Bäume als Heiler und Seelenbegleiter

Bäume sind faszinierend. Schon seit meiner Kindheit ziehe ich mich in den Schutz eines Baumes zurück um Probleme zu lösen, im Krankheitsfall Kraft zu erhalten und meine Seele gesunden zu lassen. Auch arbeite ich sehr gerne mit Holz um verschiedene Dinge zu basteln, Möbel zu bauen und im Haus Holz an den verschiedensten Stellen mit einzubauen. Daher habe ich natürlich zum Buch „Vater Eiche – Mutter Linde“ von Alfred Lenz gegriffen.

Dieses Buch ist mit 900 Gramm wahrlich ein kleines Schwergewicht. Das Format liegt zwischen DIN A5 und DIN A4. Es ist auf Hochglanzpapier gedruckt, so lassen sich die Seiten leicht umblättern.

Der Autor beschreibt in einer ausführlichen Einleitung wie er zu seiner Arbeit gekommen, dieses Buch als Anleitung zum Umgang mit Bäumen anzuwenden und wie es gegliedert ist. Ich empfehle diese Einleitung aufmerksam zu lesen, denn sie ist ein guter Schlüssel um alle Botschaften im Buch zu verstehen.

Die Kraft der Bäume

Bäume sind Heiligtümer.
Wer mit ihnen zu sprechen, ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit.
Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetzt des Lebens.
(Hermann Hesse, Zitat aus Seite 5)

Alfred Lenz erklärt an Hand von 18 Bäumen, die im europäischen Raum wachsen, wie der Mensch diese Lebewesen kennenlernen und ihre Kräfte nutzen kann.

Über jeden Baum erfahren wir
– Das Baumporträt
– Baumgeist
– Pflanzengeist
– Was kann der Baum für Dein Seelenheil tun
– Die Kraft des Baumes nutzen
– naturheilkundliche Anwendung
– Nutzung als Wildgemüse und Lebensmittel
– Verwendung des Holzes

Der Autor erzählt in einer angenehmen Sprache über jeden Baum. Seine Erfahrungen sind vielfältig. Ich habe gerne im Buch geblättert und auch meine Lieblingsbäume nachgeschlagen. Sehr passend fand ich die Beschreibungen wie der einzelne Baum den Menschen in seiner Entwicklung unterstützen kann. Einige Informationen waren mir schon bekannt, doch viele Aspekte, wie Bäume den Menschen heilen können, waren neu.

Zahlreiche wunderschöne Fotos helfen die einzelnen Bäume in der Natur zu bestimmen. Neben der Beschreibung des Baumes, folgt ein Teil in dem die spirituellen Anteile des Baumes dargelegt werden. Zahlreiche Information zur naturheilkundlichen Anwendung und die Nutzung als Wildgemüse und Lebensmittel runden jedes Kapitel ab.

Dieses Buch hat jetzt schon einen festen Platz in meinem Bücherregal und ich werde es gerne zur Hand nehmen um die Kraft der Bäume für mich gezielt einzusetzen.

Dem Buch liegt auch eine CD bei. Da ich jedoch kein großer Hörbuchfan bin, habe ich in die Meditationen des Autors nicht hineingehört.

Fazit: Wer Bäume liebt und sich für ganzheitliche Heilweisen interessiert, für den ist dieses Buch eine Bereicherung.

Vater Eiche – Mutter Linde
Alfred Zenz
Foto: Scorpio Verlag

Vater Eiche – Mutter Linde
Bäume als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete
Alfred Lenz
Scorpio Verlag
2019
Buch + Cd

Hast Du schon einen Lieblingsbaum oder magst Du eine besondere Sorte besonders gerne? Erzähle es mir.
Ich mag die Eiche sehr gerne, diese oft sehr alten Bäume strahlen für mich eine Ruhe und Souveränität aus, in deren Schatten ich mich gerne ausruhe.

Deine
Margarete Rosen

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Eine kleine persönliche Anmerkung:
Ich stelle auf meinem Blog gerne Bücher, Arbeitsmaterialien, Personen zu verschiedenen Themen vor, weil ich überzeugt bin, dass das Buch / die Arbeitsmaterialien / die Arbeit einer Person gut ist. Oft ist ein Interview mit der/dem AutorIn dabei. Dies mache ich vollkommen unendgeltlich und erhalte auch sonst keinen Vorteil daraus, außer dem Vergnügen mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Da ich dieses Buch hier vorstelle, kennzeichne ich, auf Grund der für mich unklaren Rechtslage in Deutschland, diesen Beitrag als Werbung. Ich verdiene an diesem Beitrag keinen Cent, sondern gebe nur meiner Meinung Ausdruck.

Ein Kommentar

  1. Stimmt, liebe Margarete, Bäume trösten und helfen. So habe ich schon als Kind empfunden. Ich konnte stundenlang in einer Astgabel eines Lieblingsbaums hoch über dem Boden zubringen und mich mit ihm unterhalten.
    Auch jetzt gibt es einen Freund. Es ist ein Mammutbaum, der in der Nähe meiner früheren Wohnung in einer Laubenkolonie angepflanzt wurde und den schon 2 Erwachsene nicht mehr zu umarmen vermögen. Dein Beitrag erinnert mich daran, ihn endlich mal wieder zu besuchen 🙂
    Das von Dir besprochene Buch macht mich neugierig. Ich las vor kurzem von dem Förster Peter Wohlleben „Das geheime Leben der Bäume. Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt“ – echt spannend.

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