christian Friedrich Hebbel)

… und ich bedanke mich beim Frühling, für seine vielen wunderbaren Geschenke.

Dir wünsche ich in diesem Frühling, dass Deine persönliche Saat aufgeht, Wurzeln treibt, Triebe sprießen und Deine eigene wundersame Pflanze wächst und gedeiht.

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Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner in Werne 2017

Weiße Rosen, Foto: Margarete Rosen
Weiße Rosen, Foto: Margarete Rosen

Innerhalb von 3 Monaten alle Ausbildungskurse zum Practitioner absolvieren, stößt auf reges Interesse.

Der TT1 in Werne ist schon ausgebucht. Interessierte können den Ausweichtermin in Aachen nutzen und dann mit TT2 in Werne weitermachen. Melde Dich schnell an, denn die Nachfrage ist groß.

aktuelle Termine:
TT1: 08./09.04.2017 ausgebucht.
Alternativtermin TT1: 22./23.03.2017 in Aachen
TT2: 27./28.05.2017 noch Plätze frei
TT3: 15./16.07.2017  noch Plätze frei
Dauer: insgesamt 12 – 15 Stunden
Ort: Naturheilpraxis Heike Boz, 59368 Werne/NRW, Bült 27
Kosten: je Teilnehmer 230 € je Kurs
Frühbucher bis 4 Monate vorher: 210 €
Ausbildungspaket: TT1 – TT3: 600 €

Anmeldung: über das Anmeldeformular

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Therapeutic Touch Grundkurs

Dieses Jahr finden in einem zweimonatigen Rythmus Grundkurse statt, so hast Du zum Einen die Möglichkeit in die komplementäre Pflege-Methode Therapeutic Touch hineinzuschnuppern, zum Anderen findest Du so leichter einen passenden Termin, um mit der Ausbildung zum Therapeutic Touch-Practitioner zu beginnen.

Termin: 22./23.04.2017 weitere Terrmine findest Du in der Terminliste
Ort: Aachen
Kosten: je Teilnehmer 230 € je Kurs
Frühbucher bis 4 Monate vorher: 210 €
Ausbildungspaket: TT1 – TT3: 600 €

Anmeldung erbeten unter: Kontaktformular oder Email: rosen@therapeutic-touch-west.de

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Achtung!
Achtung!

Krebserkrankungen – Abmahnungswelle rollt wieder!

Es rollt gerade wieder eine Abmahnungswelle für Websites, die Werbung mit Behandlung oder Begleitung von
Krebserkrankungen beinhalten.

Wir dürfen ja sowieso kein Heilversprechen aussprechen, aber scheinbar wird gehäuft abgemahnt, wenn auch nur die Begleitung von Krebserkrankungen genannt wird. Solltest Du ähnliche Begriffe auf deiner Website haben, lohnt es sich,  den Artikel „Abmahnungen bei Werbung für Krebsbehandlungen“ der Internet-Plattform Heilnetz-owl.de zu lesen und entsprechend zu reagieren. Den Tipp habe ich von meiner Kollegin Vera Bartholomay.

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10.05.2017 Workshop: Therapeutic Touch in der Hospizarbeit und Palliative Care

Wir beleuchten Therapeutic Touch und seine vielfältigen Einsatzgebiete in der Hospizarbeit und Palliative Care

Mit dem Herzen durch die Hände berühren Foto: Margarete Rosen
Mit dem Herzen durch die Hände berühren
Foto: Margarete Rosen
  • wie Therapeutic Touch in der Hospizarbeit eingesetzt wird,
  • welche spezielle Technik das Abschiednehmen erleichtern kann,
  • wie Du selbst gut für Dich sorgen kannst, damit die Pflege- und Trauerarbeit keine schweren Spuren hinterläßt.

Termin: Mittwoch, 10.05.2017 von 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Therapeutic Touch West, im Zentrum für Begegnung und Heilung, Oppenhoffallee 97, 52066 Aachen
Kosten: 12 Euro pro Person, einen Teil spende ich zu Gunsten der Hospizarbeit in der Städteregion Aachen.

Dieser Workshop dient als Schnupperkurs für die Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner und dem Beyond the Basics-Seminar „Therapeutic Touch in der Sterbebegleitung„.

Anmeldung erbeten unter: Kontaktformular oder Email: rosen@therapeutic-touch-west.de

Sind in Deinem Hospiz oder Palliative Care-Einrichtung thematische Workshops als Inhouse-Schulung gewünscht, unterbreite ich gerne ein passendes Angebot.

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Mode um 1950, Zeitschrift aus dem Museum van de Vrouw in Echt, NL
Mode um 1950, Zeitschrift aus dem Museum van de Vrouw in Echt, NL

Aufgaben und Erfüllung einer Hospiz-Helferin

Die Versmolderin Daniela Schmitten berichtet über ihren Alltag mit Demenzerkrankten im Beitrag  „Unterwegs als Hospiz-Begleiterin“und gibt wertvolle Tipps für den Umgang mit Demenzerkrankten.

Im Interview „Hospiz-Helfer, Begleiter auf der letzten Wegstrecke“ verrät Sie uns, unter anderem welche Aufgaben eine Hospizhelferin hat und plaudert über das schönste Ehrenamt der Welt.

Viel Spaß beim Lesen.

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Abschließend wünsche ich Dir, dass immer ein Gießkännchen Wasser für Dich bereit steht!

Deine
Margarete Rosen

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Therapeutic Touch in Werne

Auch in diesem Jahr wird durch die Cooperation mit der Heilpraktikerin Heike Boz die Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner in Werne möglich. Im April 2017 startet der Therapeutic Touch Grundkurs / TT1, der auch als Schnupperkurs genutzt werden kann. Die Ausbildung wird mit dem TT2 und TT3  abgerundet.

Therapeutic Touch ist die Kunst der heilsamen Berührung. Sie wurde in den 70er Jahren von Prof. Dolores Krieger und der Anthroposophin Dora Kunz an der New Yorker Universität entwickelt. Auf alten Heilweisen basierend und mit Erkenntnissen der modernen Wissenschaft kombiniert, bewirkt diese komplementäre Methode eine Steigerung der eigenen Lebensqualität, eine Stärkung der Vitalität und Gesundheit sowie eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien aus Pflege und Medizin belegen die Wirksamkeit von Therapeutic Touch, insbesondere für:

  • Therapeutic Touch Anwendung
    Therapeutic Touch Kurs TT2, Übungssequenz

    Abbau von Ängsten und Unruhe,

  • Konzentrationsförderung,
  • Entspannung,
  • Stressabbau,
  • Vitalitätssteigerung,
  • Schmerzreduktion,
  • Wundheilung,
  • Symptomreduzierung.

Therapeutic Touch unterstützt bei schweren und chronischen Erkrankungen und wird oft mit anderen Methoden und Therapien kombiniert.

In Werne startet die Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner. Informationen zu Kursinhalten und Zertifizierungen finden Sie auf der Seite Therapeutic Touch / Ausbildung.

 

aktuelle Termine:
TT1: 08./09.04.2017 ausgebucht. Alternativtermin: 22./23.03.2017 in Aachen
TT2: 27./28.05.2017 noch Plätze frei
TT3: 15./16.07.2017  noch Plätze frei
Dauer: insgesamt 12 – 15 Stunden
Ort: Naturheilpraxis Heike Boz, 59368 Werne/NRW, Bült 27
Kosten: je Teilnehmer 230 € je Kurs
Frühbucher bis 4 Monate vorher: 210 €
Ausbildungspaket: TT1 – TT3: 600 €

In der Kursgebühr enthalten sind kleine Snacks und Getränke während der Kurstage. Kosten für Verpflegung und ggf. Übernachtungen sind selbst zu tragen.

Anmeldung: über das Anmeldeformular

Haben Sie Fragen zum Kursablauf? Schreiben Sie mir eine Mail, ich antworte umgehend.

Ihre
Margarete Rosen

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Kein Karnevalsfan? Dann mach diese entspannende Weiterbildung!

Erst als mich bei der Raumbuchung die Vermieterin ansprach: „Aber es wird doch nicht laut hier, oder?“ Und darauf hinwies, dass ja die „tolle Jahreszeit“ sei, wurde mir bewußt: Oha, Karneval ist an diesem Wochenende. Da ich selber nichts von diesen lauten Veranstaltungen, Verkleiden und auf Kommando „Spaß haben“ halte, freue ich mich um so mehr, dass es Anmeldungen regnet.

Die Karawane zieht weiter, …

Dieses Jahr startet die Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner mit dem ersten Grundkurs am 25./26.02.2017.

Möchtest Du auch eine Auszeit vom Karneval nehmen, dann lade ich Dich zu diesem Workshop ein.

Lerne die komplementäre Pflegemethode Therapeutic Touch kennen. Der Grundkurs kann einzeln als Schnupperkurs oder als erster von drei Teilen der Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner besucht werden.

Um am Kurs teilzunehmen, bedarf es keinerlei Vorkenntnisse.

Die Kursinhalte kannst Du hier nachlesen.

Termin: 25./26.02.2017
Ort: Aachen
Kosten: 230 Euro Grundkurs, 600 Euro Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner
Anmeldung: über das Kontaktformular

Deine
Margarete Rosen

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Aus dem Alltag einer Hospiz-Helferin!

Im Monat Februar füllt die Versmolderin Daniela Schmitten gleich mit zwei Beiträgen meinen Themenreigen rund um Demenz. Sie gehört zu den wunderbaren Menschen, die sich mit Herzblut  Menschen im Hospiz und Demenzerkrankten widmet.

Daniela Schmitten arbeitet hauptberuflich im Gesundheitswesen. 2014 absolvierte sie den Hospizhelfer-Lehrgang im Versmolder Hospizverein. Seitdem ist sie aktiv und ehrenamtlich mit vielen Kollegen und Kolleginnen in der ambulanten Hospizbegleitung in Versmold unterwegs.

Im ersten Beitrag erzählt Daniela Schmitten aus ihrem Alltag als Hospiz-Helferin.

Anmerkung: Natürlich sind alle Namen der erwähnten Personen geändert.

Einen todkranken Menschen bis zur letzten Stunde begleiten.
Erstes Kennenlernen:

Daniela Schmitten Foto: mit freundlicher Genehmigung von Daniela Schmitten
Daniela Schmitten
Foto: mit freundlicher Genehmigung von Daniela Schmitten

Ich begleite mehrere Menschen zur gleichen Zeit. Da wir im Team zu zweit arbeiten, können wir die uns zur Verfügung stehende Zeit gut einteilen.

In wenigen Minuten muss ich gehen. Ich treffe mich mit unserer Hospiz-Koordinatorin. Sie wird mich über einen neuen Menschen informieren, den ich begleiten soll. Wird es eine Frau sein oder ein Mann? Was erwartet mich? Über was werden wir reden?

11:00 Uhr. Ich bin jetzt in der Cafeteria des Städtischen Altenheims. Die Koordinatorin ist noch nicht da. Ich suche nach einem passenden Tisch, an dem wir ungestört sein werden. Da ist sie schon. Herzlich begrüßen wir uns. Sie gibt mir einen Schnellhefter mit Informationen. Wir sprechen über den Menschen. Es ist ein Mann.

Die Liste der Krankheiten ist lang. Herr Sassenberg ist austherapiert und kann nicht mehr alleine zuhause wohnen. Er wird hier versorgt, bis er stirbt. Keiner weiß, wie lange es dauern wird.

Die Hospizgruppe wurde vom Pflegepersonal informiert, damit die wenigen Angehörigen zeitlich entlastet werden. Es ist mir nicht leicht ums Herz. Werde ich die richtigen Worte finden? Zum Glück ist die Koordinatorin dabei und wird mich vorstellen. Wir gehen in den Wohnbereich, zu seinem Zimmer, klopfen an und gehen hinein, „Hallo, Herr Sassenberg“, begrüßt ihn die Koordinatorin und stellt mich vor. Ich begrüße ihn. Herr Sassenberg sitzt in seinem Bett, der Fernseher läuft. Er macht ihn aus, damit wir uns besser unterhalten können. Er ist heute gut drauf und macht einen sehr netten Eindruck. Ich kann mir gut vorstellen, ihn zukünftig zu begleiten. Ob er mich auch mag? Ich frage ihn, ob ich wiederkommen darf. „Ja, gerne“, sagt er und ich bin froh. Wir verabschieden uns. Den einstündigen Besuch dokumentieren wir in unserer Hospizmappe, die im Zimmer verbleibt. Datum, Uhrzeit von bis und was gemacht wurde, heute: Besuch und Vorstellung, wird hier eingetragen.

Die Begleitung teile ich mir mit einer Kollegin. Sie geht in der Woche, ich Samstags, da habe ich die meiste Zeit. Ich bin froh, dass das Gespräch so gut geklappt hat und dass wir beide uns mögen. Das ist wichtig.

Eine Woche später.

Ich bin auf dem Weg zu Herrn Sassenberg. Wie wird es wohl heute sein? Ob er Schmerzen hat? Spüre ich, was er braucht? Spüre ich, was ich tun soll, wenn er etwas von mir will? Ich bin gespannt. Ich klopfe an und gehe hinein. Wieder läuft der Fernseher. Ich begrüße Herrn Sassenberg. Er fragt, wer ich bin. Ich stelle mich nochmal vor. Er sagt, dass ich gerne mit schauen kann, denn er wird den Fernseher nicht ausmachen, da die Deutsche Touren-Meisterschaft vom Hockenheim-Ring gerade übertragen werden. Zum Glück sind es nur noch wenige Minuten. Ich schaue auf den Bildschirm und stelle zwischendurch Fragen. Herr Sassenberg antwortet und sagt, heute ist sein Schlaftag, zwischendurch fallen ihm die Augen zu. Es ist trübe draußen, typisch Herbst. Endlich ist der Fernseher ausgeschaltet. Ich habe doch extra ein Buch über Versmold mitgebracht und lese etwas daraus vor. Da kommt eine gute Unterhaltung zustande. Im Nu sind wir vertieft. Die Zeit vergeht schnell. Wir haben richtig Spaß! Zum Schluss fallen mir sogar noch zwei richtig gute Witze ein. Herr Sassenberg lacht lauthals. Bevor ich mich verabschiede, trage ich noch die verbrachte Zeit in die Hospizmappe ein. Herr Sassenberg möchte wissen, was ich schreibe. Ich sage: „sehr nette Unterhaltung“. Er freut sich und fragt, wann ich wiederkomme. Ich merke, dass ihm der Besuch heute sehr gut getan hat.

Ich weiß nicht, wie lange ich Herrn Sassenberg begleiten darf. Doch wenn seine letzten Stunden beginnen, möchte ich da sein. Seine Hand halten und ihn mit Gebet und Gesang hinüber begleiten in die andere Welt. Das bedeutet sehr großes Vertrauen des Sterbenden zu mir. Bisher durfte ich das einmal erleben. Dies war ein sehr heiliger Moment für mich.

„Ich will nach Hause!“

Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz Foto: Margarete Rosen
Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz
Foto: Margarete Rosen

Nach meinem Besuch gehe ich durch den Wohnbereich. Ich sehe Frau Vresen. Sie hat einen Mantel an und geht Richtung Ausgangstür. Zufällig weiß ich, dass sie dement ist und zurück nach Hause möchte. Dort, wo sie früher einmal gewohnt hat. Längst ist das Haus verkauft. Es leben fremde Menschen darin. Eine Pflegekraft geht ihr nach und sagt, „Hallo Frau Vresen, wo möchten Sie denn hin? Ihre Tochter kommt doch gleich.“ Frau Vresen hält inne und lässt sich zurück führen.

Sie nimmt in einem der Sessel im Eingangsbereich Platz, um zu warten. Nach einigen Minuten hat sie alles wieder vergessen und geht in ihr Zimmer zurück. So macht sie es einige Male am Tag.

Tipp: Das Weglaufen von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, gehört zu den Anfangsphasen der Krankheit. Sie sind vergesslich, leicht verwirrt, haben ab und zu einen Filmriss, wissen nicht mehr, wo sie gerade sind und was sie dort wollen.

Verschiedene Einrichtungen haben bereits Bänke im Haus aufgestellt, um eine Bushaltestelle zu simulieren. So werden demente Menschen dazu animiert, Platz zu nehmen und zu warten. (Ein ähnliches Modell haben die niederländischen Kollegen mit einem Bus umgesetzt, siehe dazu den Beitrag: Digitale Bus-Reise für Menschen mit Demenz)

In einer anderen Welt leben!

Ich besuche Frau Schneider. Sie leidet ebenfalls an Demenz. Heute ist Frau Schneider in ihrem Zimmer und liegt im Bett. Ich öffne vorsichtig die Tür und gehe leise ins Zimmer, um sie nicht zu erschrecken. Sie fragt wieder, wer ich bin und was ich möchte. Ich nenne meinen Namen und sage ihr, dass ich von der Hospizgruppe Versmold komme.

Mit dem Herzen durch die Hände berühren Foto: Margarete Rosen
Mit dem Herzen durch die Hände berühren
Foto: Margarete Rosen

Mein Besuch soll ihr Freude bereiten.

Ob ich mich zu ihr setzen dürfe? Sie nickt. Wartet gespannt. Sie hört gerne zu, wenn ich ihr etwas vorlese. Besonders die Geschichten aus einem Katzenbuch haben es ihr angetan. Mitten im Vorlesen sagt sie: “Es ist so heiß, bitte ziehen Sie mir die Jacke aus“. Frau Schneider hat aber keine Jacke an, liegt mit einer Bluse im Bett. Ich schaue mich im Zimmer um. Eine Wolljacke hängt über dem Stuhl. Ich schaue ihr ins Gesicht. Sie scheint mit ihren Gedanken ganz weit weg zu sein. Sie sagt wieder, „bitte ziehen Sie mir doch die Jacke aus“. Ich streiche ihr mehrmals über den Arm. Sage wiederholt, dass ich ihr die Jacke ausziehen werde. Die Berührungen scheinen ihr gut zu tun. Nach einigen Minuten ist sie wieder in der Gegenwart, bittet mich, weiter vorzulesen.

Tipp: Im Zimmer dieser Bewohnerin hängt ein Schmetterling über dem Bett. Er ist oben an der Decke befestigt. Demenzkranke Menschen liegen oft lange Stunden bewegungslos im Bett. Die Augen sind offen und nach oben zur Decke gerichtet. Sie sind in sich gekehrt. Um sie herum sind Geräusche, die nicht zugeordnet werden können. Es entstehen Ängste. Ein Schmetterling, ein Mobile oder Fotos mit biographischem Bezug sind etwas vertrautes und wirken beruhigend.

Zeitreise in die Vergangenheit

Meine Kollegin erzählt:

Ich begleite Frau Jahnke, die über 90 Jahre alt ist. Sie lebt in ihrer eigenen Welt. Wenn ich sie besuche, fragt sie mich, ob wir uns schon länger kennen? – „Ja, wir haben uns schon ein paarmal getroffen“, sage ich.

Mein City-Rucksack ist ein guter Gesprächsaufhänger, denn Frau Jahnke beschreibt mir dann immer, wie eine gute Damenhandtasche auszusehen hat. Diese hat einen Clipverschluss. In der Handtasche sollten sich folgende Dinge befinden: ein Taschentuch mit Spitze umhäkelt, sauber, gestärkt und gebügelt, Kölnisch Wasser, ein kleiner Kamm, um die Haare zu richten, wenn sie ihren Hut abnimmt, ein bisschen Kleingeld und Telefongroschen für Notfälle. Auch ein kleiner blasser Lippenstift dürfe nicht fehlen, am besten in Perlmutt. Eine Dame von Welt ist sehr auf ihr Äußeres bedacht, erklärt Frau Jahnke mir.

Mode um 1950, Zeitschrift aus dem Museum van de Vrouw in Echt, NL
Mode um 1950, Zeitschrift aus dem Museum van de Vrouw in Echt, NL

Die stets angemessene Kleidung richtet sich immer nach dem Anlass, der bevorsteht. Meist ist es eine Einladung zum Kaffee. Das Highlight der Woche! Der Tisch wird ganz besonders eingedeckt. Es gibt gefilterten Kaffee. An der Kaffeekanne wird ein Tropfenfänger befestigt. Sie wissen schon, so einen mit einem Schmetterling daran. Über die Kaffeekanne wird eine Kaffeehaube gestülpt. So bleibt der Kaffee heiß. Es gibt immer selbst gebackenen Obstkuchen je nach Jahreszeit. Dazu wird frisch geschlagene Sahne serviert. Wenn die Gäste an der Haustür klingeln, wird noch schnell die Küchenschürze abgenommen. Denn der gute Ruf muss gewahrt bleiben. Ihr Mann hat ja eine gewisse Stellung. Nach dem Kaffeetrinken wird ein kleines Likörchen gereicht. Das gehört zum guten Ton. Das Kaffeekränzchen ist zeitlich begrenzt. Die Ehemänner kommen bald von der Arbeit nach Hause. Die Damen verabreden sich für die nächste Woche. Jede ist einmal Gastgeberin, damit die Kosten klein bleiben.

Tipp: Die an Demenz erkrankte Dame erzählt diese Erinnerung bei jedem Besuch. Es fühlt sich für die Hospizhelferin wie eine Zeitreise in die Vergangenheit an. Die gelebten Erinnerungen, die hier geweckt werden, erzeugen Freude. Das schafft ein Stück Selbstvertrauen und verbessert letztendlich die Lebensqualität. Dies ist eine Methode aus der Biografiearbeit.

Vielen Dank Frau Schmitten für diesen ausführlichen Erlebnisbericht. Ich freue mich schon auf unser Interview, dass in zwei Wochen veröffentlicht wird.

Weitere Informationen

Sie möchten mehr über die Aufgaben der HospizhelferInnen erfahren, dann kontaktieren Sie den Hospizverein in Ihrer Nähe. Hier sind die Webseiten der Hospizvereine in Versmold und in Aachen.

Die oben geschilderten Verhaltensweisen erleben viele Demenz- und Hospiz-BegleiterInnen so und in ähnlicher Weise jeden Tag, genau wie meine Kurs-TeilnehmerInnen. Besonders freue mich immer zu hören, mit welchem Erfolg sie Therapeutic Touch zur Beruhigung der verwirrten Demenzerkrankten einsetzten.

Sie sind bereits HospizhelferIn und möchten erfahren wie Therapeutic Touch auf vielfältige Weise in der Hospizarbeit und Palliative Care eingesetzt wird? Wie Pflegende und ehrenamtliche Mitarbeiter diese komplementäre Pflegemethode gezielt einsetzen, um den todkranken Patienten ruhige Momente und Entspannung zu geben, so dass diese gelöster ihre verbleibende Zeit verbringen?

Nehmen Sie an einem der Schnupper-Workshops „Therapeutic Touch in der Hospizarbeit und Palliative Care“ teil. Sie wenden Therapeutic Touch bereits an, dann ist der Beyond the Basics-Kurs „TT und Sterbebegleitung“ etwas für Sie. Aktuelle Termine finden Sie hier.

Konnte ich Sie auf die Arbeit der Hospizhelfer neugierig machen? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar.

Ihre
Margarete Rosen

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